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Microsofts im Ozean versenktes Rechenzentrum ist wieder aufgetaucht

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Microsoft-Forscher arbeiten bereits seit Jahren daran, ein Unterwasser-Rechenzentrum zu entwickeln, das vollkommen autonom betrieben werden kann. Damit soll dem steigenden Bedarf nach Cloud-Infrastruktur in der Nähe von Ballungszentren Rechnung getragen werden. Im Juni 2018 begann Microsoft mit der zweiten Phase im sogenannten "Project Natick". Am European Marine Energy Centre auf den schottischen Orkney Inseln hat Microsoft einen Prototypen des Unterwasser-Rechenzentrums in der Größe eines Containers ins Meer gelassen. Insgesamt befanden sich 864 Server mit 27,6 Petabyte Speicherplatz im besagten Container. Jetzt hat Microsoft erste Ergebnisse präsentiert und bekannt gegeben, dass das Experiment ein Erfolg war.

Laut Microsoft sorgt die Versenkung eines Rechenzentrums im Ozean für einen zuverlässigeren und energieeffizienteren Betrieb. An Land kämpfen Rechenzentren unter anderem mit Problemen wie Korrosion sowie Temperaturschwankungen. Laut dem Unternehmen treten in einer wasserdichten Umgebung mit strenger Temperaturkontrolle hingegen weitaus weniger Schwierigkeiten auf. Nach Aussagen von Microsoft hatte das Unterwasser-Rechenzentrum nur ein Achtel der Ausfallrate eines Rechenzentrums an Land, was eine signifikante Verbesserung darstellt.

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Der internationale Hard- und Softwarehersteller beschäftigt sich bereits seit einiger Zeit mit der Idee von Servern, die unter Wasser betrieben werden. Bereits im Jahr 2015 versenkte das Unternehmen mehrere Monate lang ein Rechenzentrum vor der Küste Kaliforniens. Hier ging es in erster Linie darum, erst einmal zu überprüfen, ob sich das Konzept überhaupt umsetzen lässt. 

Mit dem geglückten Experiment auf den schottischen Orkney Inseln gilt es nun für Microsoft zu beweisen, dass sich die Server auch wieder leicht entfernen und recyceln lassen. Ob und wann das "Project Natick" die Serienreife erreicht hat ist nicht bekannt.

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