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Online-Abo für Nintendo Switch deutlich günstiger als genommen – VR nicht ausgeschlossen

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nintendo switch buntJe näher der Erscheinungstag der Nintendo Switch rückt, desto mehr Details kommen ans Tageslicht. Nachdem wir bereits am Vormittag darüber berichtet hatten, dass die Hybrid-Konsole im März ohne Software-Dreingaben wie Spiele oder gar Demos ausgeliefert werden wird, gibt es nun auch erste Preisinformationen für die Online-Dienste der Konsole. Um mit seinen Freunden online gegen- oder miteinander zu spielen, wird man wie bei der Sony PlayStation 4 oder der Microsoft Xbox One monatlich dafür bezahlen müssen. Das hatte Nintendo bereits im Rahmen der Vorstellung der Nintendo Switch verlauten lassen. Bis Herbst aber soll man die Dienste zunächst kostenlos ausprobieren können.

Wie hoch der Beitrag für die Nutzung ausfallen wird, ließ die Spieleschmiede bislang noch unbeantwortet. Im Interview mit dem japanischen Finanzmagazin Nikkei rückte Nintendo-Präsident Tatsumi Kimishima hierzu nun erste Details heraus. Demnach sollen Nutzer für die Online-Dienste der Nintendo Switch pro Jahr zwischen 2.000 und 3.000 Yen bezahlen. Umgerechnet sind das etwa 16,50 bzw. 24,70 Euro, was monatlich rund 1,37 bis etwa 2,00 Euro entsprechen würde.

Damit wären die Online-Dienste auf der Nintendo Switch deutlich günstiger als bei der Konkurrenz. Zum Vergleich: Für PlayStation Plus bezahlt man rund 7 Euro im Monat bzw. 50 Euro im Jahr. Für die Gold-Mitgliedschaft von Xbox Live werden jährlich sogar knapp 60 Euro fällig. Ähnlich wie Sony soll Nintendo die zahlende Multiplayer-Kundschaft zusätzlich mit Spieletiteln älterer Konsolen entschädigen. In erster Linie aber sollen die Kosten für die Infrastruktur gedeckt werden.

VR auf der Switch denkbar

VR ist bei Nintendo ebenfalls ein wichtiges Thema. Laut Kimishima könnte man sich durchaus vorstellen, entsprechende Brillen für die Nintendo Switch zu entwickeln. Dies wolle man aber erst tun, wenn man sichergehen kann, dass die Spieler auch über einen längeren Zeitraum ohne Schwindelgefühle und Übelkeit in der virtuellen Welt verbringen könnten. Man wolle deswegen noch etwas abwarten und entsprechende Untersuchungen anstellen. Konkurrent Sony ist hier mit PlayStation VR schon einen Schritt weiter.

Die Nintendo Switch erscheint am 3. März für rund 330 Euro in Deutschland.

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Kommentare (19)

#10
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Registriert seit: 21.01.2006

Korvettenkapitän
Beiträge: 2258
Dass die Grafikqualität, technisch bedingt, etwas hinter den anderen Konsolen liegt, heisst ja noch nicht unbedingt, dass die Spiele casual sein müssen.

Eher im Gegenteil, denn gerade die Spiele, die heute gerne mit HighEnd-Grafik glänzen bieten doch fast ausnahmslos null Innovation in Punkto Gameplay. Was die Wii im Vergleich zu den anderen damals als Vorteil hatte, kann auch die Switch haben, nämlich ein kompaktest Gerät, das im Wohnzimmer nicht stört, im Gegensatz zu diesen klobigen und unerträglichen Staubsaugern von Sony und Microsoft. Wenn ich aber ein extra Gamingzimmer einrichte, dann stelle ich dort doch lieber gleich einen PC hin. Insofern hat das Nintendo Zeugs durchaus seine Daseinsberechtigung, wohingegen mir die "Leistungskonsolen" irgendwie sinnlos erscheinen - für's gelegentliche Wohnzimmer-Zockereien zu stressig und für ernsthaftes Gaming zu schrottig.
#11
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Registriert seit: 29.08.2012

Flottillenadmiral
Beiträge: 4967
Also die PS4 Pro ist für ernsthaftes Gaming sicher nicht "zu schrottig". Mit 4,2 TFLOPS ist die Grafikeinheit etwa so schnell wie eine GTX 1060. Auch die PS4 ist mit über 1,8 TFLOPS im Vergleich zu dem, was in durchschnittlichen Gamingrechnern verbaut ist, vorne mit dabei. Man muss auch bedenken, dass die Scorpio dann mit über 6 TFLOPS bereits auf dem Niveau eines mittelklassigen Gamingrechners ist, wie er 2017 mit neuesten Komponenten zum Verkauf steht. Da steht dann nur die Oberklasse(kleiner Vega, GTX 1080) und HighEnd(großer Vega, Titan X) drüber, wenn man von der CPU absieht, die hohe FPS- Zahlen bei 1080p verhindert, sodass alle Leistung in 4K fließt.

