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Biostar M500: NVMe-SSD mit Heatsink für den Mainstream-Markt

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biostarNicht zuletzt der Preisverfall bei NAND-Flash macht es möglich, SSDs für immer breitere Käuferschichten attraktiv zu machen. Denn noch vor wenigen Monaten konnte in der Regel nur zwischen günstigen, aber langsamen SATA- und schnellen, aber teuren PCIe-Modellen gewählt werden. Mit der M500 will Biostar nun den Mittelweg beschreiten, ohne dabei auf so manches Extra verzichten zu müssen.

Angeboten wird die M500, die im Format M.2 2280 gehalten ist, in gleich vier Größen, bei denen 3D-TLC-NAND-Flash verbaut wird. Von wem der Speicher bezogen wird und aus wie vielen Layern er besteht, verrät Biostar nicht. Auch zum Controller gibt es keine Angaben. Gleiches gilt für die Größe des DRAM-Caches. Einen solchen wird es anders als bei der Toshiba OCZ RC100 (Test) geben. Damit könnte die M500 einen kleinen Performancevorteil gegenüber dem direkten Konkurrenten haben. Das gilt aber auch für die unterstützte Verschlüsselung mit AES256 sowie den verbauten Heatsink, der für niedergiere Temperaturen sorgen soll - beides bietet Toshiba nicht.

Beim Tempo liegen die beiden SSDs dafür dicht beieinander. Biostar spricht von bis zu 1.500 und 550 MB/s (lesen/schreiben) bei der 128 GB fassenden Variante, für die 256-GB-Version werden 1.600 und 900 MB/s genannt. Die beiden größten Laufwerke - 512 GB und 1 TB - sollen 1.700 und 1.100 MB/s erreichen. Die IOPS gibt das Unternehmen mit bis zu 200.000 und 180.000 an.

Angebunden werden alle Ableger der M500 per M.2-Slot sowie über zwei PCIe-3.0-x2-Lanes, beim Protokoll verlässt man sich auf NVMe 1.2. Den Energiebedarf gibt Biostar mit weniger als 2 mW im Standby (L1.2) an, im Betrieb sollen es weniger als 2 W sein. Eine Besonderheit stellen die beiden „Smart-LED-Anzeigen" dar. Dabei handelt es sich um in den Heatsink integrierte LEDs, die über Betriebszustand und Temperatur informieren sollen.

Wann genau die vier Versionen der M500 in den Handel kommen werden, ist noch nicht bekannt. Auch Preise für die Euro-Zone hat Biostar noch nicht verraten. In den USA soll es bei 59 US-Dollar für die 128-GB-SSD losgehen. Für 256 GB werden dort 99 US-Dollar verlangt, für 512 GB 149 US-Dollar sowie für das Topmodell mit 1 TB 269 US-Dollar.

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