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Apple verärgert mit neuen Richtlinien für In-App-Käufe chinesische Entwickler

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In China sind viele Entwickler aktuell verärgert über eine Veränderungen in Apples Nutzungsbedindungen. So spielt das bei uns zwar eine untergeordnete Rolle, aber in China verdienen viele Entwickler kostenloser Apps nicht etwa über In-App-Käufe, sondern über Spenden / Trinkgelder ein wenig Geld dazu. Chinesische Nutzer haben deswegen über dort beliebte, soziale Netzwerke die Option, einfach derartige Spenden an Entwickler auszuteilen. Doch genau das hat man in Cupertino offenbar skeptisch beäugt. Denn schon bald sollen jene Spenden entweder nach Apples Wunsch entweder komplett abgeschaltet oder wie In-App-Käufe behandelt werden. Apple hält dann also die Hand auf und zwackt sich 30 % der Einnahmen ab.

Alternativ können die Entwickler diese Spenden-Funktion in ihren Apps eben auch komplett deaktivieren – dann erhalten sie aber gar keine Trinkgelder mehr über ihre Anwendungen. Andernfalls möchte Apple eben seinen Anteil beziehen. Wer versuche diese Vorgaben zu umgehen, riskiere aus dem offiziellen App Store ausgeschlossen zu werden. Die Debatte um die Spenden bzw. Trinkgelder zeigt, dass es in China andere Dynamiken gibt, mit welchen Apple sich wiederum nicht gänzlich anfreunden mag. Die chinesischen Entwickler wiederum fühlen sich nun von Apple auf den Schlips getreten und bewerten die freiwilligen Spenden aus der Community freilich anders als In-App-Käufe. Nun bleibt abzuwarten, wie die Entwicklergemeinschaft in China weiter reagieren wird.

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Kommentare (15)

#6
Registriert seit: 10.04.2008

Obergefreiter
Beiträge: 85
@Luxx:
Bitte nochmal einen Grammatik/Rechtschreib-BOT drueber laufen lassen. So ist es anstrengend zu lesen.
#7
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Registriert seit: 30.03.2010
Hamburg
Flottillenadmiral
Beiträge: 4674
Solange Apple keine marktbeherrschende Stellung inne hat, sind sie relativ frei. Das ist ihr gutes Recht und nicht verwerflich. Wer zu geizig ist 30% mehr zu zahlen als bei Android, der sollte ehrlich gesagt die Plattform wechseln. Ich persönlich fände weniger Anteil am App-Umsatz auch nicht schlecht, aber wem es nicht gefällt, kann wie gesagt zur Konkurrenz gehen, sowohl als Kunde als auch als Entwickler.
Und keine Sorge, gerade für Leute, die den Anti-Amerikanismus Leben, sei gesagt sein, auch hier gibt es Zerschlagung bei erfolgreicher Monopolbildung und empfindlichere Strafen. Ein Grund sind die wesentlich höheren Abgaben von Unternehmen vgl. mit Privatpersonen.
Wer gerne im Sozialismus oder Kommunismus leben möchte, kann dies gerne in den verbliebenen Ländern der Welt tun wie Venezuela oder Nordkorea. Aber bitte nicht hier, Deutschland hatte schon Sozialismus, andere Staaten in Europa ebenso, wir sind seit Jahrzehnten ein fester Teil des Kapitalismus und uns geht es gut. Ich lebe gerne in der freien Marktwirtschaft.:)
#8
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 11500
Zitat estros;25558522
Solange Apple keine marktbeherrschende Stellung inne hat, sind sie relativ frei. Das ist ihr gutes Recht und nicht verwerflich. Wer zu geizig ist 30% mehr zu zahlen als bei Android, der sollte ehrlich gesagt die Plattform wechseln.

Google ist exakt genau so "gierig": 30% ;)
Android Apps entwickeln: Was Google vorschreibt - YOUdaz.com
Nur die Einstiegshürden sind bei Android niedriger. Dafür gibts im Playstore bekanntlich auch mehr Müll (das Bewertungssystem schafft da natürlich fast immer Abhilfe).

Klar wünscht man sich als Entwickler oder schlicht Produkt-Anbieter, so wenig Abgaben zahlen zu müssen wie möglich, aber so ist das halt nunmal :/
Verhungern tun Softwareentwickelr allgemein eigentlich nicht >_>
Frage mich auch grade weshalb die Chinesen diesen Weg über die Spenden gehen. Ist das Schalten von Werbung - wodurch sich ja die allermeisten Gratis-Apps finanzieren - da irgendwie per Gesetz nicht erlaubt?
#9
Registriert seit: 13.02.2006
Koblenz
Vizeadmiral
Beiträge: 7496
Der Vorteil an Android ist dabei klar, das man Apps auch am Store vorbei (oder über einen alternativen Store) installieren kann. Das geht soweit ich weiß bei Apple nicht. Somit lassen sich die 30% für Google komplett umgehen, falls man das wünscht. Bei Apple (wie gesagt) muss man sich dem fügen oder hat ein nahezu nutzloses Device.
#10
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 11500
Zitat Tzk;25558551
Der Vorteil an Android ist dabei klar, das man Apps auch am Store vorbei (oder über einen alternativen Store) installieren kann. Das geht soweit ich weiß bei Apple nicht. Somit lassen sich die 30% für Google komplett umgehen, falls man das wünscht. Bei Apple (wie gesagt) muss man sich dem fügen oder hat ein nahezu nutzloses Device.