Wenn die Switch dagegen auf dem Tegra X1 basiert(was eigentlich ziemlich sicher so ist), hätte sie mit den angegebenen Taktraten nicht mal 400 GFLOPS, wenn sie gerade angedockt ist. Das ist 90, bzw. 80% langsamer als PS4 Pro/ PS4, womit "etwas hinter den anderen Konsolen", wenn mit "den anderen" aktuelle Konkurrenten gemeint sind, stark untertrieben ist.

Letztlich hat man ja auch bei der Präsentation und Berichterstattung jeweils die Grafik sehen können und auch wenn sie im Vergleich zur Wii U ein klein wenig besser geworden ist, fällt einem der Qualitätsunterschied sofort ins Auge.
#12
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Registriert seit: 08.11.2007

Kapitänleutnant
Beiträge: 1609
Und schon kommen die ganzen Hater wieder aus ihren Löchern. Jetzt gehts in den Nintendo Switch News schon genauso los wie in den News zu Intel, NVidia und AMD. Einfach peinlich. Leute wie Morrich brauchts hier echt nicht mit ihren dummen Glaskugeln und Klugscheißerei.
Die Konsole ist nichtmal draußen und aber alle wissen drüber bescheid wie da was läuft etc.
Euer Wissen hätte ich auch gerne...
#13
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Registriert seit: 22.09.2007

Admiral
Beiträge: 16610
Ich muss mal was zur Überschrift fragen:

Muss es nicht angenommen statt genommen heißen? ;)
#14
Registriert seit: 24.06.2012
Berlin
Matrose
Beiträge: 37
Ich finde den Preis fair wenn man bedenkt welche Zielgruppe die Switch anspricht. Ich finde ca.7€ im Monat Taschengeld für Xbox oder PS4 ist schon ein happen wenn man bedenkt das die Games ja auch noch richtig Asche kosten.

Danke Nintendo weiter so!
#15
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Registriert seit: 13.11.2015

Kapitän zur See
Beiträge: 3624
Nintendo sollte doch mittlerweile schon bewiesen haben, dass trotz weniger Leistung viele Einheiten verkauft werden können.

Nintendo zielt auf die Casual user, und hier scheinen viele zu vergessen, wie egal Grafik für diese ist.

Die Spiele müssens halbwegs ansehnlich sein, und mehr comichafter artstyle geht auch mit weniger leistung. Solange man erkennen kann was was sein soll und es nicht absolut unterirdisch ist, ist die Zielgruppe zufrieden.

Wii, alle DS und 3DS Varianten, Smartphones, beweisen doch, dass enorm viele Leute keinen Dreck auf geile Grafik geben.

Die Technik bricht der Switch sicher nicht das Genick, eher das Spieleangebot. Das sieht bisher nämlich mager aus.

Sent from my OnePlus 3T
#16
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Registriert seit: 22.09.2007

Admiral
Beiträge: 16610
Da stimme ich dir zu.
Bin so ein Wii User. Die Grafik ist nebensächlich, der spielspaß muss passen, und da kann etwas "einfachere Grafik" manchmal sogar besser zu passen ;)

Wer will schon Wii Sports (Resort) in fast realitätsähnlicher Grafik spielen? Braucht keiner, das Spiel ist der Funfaktor.

Ich spiele aktuell Skylanders SwapForce auf der Wii, da hatte selbst UT2k4 schon bessere Grafik, und? Das spiel macht spaß, ich spiel mit meiner Tocher zusammen und darum gehts dann.
Nicht jede Konsole muss auf die "Anspruchsvollen Gamer" abzielen.
#17
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Registriert seit: 21.04.2009

Operator from Hell
Beiträge: 1831
Mir geht das Spiele LineUp auch auf den Sack... hatte mich mit Sohnemann so auf die Konsole gefreut. Aber die Startgames jucken nicht wirklich.

So wird das Teil eben das Familiengeschenk zu Weihnachten, wenn dann Mario... Mario Kart... Splatoon 2 und hoffentlich paar neue Lego Games (kein WiiU refreh mit besserer Grafik wie Undercover).

Switch
Zweiter Satz Con Controller
einmal den Pro Controller und dann mal schauen ob noch ne extra Ladestation oder so.

Auch wenn es Offiziell keine Bundles geben soll (wirklich dran glauben mag ich nicht), wird in der Weihnachtszeit entweder Rabatte geben oder die Store packen von sich aus ein Spiel dazu.

