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iPhone-Krise: Apple stellt weniger Mitarbeiter ein

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Das Weihnachtsgeschäft lief für den kalifornischen Smartphone-Hersteller Apple in Bezug auf den Verkauf des iPhones deutlich schlechter als ursprünglich erwartet. Dies hat nun erste Auswirkungen auf das Tagesgeschäft. So wird sich Apple bei künftigen Neueinstellungen erstmal zurückhalten.

Wie die Hardwareluxx-Redaktion im Oktober 2018 von einem Apple-Mitarbeiter aus Cupertino erfahren hatte, wurden zum damaligen Zeitpunkt noch reichlich Mitarbeiter gesucht. Besonders Bewerber mit “Computer-Science-Degree” waren sehr gefragt. Apple-CEO Tim Cook gab zur geplanten Zurückhaltung bei der Neueinstellung von Mitarbeitern zu bedenken, dass hiervon nur einzelne Bereiche betroffen sind und nicht pauschal vom gesamten Unternehmen ausgegangen werden kann. Einen vollständigen Einstellungsstopp hält er dagegen für den falschen Ansatz. Zudem ist bei den Schlüsselkompetenzen wie z.B. Künstliche Intelligenz nicht davon auszugehen, dass Mitarbeiter, die über die nötigen Qualifikationen verfügen, abgelehnt werden. Im Ende September 2018 abgeschlossenen Finanzjahr konnte der Smartphone-Hersteller einen Belegschaftszuwachs von 9.000 Mitarbeitern vermelden. Somit wuchs die Beschäftigtenzahl 2018 von 123.000 auf 132.000 Vollzeit-äquivalente Stellen an.

Der iPhone-Konzern musste seine Umsatzschätzungen für die vergangen drei Monate nun auf 84 Milliarden US-Dollar senken. Im November des vergangenen Jahres lagen diese Schätzungen noch bei 89 bis 93 Milliarden US-Dollar. Grund für diese Korrektur ist laut Aussagen von Tim Cook der schwächelnde iPhone-Verkauf in China. Allerdings zögerten auch andere Regionen beim iPhone-Kauf. Apple wechselte jedoch im vergangenen Jahr ganze 11 Millionen iPhone-Akkus, normalerweise liegen die Aufträge des Akku-Austauschprogramms laut Aussagen des CEOs zwischen ein und zwei Millionen. Dies wirkte sich ebenfalls negativ auf das Weihnachtsgeschäft des letzten Jahres aus.

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