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Netflix: Disney ist keine Konkurrenz für uns

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Der Online-Videodienst Netflix veröffentlichte nun erstmals konkrete Zahlen. Demnach konnte der Streaming-Dienst zum Jahresende nochmal zulegen und verzeichnete stolze 8,8 Millionen neue kostenpflichtige Abo-Kunden.

Insgesamt kamen 1,5 Millionen der neuen Nutzer vom US-Markt, die restlichen 7,3 Millionen verteilen sich auf die internationalen Märkte, auf denen der Videodienst aktiv ist. Insgesamt kommt Netflix zum Jahresende somit auf 139 Millionen kostenpflichtige Mitgliedschaften.

Mitverantwortlich für den starken Zuwachs beim US-amerikanischen Unternehmen dürften Filmhits wie “Bird Box” mit Sandra Bullock sein. Laut Schätzungen von Netflix hat der Thriller in den ersten vier Wochen mehr als 80 Millionen Nutzer erreicht. Aber auch andere Filme wie zum Beispiel “Roma” oder „The Christmas Chronicles“ waren auf der Online-Videoplattform erfolgreich. Außerdem äußerte sich Netflix zur Fernsehzeitstatistik in den USA. So würde das Unternehmen aktuell 10 % der Zeit ausmachen, die US-Bürger vor dem Fernsehen verbringen. Dies führt nicht nur Analysten vor Augen, dass Netflix noch über sehr viel mehr Potenzial verfügt. 

Konkurrenz der Plattform mehr bei Computerspielen als bei den kommenden Streaming-Plattformen

Laut CEO Reed Hastings liege die Konkurrenz der Plattform mehr bei Computerspielen als bei den kommenden Streaming-Plattformen, wie zum Beispiel der von Disney.

Ebenfalls konnte der Online-Videodienst seine Erlöse steigern und schloss das Schlussquartal mit 4,2 Milliarden US-Dollar ab. Dieses Ergebnis liegt leicht unter den Erwartungen der Wall Street. Der Gewinn sank zudem um 28 % auf 134 Millionen Dollar. Dies ist aber auf diverse Wachstums-Investitionen zurückzuführen, um gerade am internationalen Markt die Konkurrenten wie Amazon Prime oder Hulu auf Distanz zu halten.

Allerdings fanden die veröffentlichten Zahlen keinen Anklang an der Wall Street, somit geriet die Aktie nachbörslich deutlich ins Minus. Dies war scheinbar dem Ausblick auf das laufende Quartal geschuldet, da Netflix sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn die Erwartungen der Analysten verfehlte.

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