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Bitcoin steigt auf über 7.000 US-Dollar

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bitcoinErst Mitte Oktober konnte der Kurs des Bitcoin mehr oder weniger stabile 5.500 US-Dollar erreichen. Seit einigen Stunden nun kratzt die Blockchain-Währung an der 7.000-US-Dollar-Marke. Grund für das Allzeithoch ist vermutlich das Mitte November angestrebte und umstrittene Update für das Bitcoin-Netzwerk. Aktuell erreicht das Bitcoin-Netzwerk damit eine Marktkapitalisierung von über 100 Milliarden US-Dollar.

Die Gründe für das neue Hoch sind wieder einmal vielfältig: So handeln vor allem japanische Börsen derzeit hohe Beträge. Nachdem der Handel gegenüber dem chinesischen Yen eingestellt werden musste, sichern sich viele Nutzer in Asien gegenüber anderen Währungen ab.

Das erhöhte Handelsvolumen und damit der steigende Kurs könnte aber auch mit dem zweiten Teil des anstehenden Segwit-2x-Updates zusammenhängen. Mit dem Block 494.784 der Blockchain, der etwa Mitte November erstellt werden dürfte, wird die Frage geklärt, ob die Blöcke zukünftig die doppelte Größte von 2 MB aufweisen oder nicht. Damit können mehr Transaktionen pro Block im Netzwerk verarbeitet werden, was die Effizienz wieder auf ein Normalmaß bringen soll.

Hinter den Kulissen ist ein Streit zwischen dem Entwicklerteam des Bitcoin-Netzwerkes entbrannt, welches eine Vergrößerung der Blöcke ablehnt. Stattdessen soll die Skalierbarkeit durch andere Maßnahme erhalten bleiben. Die Tauschbörsen und großen Mining-Pools hingegen sind für eine Verdopplung der Blockgröße. Derzeit sprechen sich etwa 84 % des Netzwerkes für eine Vergrößerung der Blöcke aus. Ob eine Aufspaltung stattfindet, ist inzwischen unzweifelhaft. Wer zukünftig den Namen Bitcoin ohne Namenszusatz trägt, entscheidet ebenfalls die höhere Rechenleistung im Netzwerk. Im Sommer folgte auf die Spaltung die zweite Bitcoin-Währung Bitcoin Cash.

Die kommenden Tage und Wochen werden für den Bitcoin noch sehr interessant werden und wir sind gespannt, wie sich Kurs und Aufspaltung entwickeln werden.

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Kommentare (50)

#41
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Zitat Olli22;25928938
Es trifft hier einfach viel zu viel Halbwissen aufeinander. Einerseits gegen "digitale Währungen" hetzen aber zu Hause schön Online-Banking und PayPal nutzen ... weil das ja ... analog ist. Und dann News posten, wo Wallets und Accounts gehackt wurden (das geht natürlich beim online Banking nicht) und dieses dann auf die Technologie Blockchain projizieren ... ohje.



Mit den Unterschied das meine Bank für solche Vorfälle haftet. Bei gehackten Wallets der Kryptos haftet niemand. Außerdem geht es mir persönlich gar nicht um das Angreifbare, ich bin im Allgemeinen gegen diese digitalen Währungen, weil sie einfach aus der Luft gegriffen sind und keinerlei Gegenwert haben. Sprich, ne Luftnummer, komplett ersponnen.
#42
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Gegen eine digitale Währung wäre ja in sich ohne Gegenwert kein Problem, aber die vermeintliche Erstellung aus der Luft (auch wenn das ja nicht ganz stimmt) ist eben durchaus nicht unumstritten.

Allerdings sehe ich das Thema Ressourcenverschwendung bei BTC weniger kritisch, als bei ETH oder anderen Coins, die sich nur mit GPUs minen lassen.
btc ist durch die ASICs ja immerhin halbwegs effizient.
#43
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Zitat [W2k]Shadow;25930455
Allerdings sehe ich das Thema Ressourcenverschwendung bei BTC weniger kritisch, als bei ETH oder anderen Coins, die sich nur mit GPUs minen lassen.
btc ist durch die ASICs ja immerhin halbwegs effizient.

