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Spotify fehlt weiterhin: Deutsche Telekom baut StreamOn mit Tidal und anderen aus

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Erst Anfang Juni stellt die Deutsche Telekom neue Partner für ihr Streaming-Angebot StreamOn vor. Nun hat das Unternehmen die 14 nächsten Dienste vorgestellt, deren Nutzung ab sofort nicht mehr zulasten des ungedrosselten Datenvolumens gehen soll. Während einer davon überrascht, fehlt ein anderer - von Anfang an gewünschter - weiterhin.

Denn mit Tidal wurde einer der hierzulande eher weniger genutzten Audio-Streaming-Dienste aufgenommen, Spotify fehlt hingegen weiterhin. Warum die Schweden noch immer nicht unter den inzwischen 49 Diensten sind, ist unklar. Unmittelbar nach dem Start von StreamOn im April hieß es, dass es bereits Gespräche zwischen Spotify und der Deutschen Telekom geben würde. Doch auch im Zuge des Angebotsausbaus Anfang Juni fiel der Name des Dienstes nicht.

Stattdessen freuen sich Musik- und Podcast-Hörer nun zusätzlich über Antenne Bayern, BigFM, ERF Pop, I Love Radio, Kultradio, Radio Gong, Radio Regenbogen, Rock Antenne, Soundcloud, Tech & Tonic und Tidal.

Wer das Smartphone unterwegs fürs Video-Streaming nutzt, braucht sich künftig bei der Wiedergabe von Juke, save.tv und Sky Ticket keine Gedanken mehr über das Datenvolumen machen.

Zuletzt hieß es, dass bereits 200.000 Kunden der Deutschen Telekom StreamOn nutzen würden. Nicht bekannt ist allerdings beispielsweise, wie viele Kunden ihren Mobilfunktarif umgestellt haben, um die Option, bzw. neben der Audio- auch die Video-Komponente von StreamOn nutzen zu können.

StreamOn selbst wird von der Deutschen Telekom kostenlos angeboten, setzt aber einen aktuellen Tarif der Stufe MagentaMobil M, MagentaMobil M Friends und Family Card M für StreamOn Music sowie MagentaMobil L, MagenataMobil L Friends und Family Card L für StreamOn Music & Video voraus. MagantaEins-Kunden können beide Komponenten hingegen bereits in der Stufe M nutzen, Videos werden dabei in HD-Qualität gestreamt; ohne MagentaEins wird nur DVD-Qualität geboten.

Unabhängig vom Ausbau des StreamOn-Angebots dürfte die Diskussion rund um die mögliche Verletzung der Netzneutralität weitergehen. Kritiker werfen der Deutschen Telekom unter anderem vor, dass die Nicht-Berücksichtigung des Datenvolumens Anbieter, die nicht Bestandteil von StreamOn sind, benachteiligt würden. Die Bonner betonen hingegen, dass interessierte Anbieter willkommen seien und man keine Gebühr verlangen würde.