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Insolvenz und Neustart: Jawbone geht, neues Startup des Ex-CEOs kommt

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Jawbone, ein Anbieter von Fitness-Wearables, steckte schon seit einiger Zeit in der Krise. Nun schließt das Unternehmen seine Pforten, wird aber direkt wiedergeboren in einem neuen Startup namens Jawbone Health Hub. Dahinter stecken dann auch der ehemalige Jawbone-CEO Hosain Rahman sowie Teile des bisherigen Managements. Möglich wurde die Gründung des Startups durch einen neuen Investor.

Jawbone Health Hub soll sich allerdings nun nicht mehr auf Privatkunden fokussieren, sondern stattdessen Geschäftskunden ins Visier nehmen. So will man Geräte für Mediziner anbieten. Der neue Schwerpunkt überrascht wenig, denn der Markt für Fitness-Armbänder ist generell ein schwieriges Umfeld geworden, da viele Funktionen auch von einfachen Smartwatches oder anderen Wearables wie Sportkopfhörern übernommen werden.

Trotz des ähnlichen Namens ist Jawbone Health Hub eine neue, von Jawbone unabhängige Firma, hinter der nur ein ähnliches Team steckt. Zugleich sucht das Unternehmen jetzt aber auch neue Mitarbeiter für die Soft- und Hardware-Entwicklung. Mit seinen neuen Produkten will das Startup etwa den Pflegebereich versorgen. Dass Jawbone in der alten Form das Zeitliche segnet, lag schon seit einiger Zeit nahe: Die Facebook- und Twitter-Konten des Unternehmens wurden bereits seit Anfang des Jahres nicht mehr aktiv betreut. Sherwood Partners soll nun die Auflösung von Jawbone betreuen, denn es gibt noch einige Fragen zu klären – zu ausstehenden Verpflichtungen oder den Rechtsstreitigkeiten mit Fitbit.

Als Privatkunde wird man von Jawbone, bzw. der neuen Form Jawbone Health Hub dann in Zukunft vermutlich nur noch wenig hören. Möglicherweise hat das Team ja nun mit dem neuen Fokus auf Geschäftskunden mehr Erfolg.

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Kommentare (1)

#1
Registriert seit: 18.05.2007

Admiral
Beiträge: 9704
Erschreckend... ein Laden vor die Wand gefahren, noch unzählige finanzielle Verpflichtungen gegenüber Gläubigern (die vermutlich leer ausgehen) aber schon was Neues am start. Sowas gehört in der Art verboten, auch wenn es gang und gäbe ist.
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