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CES 2014: LG G Flex im Hands-on - Krumm wie eine Banane!

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lg-logo-2011Als Samsung sein erstes gebogenes Smartphone auf den Markt gebracht hat, dauerte es nicht lange, bis auch LG mit dem G Flex nachgezogen hat. Bislang dem europäischen Markt verwehrt, wird es ab Februar nun auch in unseren Gefilden zu haben sein. Grund genug, sich das Gerät einmal genauer anzusehen und zu schauen, was die Krümmung wirklich bringt.

Hardware mittelmäßig, Performance ordentlich

Die verbaute Hardware, das haben wir schon in einer unserer letzten News feststellen können, ist lediglich gutes Mittelmaß. Dem Preis, der auch in Deutschland wohl nicht deutlich günstiger ausfallen wird als die umgerechnet 700 Euro, die in Korea verlangt werden, ist die Hardware jedoch keinesfalls angemessen. Natürlich muss bedacht werden, dass Komponenten wie das gebogene Display und ein dazugehöriger flexibler Akku aktuell nur in Kleinstmengen produziert werden und gerade erst auf den Markt kommen - das treibt den Preis selbstverständlich nach oben.

Die Performance des Gerätes war in unserem ersten Test wirklich gut - der Prozessor hat aber natürlich auch bei der 720p-Auflösung weniger zu tun als bei anderen Flaggschiffen, die bereits mit 1080p-Displays ausgestattet sind. Ruckler gab es nicht zu beobachten und auch sonst wirkte das Gerät ausreichend flott. Design und Features sind sonst nahe am aktuellen Flaggschiff LG G2 (zum Test), so zum Beispiel der Rear Key.

Bananenform oder doch lieber anders gekrümmt?

LG wählt frür das G Flex eine Krümmung in Längsrichtung, nicht wie Samsung mit dem Galaxy Round in Querrichtung. Das führt vor allem dazu, dass das Gerät nicht mehr so gut in der Hosentasche verschwindet - die Form des Galaxy Round ist in diesem Fall praktischer. Andererseits führt diese dazu, dass das Smartphone nicht mehr ordentlich ans Ohr gehalten werden kann. LG begründet die eigene Wahl mit verschiedenen Vorteilen: Filme gucken auf dem Smartphone? Geht mit der Längskrümmung besser. Telefonieren? Das Gegenüber versteht einen besser. Und auch die generelle Ergonomie soll beim G Flex deutlich besser sein.

Im ersten Test konnten wir den Aspekt mit den Filmen durchaus nachvollziehen, obgleich man natürlich nicht massenhaft Medien auf dem Smartphone konsumiert. Ob das Gegenüber einen besser versteht, konnten wir aufgrund der fehlenden Telefonverbindung auf der Messe nicht testen, ebensowenig wie gut das Gerät ohne Sicherungen in der Hosentasche liegt. Das 6-Zoll-Display ist auch mit großer Hand kaum praktikabel zu bedienen, die Querkrümmung würde hier natürlich Abhilfe schaffen.

Insgesamt ist uns jedoch der große Vorteil des G Flex nicht ganz klar geworden. Im Endeffekt handelt es sich natürlich um eine Machbarkeitsstudie, die nur den Übergang zu vollständig flexiblen Geräten ebnet.

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Kommentare (4)

#1
Registriert seit: 02.07.2013

Banned
Beiträge: 888
Mir kommt das ganze gekrümmte Zeug vor wie eine "Zwangsinovation", mangels anderer Ideen.
#2
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Registriert seit: 04.05.2012
Hessen
Obergefreiter
Beiträge: 66
Das ist es auch.Ich kann mir nicht vorstellen das irgendein User morgens aufgewacht ist und sich gedacht hat:"hmm ich brauch ein gekrümmtes Smartphone".
#3
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Registriert seit: 12.05.2013

Vizeadmiral
Beiträge: 7536
Dagegen wäre ein Touch Sensor mMn. schön...

Aber wie schon im Text es ist einfach eine Machbarkeitsstudie! Es ist gut das an sowas geforscht wird, aber notwendig sind andere dinge eher!
z.B. Stabilere Smartphones, bessere Akkus...

Ich kann mir auch nicht vorstellen kann, dass das gebogene Display sehr Kratzfest ist!
Wiederum ist es bestimmt sehr Sprungfest was auch sehr Praktisch ist!
#4
customavatars/avatar3061_1.gif
Registriert seit: 09.10.2002
Hessen
Admiral
Beiträge: 9247
die grümmung hat bestimmt was mit der spiegelung im freien, bei direkter ansicht, einstrahlung der sonne zu tuhen. würde sagen, das die ansicht so besser ist, bzw ablesbarkeit (display).
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