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Surfen auf dem Fernseher: Amazons Fire TV erhält Firefox und Silk

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amazon fire tv

In den USA kann so mancher Nutzer seinen Fire TV schon seit etwa vier Wochen zum Surfen am Fernseher einsetzen. Nun hat Amazon den Start offiziell vollzogen. Anders als bislang angenommen kann aber nicht nur der hauseigene Silk Browser verwendet werden. Denn zeitgleich steht auch Firefox in einer angepassten Version zur Verfügung. Standort- oder Hardware-basierte Einschränkungen soll es laut Amazon nicht geben.

Stattdessen sollen beide Browser auf jedem Fire-TV-Modell in jedem Land, in dem die Set-Top-Box oder der Stick offiziell verkauft werden, verfügbar sein; auf einem Fire TV der zweiten Generation konnten beide Apps bereits installiert werden.

Welcher der beiden Browser am Ende den meisten Anklang findet, dürfte offen sein. Amazon verspricht, dass man Silk an Fire TV und Fire TV Stick sowie Fernseher angepasst habe. Die Bedienung soll problemlos über die jeweils mitgelieferte Fernbedienung möglich sein.

Gleiches gilt allerdings auch für Firefox. Betont wird hier zusätzlich, dass es keinerlei Einschränkungen beim Surfen geben soll, auch Videos sollen über den Browser anstandslos wiedergegeben werden können.

In beiden Fällen dürfte es sich um nur leicht modifizierte Versionen der Android-Ableger handeln. Darauf deuten zumindest die entsprechenden Produktseiten in Amazons App Store hin.

Mit der Verfügbarkeit der beiden Browser will das Unternehmen den Funktionsumfang seiner Fire-TV-Modelle weiter ausbauen. So könnten Nutzer von der Couch aus einfach auf das Internet und somit weitere Unterhaltungs- und Informationsquellen zugreifen.

Ob das auch als Seitenhieb in Richtung Google verstanden darf, bleibt offen. Zwar hieß es Ende der vergangenen Woche, dass Amazon und Google ihren Streit rund um den Vertrieb von Chromecast-Hardware und die Verfügbarkeit von YouTube beilegen wollen, das Bewerben von Firefox ausgerechnet mit einem Tab, in dem YouTube läuft, könnte aber mehr als nur ein Zufall sein.

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