Naja, prinzipiell richtig, aber der zweitbeliebteste Appstore neben dem Playstore ist wohl dieses Dingens von Amazon und erst dann kommt was gänzlich unabhängiges.
Denke nur von direkten Downloads oder diesen anderen Shops könnte man dann doch nicht nicht leben und Google wiederum verlangt die Alleinvermarktungsrechte, also dass man nur Playstore einstellt (keine Ahnung ob sie das tatsächlich durchsetzen, also schon mal mit Entfernung aus dem Playstore gedroht haben weil man seine App woanders anbietet).
#11
Registriert seit: 13.02.2006
Koblenz
Vizeadmiral
Beiträge: 7496
Ist doch auch klar warum: Der Großteil der Nutzer kauft ein Smartphone und benutzt es dann einfach. Wer beschäftigt sich denn (außerhalb der IT Community) ernsthaft damit welcher Store genutzt wird? Die meisten Leute brauchen das Smartphone für Messenger und Social Media. Wofür dann z.B. F-Droid installieren oder sich nach alternativen Stores umsehen, wenns alles im Playstore/Appstore/Amazon Store verfügbar ist?! ;)

Das schöne ist, das man Alternativen nutzen kann und nicht von Google/Amazon dazu verdonnert wird den jeweiligen Store auf Android zu nutzen.
#12
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Registriert seit: 29.08.2008

Kapitänleutnant
Beiträge: 1963
30% vom jedem eingenommenen Betrag ist einfach Wucher.
Da könnt ihr diskutieren wie ihr wollt.

Es wundert mich bei diesem Laden aber auch nicht. Man muss sich ja nur anschauen, was die für ihre Endgeräte haben wollen.
Gefertigt in China von den gleichen Lohnsklaven, die auch billige Android Phones/Tablets zusammenschustern.
Hardwaremäßig oftmals auch nicht auf dem höchsten Niveau.
Aber dennoch verlangen sie die höchsten Endkundenpreise.

Und Millionen von dummen Kunden werfen ihnen das Geld auch noch mit Freuden in den Rachen, obwohl sie bei Apple absolut nichts besonderes oder besonders hochwertiges bekommen.
#13
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Registriert seit: 19.01.2010
NRW
Kapitänleutnant
Beiträge: 1913
Und für diesen Artikel war jetzt eine ganze Galerie vom iPhone 7 notwendig? Wiedermal dezente Werbung, HWL..
#14
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Registriert seit: 06.03.2016

Oberbootsmann
Beiträge: 999
Ich bin da ganz bei DragonTear und halte die 30% für angemessen. Wenn die Entwickler Spenden sammeln wollen sollten sie vielleicht einfach die Zahlungen aus dem App Store hinaus verlagern anstatt ohne Provision Apples Bezahlsystem dafür nutzen zu wollen?




Gesendet von iPhone mit Tapatalk
#15
Registriert seit: 16.04.2012

Stabsgefreiter
Beiträge: 307
Ali G: Und dann? Mal angenommen du belässt es nur bei einem Hinweiß. Sobald dass dann zuviele machen ist das Apple auch ein Dorn im Auge.
Das ist ja eben das tolle am Kapitalismus, die Gier ist grenzenlos.
Spende der Putzfrau mal 50.000euro in der Firma, weil sie immer so fleißig ist und ein lächeln auf den Lippen hat jeden Morgen. Wenn der Chef das mitbekommt dann geht sowas natürlich gar nicht. Kann ja net sein dass ne olle Putzfrau nen 5stelligen Betrag einstreicht und der Chef davon keinen Cent verdient. Die Bit** soll gefälligst für nen Hungerlohn schufften...

Hab auch mal überlegt ne App zu programmieren, aber ist mir dann doch zu blöd. Entweder man zieht es rein wirtschaftlich auf, sodass da was abfällt, oder man lässt es bleiben. Jedenfalls sehe ich nicht ein dass ich erstmal haufen Geld zahlen muss um überhaupt reinzukommen, und wenn ich es dann im Endeffekt sowieso gratis mache bis auf nen paar mikrige Spenden wovon ich mir vielleicht im Monat mal 1 oder 2 Kaffee kaufen kann dann sehe ich nicht ein dass jemand anderes da quasi noch dran verdient aber keinen Finger rühren muss...
Ansatzweise fair wäre einen gewissen Freibetrag, der in etwa so die Unkosten decken würde und erst danach wird kassiert. Sodass man auch als Entwickler zumindest seine Unkosten rein holen kann ohne dass Apple dran verdient, weil man selber verdient ja auch nichts dran. Wird dann Geld verdient dann wäre ne Abgabe natürlich auch angemessen.
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