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Google Daydream View soll VR für Jedermann werden

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google daydream viewZur Google I/O 2016 wurde mit Daydream eine Art API vorgestellt, die eine Schnittstelle zwischen Hard- und Software sein sollte und es mithilfe von einfacher Hardware wie einem Smartphone jedem möglich machen sollte, VR-Inhalte zu konsumieren. Das eher klobige Referenzmuster des VR-Headsets wurde auf der gestrigen Vorstellung durch eine neue Version ersetzt. Daydream View soll nicht nur leistungsstark sein, sondern auch optisch und in Funktion anders sein als die Konkurrenz.

Wichtiger Ansatz für Google bei Daydream View sind die vermeintlichen Unzulänglichkeiten bisheriger VR-Headsets wie der HTC Vive oder der Oculus Rift. Dazu gehört natürlich der Umstand, dass Daydream View nicht auf eine externe Verkabelung angewiesen ist, da das Smartphone samt Display und allen Sensoren in der Brille untergebracht wird. Aber auch das Gewicht spielt eine wichtige Rolle und Daydream View soll daher 30 % leichter als die Konkurrenzprodukte sein.

Eine weitere wichtige Rolle spielt der Tragekomfort. So ist die Stirnauflage mit einem dicken Schaumstoff bezogen, dessen Oberfläche noch einmal mit einer besonders komfortablen Beschichtung versehen ist. Das VR-Headset selbst ist mit Stoff bezogen und dieser kann in verschiedenen Farben ausgewählt werden.

Wie bei den Cardboards und der Gear VR wird bei der Daydream VR das Smartphone in das VR-Headset eingeklemmt. Dazu muss das VR-Headset vorne nur geöffnet und das Smartphone eingelegt werden. Natürlich ist Daydream View zu den neuen Pixel-Smartphones kompatibel. Anders als bei Samsungs Gear VR soll Daydream View aber zu zahlreichen anderen Smartphones kompatibel sein, da keine feste Halteschale vorhanden ist und das Smartphone nur eingeklemmt wird. Dennoch will Google eine gewisse Kompatibilität sicherstellen und entsprechende Smartphones zertifizieren.

Zusammen mit dem eigentlichen VR-Headset liefert Google zudem eine kleine Fernbedienung mit Knöpfen und Beschleunigungssensoren. Damit diese nicht verloren geht, wird sie im Inneren der Daydream View verstaut. Daydream View wird ab Mitte November bei Google selbst und der Deutschen Telekom erhältlich sein und soll 69 Euro kosten. Eine Vorbestellung ist derzeit noch nicht möglich.

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Kommentare (1)

#1
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Registriert seit: 28.01.2006
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Beiträge: 2471
Als ob es nicht schon genug von den Dingern gäbe. Habe selber eine GoogleCardboard kompatible Brille samt Bluetooth Kontroller. Damit wird VR unzureichend wiedergegeben, absolut kein Vergleich zur HTC VIVE oder RIFT! Google hat wohl erkannt, dass sie mit einer teureren Variante ihre Brille noch mehr Gwinn machen können, nur bedenkt niemand, dass gutes VR momentan auch noch gutes Geld kostet. Man sollte dann auch nicht entteuscht, wenn es nicht so ist, wie man es sich vorgestellt hatte.
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