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Kooperation mit Fitbit: Adidas verzichtet auf eigene Wearables

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adidasSo mancher Hersteller von Wearables dürfte froh sein, wenn das Jahr 2017 in wenigen Tagen Geschichte ist. Denn abgesehen von einigen wenigen Anbietern wie Apple, Xiaomi und Fossil taten sich fast alle anderen Anbieter schwer, das Verschwinden bekannter Namen wie Pebble oder Jawbone war der traurige Höhepunkt. Nun gibt mit Adidas einer der weltweit bekanntesten Sportartikelhersteller auf.

Dabei dürfte selbst Wearable-Fans kaum bewusst gewesen sein, dass das Unternehmen mehrere Fitness Tracker und auch eine Smartwatch im Angebot hatte oder teilweise noch hat. Nicht nur, dass Adidas technisch einen schweren Stand gegenüber den etablierten IT-Herstellern hatte, auch in der Außendarstellung spielten die Wearables keine große Rolle.

Warum man deshalb nun einen Schlussstrich gezogen hat, ist bislang nicht bekannt. Weder The Verge, noch MobileHealthNews, die sich beide auf einen Bericht des Portland Business Journal berufen, konnten Adidas zu weiteren Auskünften bewegen.

Betroffen sind 74 Mitarbeiter, denen andere Positionen innerhalb des Unternehmens angeboten werden sollen - auf Kündigung wird demzufolge verzichtet.

Ein möglicher Grund für das Aus der Wearables-Sparte könnte die geplante Digital-Neuausrichtung sein. Hier soll Adidas künftig die Konzentration auf eine neue Shopping-App sowie Sport-Apps unter dem Dach von Runtastic planen.

Adidas hatte Runtastic im Jahr 2015 übernommen und wollte damit verstärkt Fuß im Fitness-Tracking fassen. Zu diesem Zeitpunkt galt Runtastic als einer der bekanntesten Anbieter von Fitness-Apps, zudem konnten die Österreicher bereits einige Wearables auf den Markt bringen. Seit mehr als zwei Jahren gibt es allerdings keine neue Hardware.

An der Kooperation mit Fitbit will Adidas den Angaben zufolge aber festhalten. Dem Start einer entsprechend angepassten Ionic, der ersten echten Smartwatch aus dem Hause Fitbit, dürfte somit nichts im Wege stehen.

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Kommentare (2)

#1
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Registriert seit: 03.03.2017

Matrose
Beiträge: 7
Ohne dass ich hier ein Fass aufmachen möchte: So hat ein Rückzug zu laufen. Da macht der Herzogenauracher Konzern den ganzen anderen Weltunternehmen vor wie man einfach Intern umstrukturieren kann und nicht gleich Kündigungen aussprechen muss. Zusätzlich baut man für weitere 3k-Mitarbeiter zZ ein neues Gebäude und das darauffolgende ist auch schon angedacht.
#2
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Registriert seit: 10.05.2007

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Beiträge: 13850
Die stellen doch ohnehin nichts mehr selber her.
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