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Huawei besitzt angeblich Killswitch für deutsches 5G-Netz

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huaweiDer öffentlich-rechtliche Nachrichtensender Inforadio veröffentlichte auf seiner Website eine Meldung, in welcher behauptet wird, dass die deutschen Sicherheitsbehörden vor dem Telekommunikationsausrüster Huawei mit Sitz im chinesischen Shenzhen bezüglich des 5G-Netzausbaus warnen würden. Dies hätte das ARD-Hauptstadtstudio aus Sicherheitskreisen erfahren.

So soll die chinesische Regierung durch Huawei in der Lage sein, der deutschen Regierung zum Beispiel bei politischen Unstimmigkeiten kurzer Hand mit einem “Killswitch” das Licht des 5G-Netzes in ganz Deutschland aus zu knipsen. Wie Hardwareluxx bereits berichtete, kam es am 30. Januar 2019 bezüglich des Falls Huawei zu einer Anhörung im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Bei der besagten Anhörung wurde auch der “Killswitch” angesprochen. Die Existenz eines solchen wurde jedoch von allen beteiligten Mobilfunkanbietern verneint. Laut Aussagen der anwesenden Firmenvertreter hätte man die volle Verantwortung und ebenfalls die volle Kontrolle über das Netz. Ein “Killswitch” würde nicht existieren. 

Der ehemalige Präsident des Bundesnachrichtendienstes, Gerhard Schindler, äußerte sich lediglich gegenüber dem ARD-Hauptstadtstudio. Er behauptete, dass die Beteiligung von Huawei am Aufbau des 5G-Netzes ein gravierendes Risiko für die Betriebssicherheit darstellen würde. Allerdings haben sowohl Schindler als auch die angeblichen deutschen Sicherheitsbehörden keinerlei Beweise für ihre Anschuldigungen.
Zudem hinterlässt der Fakt, dass Gerhard Schindler bereits seit zwei Jahren als Lobbyist bei der Sicherheitsfirma Friedrich30 aktiv ist, einen faden Beigeschmack. Das Ganze erweckt den Eindruck, eine geplante PR-Kampagne gegen den chinesischen Telekommunikationsausrüster Huawei zu sein, mit dem Inforadio als PR-Schleuder.

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Kommentare (25)

#16
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Fregattenkapitän
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Zu spät. Ycon, der Gehirnwäscher, ist schon da... ^^
#17
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Zitat timo82;26779225
Die Energieversorger haben auch einen Killswitch.


So ein Blödsinn, schonmal was von der Stromgrundversorgungsverordnung gehört?
Energieversorger sind zur Versorung verpflichtet und müssen alle möglichkeiten ausschöpfen, diese zu gewährleisten.
Sollten sie dieses Gesetz nicht einhalten, müssten sie nicht nur Strafrechtliche Konsequenzen fürchten, sondern würden warscheinlich auch millionen zivilrechtliche Klagen abbekommen, z.b. Schmerzensgeld, weil es an Ampeln zu unfällen gekommen ist. Das wäre für jeden Versorger der absolute Supergau.
#18
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Bärlin
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Mr. Alzheimer
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Das ist kein Blödsinn.
Deine Ausführung zeigt eher, dass du von dem ganzen Thema überhaupt nix verstehst.

Lies dich mal ein wenig in das Thema Energieversorgung, insbesondere länderübergreifend, ein.
Das was du als Versorgungspflicht beschreibst, ist kein Naturgesetz und damit ist nicht sicher gestellt, dass eine Versorgung sichergestellt ist.

Alle Jahre wieder: Frankreich am großen Blackout vorbeigeschrammt | Telepolis
Zitat
Alle Jahre wieder steht das Land vor einem Blackout und droht das europäische Netz zum Kollabieren zu bringen.


Du brauchst das Stromnetz nur gewollt oder ungewollt, in leichte Schieflage bringen und der ganze Spaß kippt um wie nen Kartenhaus.
Da kannst du mit deiner Verordung so heftig wedeln wie du willst, das interessiert die Technik nicht die Bohne.

Also mal ein wenig mit der Thematik beschäftigen, bevor man so nen Unsinn schreibt. Dann macht man sich auch nicht so lächerlich.
Deine Ampeln sind da das geringste Problem. Die Auswirkungen sind viel weitreichender.

PS: Auch in Frankreich sind die zur Versorgung verpflichtet, glaubst du, dass in einem solchen Szenario, es die Technik interessiert hätte.
Die haben also einen Killswitch, der stellenweise sogar automatisch reagiert.
Im Zweifel legen die nämlich leiber das gesamte Netz lahm, als dass denen die gesamte Technik um die Ohren fliegt. Dann hast du nämlich nen nachhaltiges Problem, außer nen paar verbeulte Autos an deiner ach so wichtigen Ampel.
#19
Registriert seit: 01.08.2017
ganz im Westen
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1329
Zufällig kenne ich mich ein Bischen mit dem Thema aus, weil ich im Energiebereich arbeite.

