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Corona-App bekommt großes Update

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corona-warn-appIn der Vergangenheit stand die Corona-App des Öfteren in der Kritik. Nicht nur der Datenschutz wurde kritisch beäugt, auch die technische Umsetzung verlief nicht immer reibungslos. Verantwortlich für die Entwicklung ist neben der Telekom SAP. Beide Unternehmen veröffentlichen nun ein großes Update, das für eine Vielzahl von Verbesserungen sorgen soll. 

Unter anderem zählt dazu, dass der Datenabgleich nun mehrmals pro Tag durchgeführt wird. Zu beachten gilt hierbei jedoch, dass die Datensätze nur bei einer WLAN-Verbindung entsprechend öfters am Tag abgeglichen werden. Befindet sich das Smartphone innerhalb des mobilen Netzes, erfolgt der Abgleich nur einmal pro Tag. Somit wird das Datenvolumen nicht übermäßig beansprucht.  

Die aktuelle Version 1.7.1 wird zunächst nur an alle iPhone-Besitzer verteilt. Für Android-User ist noch Geduld angesagt. Wann genau alle Android-Smartphones mit einem entsprechenden Update versorgt werden, ist bislang unbekannt. Das RKI gab bekannt, dass man sich für einen langsamen Rollout entschieden hat, um mögliche Komplikationen zu vermeiden.

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Über den Nutzen der Corona-Warn-App lässt sich weiterhin streiten. Letztendlich hängt es von den einzelnen Usern ab, ob eine bestätigte Infektion auch in der App gemeldet wird. Hier kommt es immer wieder dazu, dass Infizierte eine Infektionsmeldung nicht absetzen. Zwar sorgt die neue Version dafür, dass Erkrankte regelmäßig an eine entsprechende Meldung erinnert werden, jedoch bleibt abzuwarten, ob diese auch tatsächlich erfolgt.

Wer hingegen Bedenken beim Thema Datenschutz hat, kann der Apple-Webseite entnehmen, dass weder E-Mail-Adressen noch der Name hinterlegt werden müssen, um die Warn-App zu nutzen. Bei einer Begegnung mit einem anderen Menschen tauschen die Smartphones nur Zufallscodes aus. Diese messen, über welche Dauer und mit welchem Abstand ein Kontakt stattfand. Sie lassen keine Rückschlüsse auf Personen und Standorte zu. Die erhobenen Daten werden ausschließlich auf dem eigenen Smartphone gespeichert und nach 14 Tagen automatisch gelöscht. Sowohl die Personen, die eine nachgewiesene Infektion melden, als auch die Benachrichtigten sind laut offiziellen Angaben nicht nachverfolgbar.