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Dank GeForce: NVIDIA vermeldet ein weiteres Rekordquartal

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nvidiaNVIDIA hat gestern die Ergebnisse für das erste Quartal seines fiskalischen Jahres 2019 veröffentlicht. In diesen Zahlen zeigt sich einmal mehr, dass die GeForce-Sparte noch immer der größte Wachstumsfaktor für NVIDIA ist und damit das Rückgrat des Unternehmens bildet. Aber auch die anderen Bereiche konnten zulegen.

Im ersten Quartal 2019 machte NVIDIA einen Umsatz von 3,2 Milliarden US-Dollar, was im Jahresvergleich einem Plus von 66 % entspricht und auch gegenüber dem starken vierten Quartal 2018 noch ein Plus von 10 % bedeutet. Offenbar aber konnte NVIDIA vor allem die Marge erhöhen die Kosten reduzieren, denn der operative Gewinn bzw. der nach Steuern stieg von jeweils rund 500 Millionen im vergangenen Jahr auf 1,3 bzw. 1,25 Milliarden US-Dollar an und hat sich damit mehr als verdoppelt. Allerdings konnte NVIDIA bereits im vorherigen Quartal ähnliche Zahlen präsentieren. Damit dürften die Kassen bei NVIDIA prall gefüllt sein bzw. das Budget für zukünftige Entwicklungen, beispielsweise für neue GPU-Architekturen, ist gesichert.

Die einzelnen Unternehmensbereiche teilen sich wie folgt auf: Die Gaming-Sparte und damit alles rund um die GeForce-Grafikkarten steuert einen Umsatz von 1,7 Milliarden US-Dollar zum Gesamtergebnis bei, was mehr als der Hälfte des Gesamtumsatzes entspricht. Im Vergleich zum Quartal zuvor bliebt der Umsatz damit stabil, machte im Vorjahresvergleich ein Plus von 68 %. Auch wenn NVIDIA nicht mehr nur ein Unternehmen für Spieler sein soll ("not a gaming company anymore"), zeigt sich in den Zahlen noch immer die Abhängigkeit von dieser Sparte. Rund 289 Millionen US-Dollar des Umsatzes führt NVIDIA auf den Bedarf durch das Kryptomining zurück.

Der Bereich Professional Visualization, also alles rund um die Quadro-Workstationkarten, machte einen Umsatz von 251 Millionen US-Dollar und wuchs damit um 22 % im Vorjahresvergleich – eher ein moderates Ergebnis. Etwas besser sieht es im Datacenter-Bereich aus, der einen Umsatz von 701 Millionen US-Dollar macht und um 71 % im Vergleich zum 1. Quartal 2018 wächst. Hier gibt es auch zum vierten Quartal 2018 ein Plus von 16 %.

Der Automotive-Bereich ist mit 145 Millionen US-Dollar die kleinste Sparte bei NVIDIA, wächst aber immerhin um 10 % im Vergleich zum vorherigen Quartal. Im Vergleich zum ersten Quartal 2018 beträgt das Plus aber nur 4 % – hier scheint NVIDIA größere Probleme beim Absatz zu haben. Unter anderem wechselte Tesla für seine aktuelle Hardware-Generation von NVIDIA zu Intel.

OEM & IP, also die Sparte rund um Lizenzen und Patenteinnahmen machte eine Umsatz von 387 Millionen US-Dollar und wächst um 115 bzw. 148 % im Vergleich zum vorherigen Quartal bzw. dem ersten Quartal 2018. Hier sollen die ersten Einnahmen durch das Geschäft mit Nintendo verbucht worden sein. In der Nintendo Switch kommt eine Custom-Variante eines Tegra-Chips zum Einsatz.

Für das zweite Quartal 2019 rechnet NVIDIA mit einem Umsatz von 3,1 Milliarden US-Dollar.

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Kommentare (9)

#1
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Na, wer hätte "das" gedacht. Eigentlich ist das ja was Positives, wenn nicht die Abzocke aufgrund vom Mining Boom und die allgemeinen Aufpreise für Hardware gewesen wäre. Als hätten sich alle abgesprochen oder gar sich gegenseitig hochgeschaukelt? Das ist aber natürlich nur eine spekulative Behauptung ...:hmm:
Ich hoffe ihr behält recht mit der Annahme für neue Innovationen, Entwicklungen, Preisreduzierung und Gewährleistung von Produkten. ;)
#2
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Weder NVidia noch AMD haben von den Preisen des Miningbooms profitieren können. Die Karten sind zum Fixpreis an die Händler und DIE haben die Preise hochgehalten.

Davon abgesehen:
Team Grün scheint immer mehr und mehr davon zu ziehen. Und das obwohl seit Jahren nix wirklich Neues mehr kommt. Oh man.
#3
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Zitat Rattenmann;26307277
Davon abgesehen:
Team Grün scheint immer mehr und mehr davon zu ziehen. Und das obwohl seit Jahren nix wirklich Neues mehr kommt. Oh man.


Naja, sind ja noch nicht ganz 2 Jahre und die neuen Karten stehen ja quasi schon in den Startlöchern. AMD hat auch jahrelang Re-Labeling mit nur minimalen Verbesserung betrieben (7970, 280, 380) ohne was wirklich neues zu bringen. Und die jetzgen Karten reichen, abgesehen von [email protected], auch für sämtliche Games aus. MMn haben sie einfach gute Entwicklungsarbeit geleistet und bringen idR als fast einziger Hersteller einen wirklichen Performance-Schwung bei einer neuen Generation (von wenigen Ausnahmen mal abgesehen). Gute Arbeit sollte man auch einfach mal anerkennen - die Zahlen bestätigen das ja auch in gewisser Weise.
#4
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Wenn man zu wenig Konkurrenz hat ist es auch verständlich.
AMD muss aus dem quark kommen sonst sehe ich schwarz.

Möglicherweise hat sich Amd mit der Übernahme von ATI überhoben. :fresse:
#5
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Pascal ist auch ein großartiger Chip geworden, er ist der Konkurrenz ein großen Schritt voraus.
Freut mich für Nvidia, damit hat Forschung und Entwicklung viele mittel zur Verfügung.
#6
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Zitat Holzmann;26307628
Wenn man zu wenig Konkurrenz hat ist es auch verständlich.
AMD muss aus dem quark kommen sonst sehe ich schwarz.

Möglicherweise hat sich Amd mit der Übernahme von ATI überhoben. :fresse:


DUMM.
Das suggeriert der User Holzmann. :hust:
#7
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Registriert seit: 01.03.2013

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@HWLuxx
Übrigens, könnt ihr noch die Jahreszahlen kontrollieren. Ich denke wir haben gerade das Jahr 2018.:cool:
#8
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Kapitän zur See
Beiträge: 3135
Nein, HWL hat es leider richtig geschrieben, die Gründe hierfür kannst du dir erlesen : Geschäftsjahr – Wikipedia
#9
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Registriert seit: 01.03.2013

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 427
Zitat lll;26308951
Nein, HWL hat es leider richtig geschrieben, die Gründe hierfür kannst du dir erlesen : Geschäftsjahr – Wikipedia


Ja, kann ich jetzt besser nachvollziehen. Danke für den Hinweis. Nach dem Diagramm und Prognose zufolge scheinen wohl die Auftragsbücher für die nächsten 2-3 Quartale recht voll zu sein. Nicht schlecht :)
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