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Toshiba verkauft seine TV-Sparte an Hisense

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toshibaDer japanische Hersteller Toshiba ist seit Jahren angeschlagen. Vor allem das Geschäft mit Fernsehgeräten läuft mittlerweile für Toshiba mehr schlecht als recht. Dabei waren es die Japaner, die oft recht früh neue Trends aufgriffen und beispielsweise zur Hochphase des 3D-Booms autostereoskopische Modelle ohne Brillen vorstellten. Toshiba war auch einer der allerersten Hersteller mit 4K-Fernsehern auf dem Markt, als allerdings noch die notwendigen Standards und vor allem Inhalte fehlten.

Mittlerweile sind die Gewinnmargen im TV-Segment in der Regel gering und die Konkurrenz ist enorm. Entsprechend zieht Toshiba nun den Stecker und verkauft 95 % seiner Sparte für TV und Visual Products an das chinesische Unternehmen Hisense Group. Das soll Toshiba dann insgesamt zirka 113 Millionen US-Dollar bzw. umgerechnet zirka 96 Millionen Euro in die Kassen spülen. Abgeschlossen sein soll der Verkauf bereits im Februar 2018, wenn die Wettbewerbshüter keine unerwarteten Einwände vorbringen.

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Toshiba liegt aktuell außerdem noch mit seinem Joint-Venture-Partner Western Digital im Clinch. Ursache ist, dass Toshiba seine Chip-Abteilung abstoßen möchte. Western Digital ist damit nicht einverstanden, so dass ein US-Gericht aktuell darüber entscheiden muss, ob der geplante Verkauf an Bain Capital stattfinden darf. In die Krise geriet Toshiba ursprünglich auch und vor allem durch sein Geschäft im Nuklearbereich, wo geänderte und strengere Regulierungen nach dem Unfall in Fukushima im Jahr 2011 das Unternehmen extrem zurückgeworfen haben.

Hisense, denen bald Toshibas TV-Geschäft gehören soll, hat übrigens Erfahrungen mit der Übernahme japanischer TV-Marken: Auch unter dem Namen Sharp bietet Hisense aktuell Fernsehgeräte an. Allerdings gibt es in diesem Fall aktuell Streitigkeiten, da Sharp mit Hisense Handhabe des Markennamens nicht einverstanden ist. So sollen die Fernsehgeräte, die Hisense unter dem Namen Sharp vermarktet, den Qualitätsansprüchen des japanischen Herstellers nicht genügen. Deswegen ist Sharp derzeit bemüht die Rechte zurück zu erhalten.

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