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Widevine L3 DRM geknackt:, Netflix, Amazon und Co. in Gefahr

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netflixZahlreiche Streaming-Anbieter wie Netflix oder Amazon Prime-Video nutzen zum Schutz der Inhalte die DRM-Plattform Widevine von Google. Dem Sicherheitsforscher David Buchanan sei es nach eigenen Angaben jedoch nun gelungen, den DRM-Schutz teilweise zu knacken und damit die Inhalte auch ohne die Nutzung der Streaming-Anbieter abzuspielen.

Der DRM-Schutz besteht aus drei verschiedenen Stufen von L1 bis L3. Das genutzte Gerät muss die Stufe entsprechend unterstützen, damit die Inhalte abgespielt werden können. David Buchanan gibt nun an, er habe den Schlüssel der AES-128-Verschlüsselung von der Stufe L3 geknackt. Als Methode nutzte er dabei die Differential Fault Analysis. 

Um nun die Inhalte auch ohne die Nutzung von Netflix, Amazon und Co. abzuspielen, würden Nutzer lediglich den Schlüssel der AES-128-Verschlüsselung sowie den FFmpeg-Codec benötigen. Damit sei es nach Angaben von Buchanan möglich, heruntergeladene Inhalte abzuspielen. 

Sollte es dem Sicherheitsforscher tatsächlich gelungen sein den Schlüssel herauszufinden, muss Google schnellstens bei seiner DRM-Plattform Widevine in der Stufe L3 Veränderungen vornehmen. Ansonsten könnten die Inhalte der Streaming-Anbieter auch schnell im Netz landen und ohne weiteres angeschaut werden. Bisher haben sich weder Google, noch die Streaming-Anbieter zu dem Thema geäußert. Die Stufe L1 und L2 scheint zum aktuellen Zeitpunkt allerdings nicht geknackt zu sein und gilt damit weiterhin als sicher. 

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