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iPhone XR mit LCD-Display und Face ID

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iphone xr teaserNeben den beiden neuen, zu erwartenden Modellen gab es heute ein drittes neues Modell: Das iPhone XR. Das neue Familienmitglied wird unter den neuen Top-Modellen positioniert, was sich gleich an mehreren Stellen bemerkbar macht.

Das grundlegende Design mit seinem großen Display wurde von den Top-Modellen übernommen, das Gehäuse besteht allerdings nicht mehr aus Edelstahl. Stattdessen wird ein Aluminium-Finish genutzt. Eine Rückseite aus Glas sorgt aber dafür, dass auch dieses Modell drahtlos geladen werden kann. Gleichzeitig setzt Apple auf eine große Farbvielfalt und bietet sein neues Modell in sechs Farben an. Das Gehäuse ist nach dem IP67-Standard zertifiziert und entsprechend gegen das Eindringen von Staub und Wasser geschützt.

Auch wenn die Optik sehr ähnlich ist und das Display samt Notch die Front dominiert, so gibt es an dieser Stelle doch einen signifikanten Unterschied. Während die großen Geschwister auf ein OLED-Display setzen, greift Apple beim iPhone XR auf ein LCD-Display zurück. Apple nutzt den neuen Marketing-Namen Liquid Retina Display. Das Panel bietet eine Diagonale von 6,1 Zoll und löst mit 1.762 x 828 Bildpunkten auf. Das führt zu einer Pixeldichte von 326 ppi. Die Gehäuse-Größe ist dennoch kleiner als beim iPhone 8 Plus, das mit einer Bildschirm-Diagonale von 5,5 Zoll aufwarten kann.

Die schiere Dimensionierung des Displays führt natürlich zu einigen Ähnlichkeiten zum bekannten iPhone X. Da es keinen Home-Button gibt, wird die Steuerung über die bekannten Gesten nötig. Haptic Touch, wie wir es vom Touchpad der MacBooks kennen, gibt ein Feedback, wenn eine Eingabe umgesetzt wird. 

Ebenso ist Face ID mit von der Partie. Das Entsperren des Smartphones durch einen einfachen Blick wird also auch bei Apples neuem Mittelklasse-Modell funktionieren. An anderer Stelle gibt es ebenfalls Gemeinsamkeiten mit den neuen Top-Modellen. Apple setzt auch beim iPhone XR auf einen A12-Bionic-SoC, der in 7 nm gefertigt wird. Die Akkulaufzeit des iPhone XR soll 1,5 Stunden länger sein, als die des iPhone 8 Plus. 

Die integrierte Kamera-Lösung setzt auf einen einzelnen, neu entwickelten Sensor. Der löst mit 12 MP auf und bietet F1,8. Gleichzeitig integriert Apple eine optische Bildstabilisierung. Ebenfalls mit von der Partie ist der Portrait-Mode. Da allerdings der zweite Sensor zur Bestimmung der Tiefe fehlt, muss sich Apple voll und ganz auf seine Software-Lösung verlassen. Wie gut das in der Praxis funktioniert, werden Tests zeigen müssen. 

Dual-SIM ist genau wie bei den großen Geschwistern mit an Bord. Vermutlich wird Apple auch bei diesem Modell auf eine Mischlösung setzen, die eSIM mit einer klassischen SIM-Karte kombiniert.

Das iPhone XR wird es mit drei Speicherausstattung geben: 64 ,128 oder 256 GB. Die kleinste Variante startet bei 749 US-Dollar. Vorbestellbar ist das neue Gerät ab dem 19. Oktober, eine Woche später soll es dann im Handel verfügbar sein. In der Hierarchie wird es zwischen den beiden neuen iPhone-XS-Modellen und den ebenfalls weiterhin verfügbaren iPhone 7 und 8 in der Mittelklasse positioniert.

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