Die Herstellung der Währung, hier durch Minen, effizient zu machen wiederspricht dem Sinn jeder Währung!
Ich meine, würdest du denn irgendetwas verkaufen, um BC dafür zu erhalten, wenn du stattdessen dir die Coins einfach selbst Minen könntest?
Asics sind elektrisch in Anbetracht der Rechenleistung relativ effizient, aber trotzdem muss man die erstmal besorgen und es lohnt sich praktisch kaum noch, für sich selbst BC zu minen.

Eine Währung funktioniert nur wenn dessen erstellung verhältnismäßig schwer ist, oder von einer Instanz reguliert (wie Notenbanken etc.) und eigenproduktion nicht erlaubt.

Banken experimentieren seit einer Weile durchaus mit der darunterliegenden Technologie "Blockchain" und es ist gut möglich dass diese bald in großem Stil eingesetzt wird, da sie doch Vorteile bietet. Nur setzt man dort den Schwierigkeitsgrad zum Minen(pro Werteinheit), erheblich niedriger, denn niemand kann/darf unkontroliert von aussen in deren Chain einspeisen.
#44
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Beiträge: 17241
Mining ist eigentlich kein “Erstellen von Coins“, sondern eine zur Verfügung Stellung von Rechenleistung für die Rechenazfgaben, die die Blockchain benötigt.
Dafür bekommt man einen „Reward“
Das ist also nicht so, dass man dort nicht etwas tut.
Der sinn hinter der enormen Rechenleistung ist halt, dass die Verschlüsselung dadurch so extrem stark ist, dass ein Angriff auf die Blockchain selbst quasi aussichtslos ist.
Dass Wallets, Börsen und Nodes ggf. Angriffspunkte bieten, streite ich nicht ab.

Ich bin auch weder bei ETH noch bei BTC dabei.

Ich nannte das ganze zudem „relativ effizient“, eben weil es immer noch ineffizient ist, wen man es absolut Betrachtet.
Die GPU-Mining-Systeme sind in meinen Augen ein temporäres Phänomen, dass wird sich in 1-3Jahren sicherlich selbst erledigen.
Das Thema ASICs sehe ich da etwas höher angesiedelt, denn dass könnte auch für Banken interessant sein.
Eine Blockchain muss dabei ja nicht auf 6 Milliarden ASICs setzen :)
#45
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Registriert seit: 13.11.2015

Kapitän zur See
Beiträge: 3839
Zitat Romsky;25930435
Mit den Unterschied das meine Bank für solche Vorfälle haftet. Bei gehackten Wallets der Kryptos haftet niemand. Außerdem geht es mir persönlich gar nicht um das Angreifbare, ich bin im Allgemeinen gegen diese digitalen Währungen, weil sie einfach aus der Luft gegriffen sind und keinerlei Gegenwert haben. Sprich, ne Luftnummer, komplett ersponnen.


Bei Eigenverschulden haftet deine Bank für garnichts, dann ist dein Geld weg und fertig.

Und Gegenwert hat "normales" Geld auch nicht inhärent. Der Wert wird vom Markt gegeben. Genauso ist es bei Kryptos. Geh mit deinen feinen Scheinen mal in irgendein Kuhdorf in nem dritte Welt Land, da kriegst für dein Geld nen schiefen Blick und sonst nichts, weil der spezifische Markt keinen Gegenwert in deinem Geld sieht.