Erstmal habe ich von von einem Vorsatz geredet(wobei man bei einrm Killswitch ja wohl davon ausgehen kann).
Ungewollte Probleme, wie z.b. ein Stromausfall durch einen Brand sind natürlich höhere Gewalt und damit sowieso außen vor.
Auch wenn die Belastung auf das Netzt zu groß ist, kann ein Betreiber eine Leitung killen, wenn er dadurch den Rest der Infrastruktur aufrecht erhält, das sollte wohl klar sein.
Von solchen Sachen rede ich hier aber gar nicht. Denn in deisem Fall hat der Energieversorger ja nicht gegen die Verordnung verstoßen, sondern sie sogar befolgt, indem er den Rest der Bevölkerung schützt.
(Edit: Stell dir vor: der Betreiber hat auch die Bevölkerung geschützt, wenn er seine eigenen Kraftwerke schützen musste, damit sie nicht auseinander fliegen. damit hat er in einklang der Grundversorgungsverordnung gehandelt!)

Und was soll mir deine News nun zeigen, dass in Frakreich fast alle AKWs liefen und trotzdem nicht genug strom da war? Ist wohl auch keine Verfehlung des Betreibers.
Ich habe nie behauptet, es in Europa nicht zu solchen fällen kommen kann...... also bleib bitte beim Thema!

Das es Länderübegreifend in der EU Probleme gibt, weis ich auch mehr als genug. So waren grade die Ostblockländer in den letzten jahren häufig kurz davor die Leitungen dicht zu machen, weil wir deren Netze überlasten. Das passende Werkzeug dafür heist übrigens Phasenschieber(jeder der mag kann es gerne Killswitch nennen).

Stromüberfluss: Nachbarländer machen die Stromgrenzen dicht | Energieverbraucherportal

Aber wenn man das alles einfach Killswitch nennen kann, betätigen wir auch jeden Tag den Killswitch für unsere Zimmerlampen.

Natürlich hat ein Energiebetreiber immer die Macht in seinem Netz und kann im Notfall alles ausschalten. DEN Killswitch dafür gibt es aber nicht. Wenn der Betreiber keinen Strom in ein Gebiet liefern möchte, braucht er an den Verteilerzentren nur die Verbindungen öffnen, dann war es das.
#20
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Registriert seit: 17.11.2008
Nordheide
Fregattenkapitän
Beiträge: 2850
Zitat jrs77;26779492
Mit derart Meldungen spielt man nur denen in die Karten, die die üblichen Medien als Fakenews bezeichnen. Man sollt es wirklich tunlichst unterlassen so einen Blödsinn zu verbreiten in den Medien, gerade in den öffentlich Rechtlichen.


Ich bin da ganz bei dir - aber ich sehe eher diesen Artikel hier als ein Beispiel für sehr schlechten Journalismus und tendenziöses "Welle machen".

Allein schon: "Das Ganze erweckt den Eindruck, eine geplante PR-Kampagne gegen den chinesischen Telekommunikationsausrüster Huawei zu sein, mit dem Inforadio als PR-Schleuder." - wow, ich bin negativ überrascht. HWLuxx sollte sich nicht versuchen, sich in eine solche Art von Medium zu verwandeln. Das ist aus meiner Sicht eher Wasser auf die Mühlen derer, die sich meistens über ein Studium an der Youtube-University um Aneignung von "Wissen" bemühen. Inforadio ist nach meiner Erfahrung ein sehr seriöses Medium, welches sich stark um Neutralität bemüht (habe es jahrelang sehr viel gehört, und aktuell immer noch gern, wenn ich in Reichweite bin beim Autofahren). Und es ist schon nicht ganz unwichtig, was der ehemalige BND-Präsident zu sagen hat...

Fazit für mich: immer schön den Ball flach halten ;-)
#21
Registriert seit: 01.11.2004
Bärlin
Super Moderator
Mr. Alzheimer
Beiträge: 18832
Zitat Mo3Jo3;26780767
Zufällig kenne ich mich ein Bischen mit dem Thema aus, weil ich im Energiebereich arbeite.


Offensichtlich nicht gut genug. Du solltest dir mal den Terminus Killswitch anschauen.

Ein Killswitch kennt keinen Vorsatz, da das Teil (noch) keinen eigenen Willen hat.

Auch hast du nicht von Vorsatz gesprochen. Das magst du evtl. im Kopf gehabt haben, das wars dann aber auch.

Die Aussage war, dass die Energieversorger einen Killswitch haben. Das hast du verneint und dann mit irgendwelchen Verordnungen versucht die Existenz eines solches Switches zu negieren.

Die News sollte zeigen, dass Energieversorger ihr Netz regeln müssen. Geht das nicht, muss sich das Netz und die Netzkomponenten selber schützen. Und diese Aufgabe übernehmen Killswitche.
So einfach ist es, wenn man in einem Thema drinsteckt.

Und nein, deine Zimmerlampen werden nicht nur einen Killswitch betätigt, es sei denn, du hast eine sehr extravagante Elektroinstallation. Aber jeder so wie er mag...

