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Intel präsentiert neue Rekordzahlen für das Q1 2018

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intelNachdem der Konkurrent AMD gestern sehr gute Zahlen und vor allem einen enormen Umsatzsprung verkünden konnte, legt Intel seinerseits ebenfalls mit einem Rekordergebnis nach. Bei einem Umsatz von 16,1 Milliarden US-Dollar entspricht dies einem Plus von 9 % gegenüber dem Vorjahresquartal, aber einem leichten Rückgang gegenüber dem Q4 2017 (17,1 Milliarden US-Dollar). Mit 4,5 Milliarden US-Dollar ist der Gewinn deutlich gestiegen (3 Milliarden US-Dollar gegenüber dem Vorjahresquartal).

In den einzelnen Unternehmensbereichen sehen die Zahlen wie folgt aus: Die Client Computing Group, also die Sparte rund um die Desktop-Prozessoren, macht einen Umsatz von 9 Milliarden US-Dollar. Hier ist der Vorjahresvergleich mit einem kleinen Plus von 3 % recht stabil. In diesem Bereich macht Intel noch immer mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes, seit einiger Zeit stagniert dieses Segment aber auch. Die hohe Marge von mehr als 60 % sorgt aber regelmäßig für satte Gewinne.

Deutlich besser sieht es in der Data Center Group aus, deren Umsatz um 24 % auf 5,2 Milliarden US-Dollar gesteigert werden konnte. Die Zahlen von AMD haben gezeigt, dass Intel hier noch keinen direkten Einfluss durch die EPYC-Prozessoren verspürt. Dies spiegelt sich auch im Ergebnis von Intel wieder. Die nächsten Jahre werden zeigen, ob AMD von einem niedrigen einstelligen Marktanteil wird wachsen können und dann könnte auch dieser Bereich für Intel problematisch werden.

Die Non-Volatile Memory Solutions Group (NAND- und Optane-Speicher) macht erstmals einen Umsatz von einer Milliarde US-Dollar und wächst um 20 %. Die Unternehmenssparten Internet of Things und Programmable Solutions wachen um jeweils 17 % und tragen mit 840 bzw. 498 Millionen US-Dollar zum Umsatz bei. Die stagnierende Client Computing Group zeigt aber deutlich, wo die Probleme bei Intel liegen.

Dies hat zum einen mit der starken Konkurrenz aus dem Hause AMD zu tun, aber auch mit hausgemachten Schwächen in der Produktpolitik. Statt in diesem Jahr erste Prozessoren in 10 nm zu fertigen, wird Intel einen weiteren Verbesserungsschritt für 14 nm einführen. Mehr dazu werden wir aber in einer gesonderten Meldung präsentieren.

Aufgrund des guten ersten Quartals 2018 hebt Intel die Prognose für das Gesamtjahr um 2,5 auf 67,5 Milliarden US-Dollar an.

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Kommentare (3)

#1
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Wenn man diese Zahlen so liest, wird die Frechheit, dass wir dafür bis ins HEDT Segment unverlötetet Cpus vorgesetzt bekommen, nicht gerade kleiner :(

Intel sollte es sich doch ohne danach am Hungertuch zu nagen, leisten können, ihre Cpus durch die Bank zu verlöten....
#2
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Leutnant zur See
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Aber dann müssten sie doch dafür mehr Geld ausgeben und es wäre für viele deutlich leichter die CPU zu übertakten und bräuchten länger keine neue CPU kaufen.

Wo wäre da denn der Vorteil für Intel?
Kundenfreundlichkeit steht da irgendwo zwischen Datenbank aufräumen und den Hof fegen oder so.
#3
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Als Ergänzung zu den Quartalszahlen: Weiter mit Problemen: Intel verschiebt 10-nm-Massenfertigung auf 2019 - Hardwareluxx
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