Sent from OP3T
#46
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Registriert seit: 06.02.2014
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Admiral
Beiträge: 11739
[Wk2]Shadow
Also ich bin nicht ganz so tief in der Materie, aber soweit ich weiss gibt es im Grunde einen Stellwert der die Schwierigkeit festlegt.
Es war doch mal so dass man vor 7-8 Jahren haufenweise BC mit den damaligen Cpus berechnen konnte.
Soll das System deswegen damals wirklich verschlüsselungstechnisch unsicherer gewesen sein?
#47
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Beiträge: 17241
jaein, war es nicht direkt, weil damals auch keine Entschlüsselungsleistung vorhanden war, die es hätte entsprechend entschlüsseln können, bzw. die Software dafür ja noch nicht existierte. Es geht hierbei auch um einen Wettstreit zwischen Verschlüsselungs- und Entschlüsselungsleistung, was einen Angriff halt extrem komplex macht.
Ein System dass quasi alle PCs der Welt bedarf um die Verschlüsselung zu berechnen ist de Fakto nicht zu knacken, ohne dass wer den Angriff merkt.Das ist ein gewisser Teil der Idee hinter dem Thema Mining.
Es ist aber eben nur ein Teil des Themas, also bitte nicht zu sehr auf die Goldwaage legen, und ich stecke auch nicht soo tief drin, um diese Zusammenhänge wirklich in jedem Detail korrekt wieder zu geben. Das ist nur das, was ich dabei verstanden habe.

Das ganze ist am Ende aber Irrsinn und ließe sich auch einfacher realisieren, so ist es natürlich nicht ;)
#48
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Admiral
Beiträge: 8768
Zitat Powl;25930941
Bei Eigenverschulden haftet deine Bank für garnichts, dann ist dein Geld weg und fertig.

Und Gegenwert hat "normales" Geld auch nicht inhärent. Der Wert wird vom Markt gegeben. Genauso ist es bei Kryptos. Geh mit deinen feinen Scheinen mal in irgendein Kuhdorf in nem dritte Welt Land, da kriegst für dein Geld nen schiefen Blick und sonst nichts, weil der spezifische Markt keinen Gegenwert in deinem Geld sieht.

Sent from OP3T


So meine ich das nicht, aber der Wert einer Währung ist zumindest großteils durch reale Dinge wie Gold usw. gesichert. Was hast du denn bei Bitcoins? ;)
DAS KANN NICHT FUNKTIONIEREN! Derzeit ist es gehypt weil es was Neues ist. Nicht mehr nicht weniger.
#49
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Zitat Romsky;25932969
So meine ich das nicht, aber der Wert einer Währung ist zumindest großteils durch reale Dinge wie Gold usw. gesichert. Was hast du denn bei Bitcoins? ;)
DAS KANN NICHT FUNKTIONIEREN! Derzeit ist es gehypt weil es was Neues ist. Nicht mehr nicht weniger.


hinter Bitcoin steckt das Geld Volumen was dort rein gesteckt wurde. Bitcoin wird von Geld gesichert, Geld von Gold usw. Im Grunde das gleiche... Dazu kommt die ganze Mining Industrie und alles was es jetzt sonst noch hinter Crypto Währung gibt (Börsen, Wallets etc) also das hinter Bitcoin nichts ist , finde ich so nicht ganz richtig.
#50
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Flottillenadmiral
Beiträge: 4695
Zitat Romsky;25932969
So meine ich das nicht, aber der Wert einer Währung ist zumindest großteils durch reale Dinge wie Gold usw. gesichert. Was hast du denn bei Bitcoins? ;)
DAS KANN NICHT FUNKTIONIEREN! Derzeit ist es gehypt weil es was Neues ist. Nicht mehr nicht weniger.


Also BTC gibt es jetzt schon einige Jahre. Eine aktuell erhöhte Präsenz in den Medien ja, aber die gab es schon mehr als einmal bei BTC.
Es gibt Länder in denen große Teile der Bevölkerung sich vor der Insolvenz des eigenes Landes retten. Aktuell ist das Venezuella und Korea. Dort wird mittlerweile mehr über BTC geregelt als über den Aktienmarkt, der teils völlig zum Erliegen kam.

Insgesamt kann von einem Hype bei 184 Millarden Gesamtvolumen nicht mehr die Rede sein. BTC und alle Kryptowährungen sind ein eigener Markt/Währung, wenn auch noch verhältnismäßig klein.
Wie die Zukunft aussieht ist ungewiss, aber Hype nein.
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