Vom Prinzip her kann man ja in jedem Laden frei handeln... denke wenn man oben die ganze Hardware in dem Laden kauft, legen die dann ein Spiel gratis dazu.
#18
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Registriert seit: 08.11.2007

Kapitänleutnant
Beiträge: 1609
Wenn man sich mal ein wenig umschaut, dann gibts bereits jetzt schon Angebote zu den Konsolen und Zelda. Auch der Pro Controller ist bei Conrad aktuell im angebot (siehe mydealz).
Die Spiele zu Beginn sind halt Geschmackssache. Mir würde Zelda alleine schon reichen. Werde aber auch erst richtung Sommer schauen ob ich die Switch kaufe oder nicht. Warte immer lieber erstmal Tests und Erfahrungsberichte ab. Hab seit dem N64 keine Stationäre Konsole mehr gehabt. Aktuell nur den alten 3DS XL.
#19
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Registriert seit: 21.01.2006

Korvettenkapitän
Beiträge: 2258
Nö, sie liegt nur etwas hinter den anderen zurück. Denn man braucht heute schon ein höheres Vielfaches der vorherigen Leistung, um einen deutlichen Unterschied zu erreichen. 100% mehr TFLOPS bringen optisch fast nichts,
Im Prinzip liegen subjektiv alle aktuellen Geräte optisch nehazu gleichauf. Selbst der Unterschied von 10 Jahre alter Hardware zu aktuellen HighEnd Games ist IMHO grafisch minimal - es ist sogar so, dass viele Spiele von damals immer noch besser aussehen, als einie von heute, weil die Darstellungsqualität seit damals schon hoch genug ist, um den Stellenwert der künstlerischen Gestaltung mehr und mehr in den Vordergrund rücken zu lassen.
Als Beispiel: Ein annähernd relevanter Unterschied ist es erst, wenn man z.B. Half Life 2 mit Battlefield 1 vergleicht - dazwischen liegen aber auch ca. 13 Jahre und circa zehnfach so hohe Hardwareanfprderungen. Während der gesamten DX10-Ära z.B sah doch fast gar nichts besser aus, als die besten DX9-Titel, oder gar so manche DX8er.
Gelegentlich gibt es sogar Rückschritte mit weitreichenden Folgen, z.B. die grässliche Tesselation, die häufig überbenutzt wurde, oder auch dass man inzwischen kaum noch brauchbares AntiAliasing anfinden kann - nicht zuletzt dank der Konsolen.

Und das haben z.B. alle Leute so gesehen, die damals auf der Wii mal ein erwachsenen Spiel gesehen haben, wie z.B. Silent Hill. Der allgemeine Eindruck, dass die Wii schwache Grafik hat stammt mit Sicherheit nicht von der Tatsache ab, dass die Wii natürlich deutlich weniger Lesitung hat und deshalb einige Polygone weniger darstellen konnte, sondern in Wahrheit davon, dass fast alle Leute meinten, die Wii könne nichts anderes als Mario und andere nintendoartige Comicfiguren darstellen. dei meisten Nutzer können den Unterschied der geringeren Details schon da nur im direkten Vergleich erkennen. Und umso mehr Leistung die Geräte im Schnitt haben, deesto weniger bringt eben jede Leistungssteigerung in Zukunft.

Oder wann hast du das letzte mal einen Sprung erlebt, wie damals von 2D-Grafik zu Doom, oder bei Erscheinen von Voodoo Graphics?

Dementsprechend werden natürlich auch die Konsolen den technischen Vorsprung des PCs irgendwann zwar einholen, aber das Gaming am PC hat immer noch den entscheidenen Unterschied, dass man direkt vor dem Monitor sitzt, und so Auflösungen bis 4K durchaus auch mal sinnvoll genutzt werden können, wohingegen am TV alles über 720p einfach nur Unfug ist. Aber nicht nur wegen der geringeren erreichbaren Qualität, sondern auch wegen der grobmotorischen Bedienung und der Priorisierung auf sekundäre Faktoren, wie Integration ins Wohnambiente usw. sind alle Konsolen grundsätzlich Casualgeräte. Andersherum: Wer kompromisslos Zeit, Lust und Geld und Platz investiert, um sich eingehend mit einer Sache zu beschäftigen, der nutzt nicht nur auf Casualart - und das sind eben gerade die Unterschiede zwischen Konsolen und PC-Gaming.

Und als jemand, der "richtig" eben nur auf dem PC spielen kann, ist die Switch auch ein interessantes Zweitgerät, fürs nebenbei "Casualdaddeln" im Wohnzimmer oder unterwegs. XBOX und PS4 hingegen sind nichts Halbes und nichts Ganzes, insbesondere weil sie kontinuierlich, über Generationen, mit keinerlei Alleinstellungskriterium gegenüber dem PC glänzen können.
Letztlich eben die Geräte selbst nur die grobe Richtung vor, was dann genau daraus wird entscheiden die Spiele. Aber da z.B. VT IMHO prinzipiell, zumindestnoch bis zur Erfindung von "Direct-to-brain-interfaces", ohnehin nur für Casualgames geeignet ist, bietet sich da auch eine entsprechende Fun-Konsole an, die evtl. spezielle Extrafeatures bietet, wie etwas damals die Zappelcontroller, oder heute das Switchen. Wichtig sind dabei ja noch "Details" wie die Oberfläche, und ob es endlich mal geschafft wurde, einen Großteil aller denkbaren Nutzungen unter einer sauberen Oberfläche zu vereinen, inkl. einer zukunftsfähigen Unterstützung von Medien jeder Art, aber auch z.B. einer komfortablen Bedienung aller Funktionen per Remote (was bisher niemals und von keinem Hersteller auch nur annähernd zufriedenstellend gelöst wurde!).
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