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Ubisoft kassiert bei Mikrotransaktionen ab und erwirtschaftet über 700 Millionen Euro

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ubisoft logo

Die sogenannten Mikrotransaktionen dürften den meisten Gamern eher ein Dorn im Auge sein, allerdings scheinen die Publisher mit den genannten Transaktionen reichlich Umsatz zu machen. Wie jetzt bekanntgeworden ist, verdiente der französische Publisher Ubisoft im Zeitraum von April 2019 bis März 2020 satte 700 Millionen Euro mit Mikrotransaktionen. Dies lässt sich dem Geschäftsbericht des Unternehmens aus dem vergangenen Finanzjahr entnehmen. Ubisoft ist es damit gelungen, die In-Game-Käufe im Vergleich zum vorherigen Fiskaljahr um 9 % zu steigern. 

Die meisten Gamer nutzten in der Vergangenheit die In-Game-Produktpalette von Rainbow Six Siege. Hier gab es einen Zuwachs von 26 %. Vergleicht man jedoch Assassin's Creed Odyssey mit dem Kaufverhalten der Spieler bei Assassin's Creed Origins, stellt sich heraus, dass es Ubisoft gelungen ist, die Mikrotransaktionen um mehr als 170 % zu steigern.

In erster Linie dürften jedoch die Zusatzinhalte einen großen Teil der Einnahmen ausmachen. Dass Spieler solche Summen mit kosmetischen Items generieren ist eher unwahrscheinlich. Zwar stoßen optische Verbesserungen sicherlich auch bei diversen Spielern auf Interesse, jedoch sind Zusatzinhalte und Erweiterungen der Spielinhalte weiterhin die Nummer eins unter den favorisierten Mikrotransaktionen. Ebenfalls erfreuen sich die sogenannten "Season Passes" großem Interesse bei den Spielern. Hier erhalten die Spieler neben DLCs unter anderem auch kosmetische Items. Jedoch lassen sich die Inhalte des Season Pass in der Regel zudem separat erwerben. Dies ist zum Beispiel bei der kommenden Erweiterung "Reiche Ernte" für Anno 1800 der Fall. Hier bekommen alle Season-Pass-2-Besitzer den DLC kostenlos. Für alle anderen werden 7 Euro fällig, falls sie das neue Addon spielen möchten.

Preise und Verfügbarkeit
Anno 1800 (PC)
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Ab 36,06 EUR


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