Ein Killswitch sorgt in einem Notfall, also keine normale Betriebssituation, dafür, dass das System geschützt wird.
Den Notfall ist durch das Schutzziel definiert. Wenn jemand möchte, dass das Schutzziel eine totes Internet ist, dann baut er in die Infrastrukturkomponenten einen Killswitch ein.
Wenn jemand möchte, dass sein Kraftwerk nicht hochgeht, dann baut er ein Killswitch ein. Wenn jemand möchte, dass sein Trafohäuschen nicht hochfliegen soll, dann baut er einen Killswitch ein.
Man muss also zwischen normalen Betriebssituationen und Notfällen unterschalten.

Ein Killswitch ist nicht der Kipphebel mit roter Schutzkappe drauf. Den gibt es in unterschiedlichen Auspägungen. Bei Huawei ist es ggf. ein einfaches Kommando. Und trotzdem ist dieses Kommando ein Killswitch.
#22
Registriert seit: 11.12.2018

Hauptgefreiter
Beiträge: 143
Zitat 187Jay;26780792
[...] Und es ist schon nicht ganz unwichtig, was der ehemalige BND-Präsident zu sagen hat...

da er einem ausländischen geheimdienst geholfen hat das land auszuspionieren für dessen geheimdienst er gearbeitet hat, kann getrost darauf gesch*ssen werden was er zu sagen hat.
es ist nicht davon auszugehen, dass seine interessen wirklich im sinne von deutschland und europa sind.

in den meisten anderen ländern würde er lebenslang im knast oder im todestrakt sitzen (stell dir mal vor ein US beamter hilft einem anderen land US politiker abzuhören). hier werden seine gerüchte durch ein komisches "inforadio" verbreitet.
ich bin recht zuversichtlich, dass jrs kritik dem radiosender galt und nicht hwluxx.
#23
Registriert seit: 01.08.2017
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Oberleutnant zur See
Beiträge: 1329
@underclocker2k4

Ich glaube, wir haben eher das Problem, dass wir das Wort Killswitch unterschiedlich definiert haben. Denn nach deiner definition ist auch der Sicherungsautomat und Fi-Schalter in unseren Kellern ein Killswitch.
(Und wie passt deine Definition als „Sicherheitsinstrument“ zur Überschrift dieser News? Will Huawei etwa unser 5G netz schützen?)
Das was du beschreibst, wird in der Industrie nämlich als Not-Aus (Taster(wenn von hand betätigt)) bezeichnet. Ja, den gibt es auch für ganze Kraftwerke!

Wann man die Komentare hier liest, gewinnt man aber eher den Eindruck, als ob der Chef von RWE einen roten Taster am Schreibtisch hat, um im Notfall mal das ganze Ruhrgebiet stillzulegen.(das ganze bezieht sich hier schließlich auf einen flächendeckenden Shutdown des 5G netz im ernstfall) Sowas gibt es nicht im Energiesektor in Deutschland! Natürlich können alle Kraftwerke ausgeschaltet werden und alle Umspannwerke öffnen. Dann was es das mit strom, dazu bedarf es aber einiges mehr als einen einzigen Switch!

Edit: ich habe deinen Rat befolgt und habe mal nach der Definition von Killswitch gegooglet.
Das hier habe ich gefunden:
Notausschalter – Wikipedia ..... soviel dazu
#24
Registriert seit: 27.05.2015

Matrose
Beiträge: 3
Zitat Nimrais;26778983
Könnt ihr bitte den Titel anpassen? Diese Formulierung ist einfach peinlich! Ein Lobbyist behauptet, dass Huawei und andere Chinesische Netzwerkausrüster Killswitches einbauen, weil die Regierung das anordnen könnte. Belege gibt es keine. Untersuchungen bringen auch keine Beweise zum Vorschein. Im Europäischen Rechtsstaat nennet man das imo Verläumdung.
Übrigens, auch in den USA gibt es ähnliche Gesetze. Da stört es auch keinen...
Totaler bullshit. Wollte sich nur wider jemand wichtig machen. Beweise sprechen alle dagegen

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#25
Registriert seit: 27.05.2015

Matrose
Beiträge: 3
Zitat RcTomcat;26778996
Bei tausenden Huawei Geräten welche weltweit im Einsatz sind gibt es nicht einen Bericht bezüglich einer solchen eingebauten, gefundenen Schwachstelle.... Von daher alles nur Rauch.
Betrachtet man dagegen die bestätigten Berichte bezüglich Cisco Hardware wo die nsa mal eben FedEx umleitet um die Hardware zu manipulieren so ist man dort natürlich absolut sicher aufgehoben.
Logische Konsequenz : 5G wird verschoben bis wir die nötige Hardware selbst herstellen können, dies betrifft natürlich jedes einzelne Bauteil und jeden Chip. 5G kommt dann mit der Glasfaser für jeden ;)
Jap sehe ich absolut genauso

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