> > > > Toshiba und Western Digital bringen 3D-NAND mit 64 Lagen

Toshiba und Western Digital bringen 3D-NAND mit 64 Lagen

Veröffentlicht am: von

toshibaAktuelle 3D-NAND-Bausteine werden bei Micron und Samsung noch mit maximal 48 Lagen gefertigt. Dies wird sich laut Toshiba und Western Digital aber bald ändern, denn die beiden Unternehmen haben die Pilot-Produktion von 3D-NAND mit 64 Lagen angekündigt. Die Speicherhersteller haben den neuen Baustein mit der Bezeichnung BiCS3 versehen und somit gilt dieser als direkter Nachfolger für den BiCS2-NAND mit seinen 48 Lagen.

Durch die höhere Anzahl an Lagen soll sich die Kapazität gegenüber dem Baustein mit 48 Lagen um 40 % erhöhen. Gleichzeitig werden die Produktionskosten geringer ausfallen, da pro Wafer mehr Chips hergestellt werden können. Wie bisher, wird der Speicher auf die TLC-Technik zurückgreifen und damit pro Bit drei Zustände speichern können. Insgesamt sollen die Chips eine Speicherkapazität von bis zu 256 Gigabit aufweisen und somit mit dem V-NAND von Samsung mit seinen 48 Lagen gleichziehen.

toshiba BiCS3 FLASH

Die Produktion des neuen BiCS3-Speichers erfolgt in der vor kurzem eröffneten Fab 2. Wie bereits erwähnt, handelt es sich dabei jedoch noch um Musterchips. Die Massenproduktion sei erst für das erste Halbjahr 2017 geplant. In Zukunft sei der nächste Schritt dann auf Basis der BiCS3-Bausteine einen QLC-Speicher zu entwickeln. Hier sollen im Gegensatz zum TLC-Speicher nicht nur drei, sondern vier Zustände pro Bit gespeichert werden können und damit die Speicherdichte nochmals erhöht werden.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (5)

#1
Registriert seit: 06.04.2003
Bremen
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1377
Das dauert fast noch ein Jahr bis zur Massenproduktion sonst nicht schlecht wenn die Preise stimmen.

klein
#2
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 14470
Und bis die ersten SSDs mit den NANDs im Laden stehen, habe die anderen NAND Hersteller oder zumindest Samsung wohl schon nachgezogen oder gar mehr als 64 Layer realisiert.
#3
customavatars/avatar92585_1.gif
Registriert seit: 02.06.2008

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 419
3 bzw. 4 Zustände pro Bit? Interessante Vorstellung, Redundanz einzubauen..^^ in der Quelle steht 3 bit per cell, ich vermute, das ist gemeint.
#4
customavatars/avatar128299_1.gif
Registriert seit: 29.01.2010
CH
Fregattenkapitän
Beiträge: 2867
QLC (also 4Bit/Zelle) wird die Lebenserwartung der SSD wohl weiter senken und die Fehleranfälligkeit weiter erhöhen. Mal sehen wo das noch hinführt. Ich hoffe, dass die aktuelle Technik der Flashspeicher bald durch etwas weniger anfälliges ersetzt wird und nicht immer weiter ausgereizt.

Waren bei SLC die Zellen noch quasi unendlich beschreibbar, sank die Lebensdauer bei MLC auf ca. 1000 Schreibzyklen/Zelle. Später, mit kleineren Strukturen las ich mal von 300. Wie weit sind wir mit TLC resp. später dann QLC?
#5
customavatars/avatar136469_1.gif
Registriert seit: 24.06.2010

Flottillenadmiral
Beiträge: 5475
Den Quatsch mit den 3/4 Zuständen pro Bit habt ihr schonmal dieses Jahr geschrieben. Ich meine, jeder darf auch mal Fehler machen und niemand ist unfehlbar. Aber als Newsredakteur einer großen deutschen Hardwaresite sollte man schon den Unterschied zwischen Bit,Zelle und der Anzahl der Zustände begriffen haben.

http://www.hardwareluxx.de/index.php/artikel/hardware/storage/37323-eine-uebersicht-ueber-aktuelle-technologien-bei-ssds.html?start=3

oder einfach den Herrn Ober fragen =)
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Seagate IronWolf 10 TB und BarraCuda Pro 10 TB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/SEAGATE_10TB_TEASER

Auch wenn HGST vor kurzem noch größere Laufwerke vorgestellt hat, so hat Seagate mit seinen bereits seit einigen Monaten erhältlichen 10-TB-Modellen momentan die Nase vorn, wenn es um den größtmöglichen Speicherplatz bei 3,5-Zoll-Festplatten geht. Dabei hat es Seagate durch die Verwendung... [mehr]

Mittelklasse mit NVMe: Samsung SSD 960 EVO 1 TB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-960EVO/TEASER

Mit der Samsung SSD 960 PRO hat der koreanische Hersteller die zurzeit schnellste Consumer-SSD mit NVMe-Interface im Angebot. Dies lässt man sich allerdings auch entsprechend bezahlen, sodass das hochpreisige Laufwerk nicht für alle Bedürfnisse die richtige Wahl ist. Etwas günstiger, dafür... [mehr]

Western Digital Blue SSD im 2,5-Zoll- und M.2-Format im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/WD-BLUE-SSD/TEASER

Ungefähr ein Jahr ist es her, dass Western Digital die Übernahme von SanDisk bestätigt hat. Die Früchte dieser Übernahme sind für Endverbraucher gedachte SATA-SSDs, die sich in das bekannte, farblich sortierte Namensschema von Western Digital einfügen. Den Anfang machen dabei eine Green-... [mehr]

M.2-SSD Corsair MP500 mit NVMe und Phison-Controller im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/CORSAIR-MP500/TEASER

Die MP500 SSD ist das neue Flaggschiff von Corsair und soll laut Hersteller Übertragungsraten von bis zu 3.000 MB/s beim Lesen und 2.400 MB/s beim Schreiben erreichen. Damit würde das Laufwerk in der High-End-Klasse spielen und das bisherige Spitzenfeld angreifen. Mit Phison-Controller und... [mehr]

ADATA XPG SX8000 SSD mit 256 GB und NVMe im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/ADATA-SX8000/TEASER

Mit der ADATA SX8000 haben wir heute eine weitere SSD aus der Klasse der NVMe-Laufwerke im M.2-Format im Test. ADATA setzt dabei auf einen Controller von Silicon Motion, wie wir ihn schon bei der Intel SSD 600p gesehen haben. Beim Speicher verbaut ADATA aktuellste Technik in Form von... [mehr]

Western Digital Black SSD mit 512 GB und NVMe im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/WD-BLACK-SSD-NVME/TEASER

Die auf Farben bezogene Namensgebung von Western Digital unterscheidet im Wesentlichen zwischen drei Varianten: Grün für besonders sparsame, günstige und meistens auch etwas langsamere Laufwerke, blau für den Mainstream-Markt und schwarz für die schnellsten Laufwerke, die Western Digital... [mehr]