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Apple zeigt Interesse an Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge

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apple logoWelche Phase Apples Projekt Titan inzwischen erreicht hat und was genau sich dahinter überhaupt verbirgt, sorgte zuletzt immer wieder für Spekulationen. Dem letzten Stand zufolge sollen in Kürze erste Prototypen des Fahrzeugs gefertigt werden, das irgendwann in Zukunft überwiegend für einen Carsharing-Dienst im Einsatz sein wird. Fest steht lediglich, dass die Kalifornier diverse Spezialisten von anderen Unternehmen der PKW-Branche abgeworben und Verhandlungen mit diversen Herstellern geführt haben.

Dazu gehören nun auch Personen und Unternehmen aus dem Bereich Ladeinfrastruktur. Dem Vernehmen nach wird das wahlweise mal als iCar, mal als Apple Car bezeichnete Auto rein elektrisch angetrieben, womit Ladesäulen und ähnliches eine entscheidende Rolle beim Erfolg spielen würden; nicht ohne Grund setzt Tesla auf sein Supercharger-Netzwerk.

Laut Reuters konnte man mindestens vier Experten, darunter jeweils einer von BMW und Google, auf diesem Gebiet zu einem Wechsel bewegen. Welche Position sie genau bei Apple einnehmen, geht aus dem Bericht nicht hervor. Auch Details zu Gesprächen mit Herstellern von Ladeinfrastruktur fehlen. Der Quelle zufolge habe es Kontakt zu mehreren solcher Unternehmen gegeben, ausschließen könne man aber, dass es dabei um Technik gehe, die Apple seinen Mitarbeitern für das Laden ihrer E-Fahrzeuge anbieten wolle.

Die Branche selbst gibt sich zugeknöpft und wollte die Meldung nicht kommentieren. Das, so Reuters, könne einerseits am Konkurrenzkampf zwischen den einzelnen Unternehmen, aber auch an einem Verschwiegenheitsabkommen liegen.

Ob Apples Interesse in erster Linie um Ladetechnik im öffentlichen Raum oder auch um Lösungen für private Bereiche wie Garagen oder Carports geht, bleibt abzuwarten. Der von BMW abgeworbene Mitarbeiter gilt als Experte in letztgenanntem Bereich. Der Münchner Autobauer hatte in der Vergangenheit mehrere, teils ausgefallene, Möglichkeiten für das Laden des Akkus vorgestellt, darunter ein Carport mit Solar-Zellen.

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Kommentare (4)

#1
Registriert seit: 27.09.2010
Magdeburg
Leutnant zur See
Beiträge: 1101
Iregndwie schreit dieser artikel nach Eigenlösung.
Jungs und Mädels bei den Autobauern."Bitte miteinander reden und einheitliche Lösung entwerfen für zu hause und öffentlichkeit, Ansonsten fahren wir noch weitere 20 Jahre mit ÖL(in bezug auf Treibstoff nicht Schmierung :d)"
#2
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Registriert seit: 02.12.2005

Vizeadmiral
Beiträge: 8144
Ohne einheitliche und standardisierte Ladesäulen wird das nie etwas werden. Was juckt einen ein Tesla Supercharger, BMW ChargeNow, ein Apple iCharge (?) oder ähnlicher Quatsch? Das sind alles Insellösungen für Wenige. Man könnte meinen, die Industrie will gar keine nennenswerte Verbreitung von Elektroautos ... ;)

Von Tesla hört man immerhin Ankündigungen, aber damit kann man auch nichts laden.
#3
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Registriert seit: 26.01.2006
Das kleine Haus auf Karkand
Korvettenkapitän
Beiträge: 2431
da ihr nicht bereit seit 70.000 für ein auto zu bezahlen wird es weiterhin keine elektrofahrzeuge geben ;)

und 20 jahre wir es verbrenner noch mindestens geben, auch wenn elektroautos heute eingeführt wären!
#4
customavatars/avatar202850_1.gif
Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 12410
Zitat Krümelmonster;24604137
Von Tesla hört man immerhin Ankündigungen, aber damit kann man auch nichts laden.
Äh, die Superchargers gibt es schon ne ganze Weile und sind im Einsatz...
Man mit nem Tesla, wenn etwas plant, fast jeden Ort in ganz Europa erreichen, wenn ich mich nicht irre - und das sogar kostenlos!


Zitat ~DeD~;24605581
da ihr nicht bereit seit 70.000 für ein auto zu bezahlen wird es weiterhin keine elektrofahrzeuge geben ;)

Inzwischen sind wir bei gut 30 000! Also es geht vorran.

Ja, Eigenlösungen sind nicht toll, aber da es nur um Elektrizität geht, sollte es notfalls auch mit einem Adaptersystem gehen.
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