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UD Pro: Gigabyte startet eigene SSD-Serie

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gigabyte logoGigabyte hat mit UD Pro eine eigenen SSD-Serie vorgestellt. Bisher ist der Hersteller im Bereich der Speicherlaufwerke noch nicht vertreten, scheint nun jedoch sein Portfolio in diese Richtung erweitern zu wollen. Das erste Laufwerk der Serie wird kein außergewöhnliches Modell darstellen. Stattdessen greift Gigabyte auf bekannte Kost zurück und startet mit einer SSD im 2,5-Zoll-Format. Diese ist mit einem SATA-Port mit 6 Gb/s ausgestattet, womit auch die Transferraten entsprechend begrenzt sind.

Je nach Auswahl das Kunden wird das Laufwerk eine Kapazität von 256 oder 512 GB bieten. Der Speicher stammt dabei von Toshiba und kommt aus dem gestapelten 3D-Produktionsverfahren. Die Bausteine werden auf die TLC-Technik setzten, womit Gigabyte sich auch an dieser Stelle an den aktuellen Modellen orientiert.

Angaben zum verbauten Controller gibt es hingegen nicht. Laut den Leistungsdaten soll die SSD die Daten mit maximal 530 MB/s lesen. Geschrieben wird mit maximal 500 MB/s. Bei zufälligen 4K-Zugriffen seien bis zu 80.000 IOPS lesend und 75.0000 IOPS schreibend möglich.

Gigabyte gibt an, dass der Preis für das 256-GB-Modell bei rund 70 US-Dollar liegen soll. Für 120 US-Dollar bekommt der Kunde die doppelte Kapazität. Angaben zu einem Marktstart gibt es nicht und auch ob die Serie UD Pro nach Deutschland kommen wird, ist derzeit noch unbekannt.

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Kommentare (7)

#1
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Registriert seit: 25.03.2018

Gefreiter
Beiträge: 45
Ähnelnd vom Aussehen her den SAMSUNG-SSDs
#2
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Registriert seit: 10.05.2006

Fregattenkapitän
Beiträge: 2883
Ein schwarzer Kasten mit Herstellerlogo drauf? Das die das nicht patentiert bekommen haben...
#3
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Registriert seit: 29.08.2008

Korvettenkapitän
Beiträge: 2402
Ja toll, noch ein Dritthersteller mehr, der genau den gleichen Schmus bringt wie all die Anderen. Darauf hat der Markt sicherlich gewartet.
#4
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 16279
Das da 100 (bzw 200) TBW (damit sind wohl TB TBW gemeint) garantiert sind, halte ich für irreführend, denn wenn die SSD vorher aufgibt aber die 3 Jahre Garantie abgelaufen sind, dürfte man trotzdem in die Röhre schauen. Oder verspricht irgendein Hersteller eine SSD zu ersetzen die ausfällt bevor die TBW erreicht wurden, selbst wenn sie älter ist als die Garantiedauer?
#5
Registriert seit: 01.01.1970


Beiträge:
Zitat Morrich;26312896
Ja toll, noch ein Dritthersteller mehr, der genau den gleichen Schmus bringt wie all die Anderen. Darauf hat der Markt sicherlich gewartet.


Führt Konkurrenz auf dem SSD-Markt nicht dazu, dass die Preise für SSD sinken? Oder sinkt die Qualität?
#6
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Registriert seit: 24.02.2005

Das was [email protected] sagt
Mäkeltante
Beiträge: 24764
Sicherlich belebt die Konkurrenz den Markt. Da Gigabyte wohl weder eigenen Speicher noch einen eigenen Controller entwickeln wird, greifen sie nur auf vorhandene Produkte zurück wie schon ADATA, Corsair und Co.
Letztendlich gleiche Produkte unter verschiedenen Marken.
#7
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 16279
Da die Kosten der NANDs den Löwenanteil der Kosten einer SSD ausmachen, können die Anbieter ohne eigene NAND Fertigung wie Gigabyte die Preise nur auf Kosten der Qualität oder der Margen senken, wobei die NAND Hersteller oder deren Tochterfirmen eben sowieso an deren SSDs verdienen und auf die eigenen SSDs gar nicht viel aufschlagen müssen um die Preise von denen zu unterbieten die bei ihnen die NANDs einkaufen müssen. Geringe Margen gehen meist auf Kosten des Services, also auch der Supports z.B. mit neuen FW Versionen, da Anbieter wie Gigabyte ja i.d.R. das Komplettpaket eines Controllerherstellers einkaufen, also den SSD Controller mit FW und Referenzdesign und dann für FW Updates meist auch bezahlen müssen. Selbst die Fertigung dürfte ausgelagert sein, so fertigt Toshiba z.B. alle SSD mit Controllern von Phison.

Letztlich ist da also nur das Aussehen des Gehäuses von Gigabyte selbst bestimmt worden und natürlich die Auswahl der Komponenten, also welcher Controller mit welcher FW und welche NANDs in welcher Qualitätsstufen da verbaut werden. Auf diese kann jede Firma SSDs anbieten, aber für echte Konkurrenz auf dem Markt wird so nicht gesorgt, dafür müsste wenigstens ein eigener Controller verwendet werden um sich abzuheben, was einen hohen Aufwand bedeuten würde und viel Konw-How erfordert, oder noch besser, eigene NANDs, nur ist die Hürde in die NAND Fertigung einzusteigen wirklich extrem hoch.
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