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Google Home Hub mit dezenter Optik verzichtet auf die Kamera

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googleGoogle hat im Rahmen seiner gestrigen Veranstaltung nicht nur die neuen Pixel-Smartphones und das Pixel Slate, sondern auch den neuen Google Home Hub vorgestellt, der in direkte Konkurrenz mit Amazons Echo Show tritt und den Google Assistant weiter im trauten Heim integrieren soll. 

Das Zentrum des Geräts ist ohne Frage das Display mit seiner Diagonalen von 7 Zoll. Damit soll das Gerät groß genug sein, sodass es gut ablesbar ist, gleichzeitig aber auch so klein sein, damit es nicht stört oder sich in den Vordergrund drängt. Genau dieser Ansatz wird auch beim generellen Produkt-Design deutlich. Der Home Hub sieht so aus, als würde ein Tablet auf einem, mit Stoff bezogenen Dock stehen - was durchaus der nächste Schritt sein könnte, wenn man sich Amazons aktuelle Produktstrategie anschaut.

Damit der Home Hub von seinen Käufern mit gutem Gewissen im Schlafzimmer positioniert werden kann, verzichtet Google auf die Integration einer Kamera. Was auf der einen Seite positiv ist, schränkt den Funktionsumfang auf der anderen Seite ein, denn Video-Chats fallen damit als Anwendungsgebiet schon einmal weg.

Das Feature Ambient EQ soll das Display automatisch an die Beleuchtung und Fabtemperatur anpassen, die im Raum vorherrscht. Über Nacht wird das Display automatisch ausgeschaltet.

Im Alltag soll der Home Hub den Google Assistant voll ausreizen. Er erkennt, wer spricht und gibt entsprechende Antworten. So wird beispielsweise direkt der Tagesplan der fragenden Person durchgegeben. Wenig überraschend ist es, dass der Google Home Hub seine Vorteile in der Küche ausspielen soll. Beispielsweise dann, wenn Rezepte nachgekocht werden sollen. Ebenso gibt es eine tiefe YouTube-Integration. Auf Zuruf kann so der neueste Filmtrailer abgespielt werden. Google bundelt den Home Hub mit YouTube Premium, das für einen Zeitraum von sechs Monaten enthalten ist.

Gleichzeitig möchte Google den Home Hub als Schnittstelle für das Smart Home positionieren. Wird von oben heruntergestrichen, erscheint Home View, eine Statusleiste, die einen schnellen Überblick über die Stati aller Smart-Home-Geräte liefern soll. Während der Vorstellung machte das Interface einen intuitiven Eindruck, sodass man auf die ersten Praxis-Eindrücke gespannt sein kann. 

Der Preis liegt bei 149 US-Dollar. Ab heute ist der Home Hub vorbestellbar, zumindest in den USA. 

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