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OS X 10.10.3 mit verbessertem 4K- und NVMe-Support - Apple Watch mit Diagnose-Port

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apple logoSeit der vergangenen Woche kann nicht nur die neue Apple Watch vorbestellt werden, auch wurden iOS 8.3 und OS X Yosemite 10.10.3 veröffentlicht. Im Zuge dessen wurden im Nachgang nun auch einige Details bekannt, die Apple bisher noch nicht veröffentlichte bzw. die in den teils umfangreichen Changelogs einfach untergegangen sind.

So hat Apple offenbar die Unterstützung für 4K-Displays mit OS X Yosemite 10.10.3 erweitert. Zwar sind die meisten iMacs und MacBooks in der Lage Auflösungen von 3.840 x 2.160 bzw. 4.096 x 2.160 Pixel anzusteuern, nicht immer aber ist dies auch mit bis zu 60 Hz möglich. Komplizierter wird die Situation noch durch Displays, die unterschiedlich angesteuert werden, damit sie die jeweiligen Auflösung erreichen - Single-Stream-Transport (SST) und Muli-Stream-Transport (MST) sind hier die dazugehörigen Stichworte. Apple hat die Liste der kompatiblen SST-Displays verlängert, so dass mehr günstige UltraHD/4K-Displays eingesetzt werden können. Grundsätzlich können alle Macs ab 2013 SST-Displays mit dieser hohen Auflösung bei 60 Hz ansprechen. Dies alles gilt natürlich nur für die Ausgabe via DisplayPort. Wird HMDI verwendet, sind bei 3.840 x 2.160 Pixel weiterhin nur 30 oder 24 Hz möglich.

Unterstützung von NVMe in OS X 10.10.3
Unterstützung von NVMe in OS X 10.10.3

Ebenfalls mit OS X Yosemite 10.10.3 freigegeben wurde offenbar die Unterstützung von NVM Express oder NVMe. Als erste Hardware macht davon offenbar das neue MacBook mit Retina Display Verwendung. NVMe soll AHCI als Protokoll ablösen und ist explizit auf die Verwendung von Flashspeicher vorgesehen. Sowohl die Übertragungsgeschwindigkeiten als auch die Latenzen profitieren von NVMe. Ein weiterer Vorteil ist der geringere Stromverbrauch, der besonders in mobilen Geräten zum Tragen kommt. Grund hierfür sind die kürzen Zeiten in denen der Speicher aufgeweckt wird. Das Lesen und Schreiben von Daten geschieht also effektiver. Intel ist ein großer Vörderer von NVMe und will bereits in Kürze NVMe breit im Markt verfügbar machen. NVMe ist nicht mit dem Hardware-Interface zu verwechseln. Apple verwendet hier inzwischen ausschließlich PCI-Express und kommt daher mit der aktuellen Generation auf deutlich mehr als 1 GB pro Sekunde für das Lesen und Schreiben von Daten.

Bereits die ersten Apple Watches, die von der Presse und einigen ausgewählten Prominenten ausprobiert wurden, wiesen unter der Befestigung des Armbandes eine Schnittstelle auf. Bei dieser soll es sich um eine abgewandelte Form des Lightning-Ports handeln, wie ihn Apple in allen aktuellen iOS-Geräten verwendet. Auf den ersten Anproben, die Apple seit dem vergangenen Freitag in einigen ausgewählten Ladenlokalen ermöglicht, tauchte dieser Port nun erneut auf. Ursprünglich ging man davon aus, dass dieser mit der Retail-Version der Apple Watch verschwinden wird.

Apple hat den Anschluss an den Apple Watches bisher nicht kommentiert. Daher ist auch dessen Verwendungszweck unbekannt. Denkbar wäre, dass es sich bei diesem Diagnose-Anschluss um ein Überbleibsel aus der Entwicklung handelt, dass auch in das finale Produkt eingeflossen ist. Die Verkaufsversionen der Apple Watch verfügen offenbar über eine Abdeckung der Öffnung, so dass diese kaum auffällt. Möglich wäre darüber das Anbinden von sogenannten Smart-Bands, also Armbändern mit zusätzlicher Sensorik. Bestätigt werden kann dies aber natürlich nicht.

 

 

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