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Deutsche Telekom baut StreamOn aus

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Ungeachtet der Kritik von Verbraucherschützern hat die Deutsche Telekom neue Partner für StreamOn vorgestellt. Die Nutzung von gleich 13 neuen Audio- und Video-Diensten soll nicht mehr auf das Datenvolumen angerechnet werden. Ausgerechnet der wohl am häufigsten gewünschte Anbieter fehlt aber weiterhin.

Denn Spotify ist auch weiterhin ebenso wie die ARD nicht Bestandteil von StreamON, auch wenn es schon seit geraumer Zeit Verhandlungen zwischen der Deutschen Telekom und den Schweden geben soll. Davon abgesehen handelt es sich bei den 13 neuen Partnern zu einem großen Teil eher um Nischenanbieter. Den Audio-Bereich erweitern ab sofort Antenne Niedersachsen, Flux Music, laut.fm, Radio Brocken, Rautemusik, Schlagerparadies und 89.0 RTL. Bei den neuen Video-Partner handelt es sich um Kinoflimmern, TV Bayern, TV Spielfilm, Vevo, Waipu.tv, und Zattoo.

An den Voraussetzungen für StreamOn hat sich nichts geändert. Die Option kann kostenlos ohne Auswirkungen auf die Vertragslaufzeit in den Tarifen MagentaMobil, MagentaMobil Friends und Family Card der Stufen L und M hinzugebucht werden. Allerdings gibt es Unterschiede bezüglich des Umfangs. In der Stufe M steht nur StreamOn Music zur Verfügung, für Videos und Musik muss es die Stufe L sein. Dann werden Inhalte aber nur in „DVD-Qualität" wiedergegeben, „HD-Qualität" ist MagentaEins-Kunden vorbehalten.

Nicht auf den Datenverbrauch angerechnet werden allerdings nur die reinen Audio- und Video-Inhalte, andere Dinge wie Cover-Bilder und Beschreibungstexte gehen hingegen zulasten des Volumens. Letzteres ist auch dann der Fall, wenn die Dienste auf einem anderen Gerät via Smartphone-Hotspot-Funktion und vergleichbares genutzt werden.

Nach Ansicht von Verbraucherschützern verletzt die Deutsche Telekom mit StreamOn die Netzneutralität, da die Kunden so indirekt zur Nutzung von bestimmten Anbietern gezwungen würden. Ebenso wird vermutet, dass die Bonner mit ihren Dienst Artikel 3 Absatz 3 der EU-Verordnung zur Netzneutralität verletzen. Der besagt, dass die Überwachung konkreter Inhalte durch Maßnahmen wie Deep Packet Inspection untersagt ist. Allerdings wird darüber gestritten, ob die Deutsche Telekom die Unterscheidung der Daten per Deep Packet Inspection durchführt.

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Kommentare (13)

#4
Registriert seit: 05.03.2007

Kapitän zur See
Beiträge: 3653
Natürlich ist es kostenfrei.
Die Telekom ist eine wohlfahrt - die möchte unser Geld bestimmt nicht haben.


Glaubt ihr den Mist wirklich?
Wenn kein Geld fließt, dann wird mit Diensten oder Ähnlichem gehandelt.
Die Telekom wird schon etwas "verlangen".... .
Gerade bei den Großen.. .
#5
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 11300
Snake7, schalt mal dein Hirn ein bevor du immer agressiv drauf los postest.
Die Telekom hat was davon wenn mehr Unternehmen da mit machen denn damit wird StreamOn atraktiver!
Also bezahlung ist jedenfalls nicht notwendig um wirtschaftlich zu sein.
#6
Registriert seit: 24.05.2012
Ilmenau
Korvettenkapitän
Beiträge: 2466
Die sollen die Drosselung doch komplett abschalten, sowas ist doch witzlos, wir haben 2017 und nicht mehr 2007.
#7
Registriert seit: 05.03.2007

Kapitän zur See
Beiträge: 3653
@DragonTear Im Gegensatz zu dir habe ich Wirtschaftslehre gelernt und weiß was eine FIRMA ist btw. eine AG.

Aber es erschreckt mich immer wieder wie Leute die einfachsten Grundregeln der Wirtschaft nicht kennen. Allerdings erklaert dies widerrum wunderbar, warum so viele Firmen pleite gehen und die Leute sich reihenweise ver*rschen lassen und es nicht mitbekommen.
#8
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Registriert seit: 02.12.2005

Vizeadmiral
Beiträge: 8144
Ab Magenta M ... daran sollten sie eher mal arbeiten. Der S kostet für die Leistung schon gutes Geld, da hätten sie mit StreamOn anfangen sollen.

Es wäre aber wirklich mal interessant, was die genau verhandeln.
#9
Registriert seit: 15.09.2009

Leutnant zur See
Beiträge: 1215
Ich bin da auch bei snake.
Wenn das für alle Seiten kostenlos wäre, warum sollte Spotify dann nein sagen?
Die Telekom hätte Höhe Kosten und null Ertrag. Dazu brauchen die User weniger zu bezahlenden Traffic.
#10
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Registriert seit: 19.09.2003
Marl
Leutnant zur See
Beiträge: 1034
Ich persönlich glaube auch nicht, dass die Telekom das ganz kostenlos macht. Dann können sie auch gleich den Tarif für alles anbieten und niemand muss/müsste sich als Partner registrieren.

Das es auch anders geht sieht man z.B. bei der Tochter in den Niederlanden. Einfach mal nach "Go Unlimited" bei denen dort schauen...
#11
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Registriert seit: 04.02.2012
Brandenburg
Matrose
Beiträge: 15
Es wird gemunkelt, das Spotify wollte, dass das Angebot nur für Premium Kunden des Dienstes funktionieren sollte. Dazu sagte die Telekom aber wohl nein da man nicht unterscheiden kann / wollte zwischen Premium und non Premium.
Komisch ist halt nur wenn Spotify die Free Kunden so auf die Nerven gehen wie sie jüngst verlauten lassen haben, warum canceln sie das dann nicht? Scheint sich wohl in irgendeiner Art doch zu lohnen Werbung auszustrahlen ... Who knows
#12
Registriert seit: 14.08.2007

Kapitänleutnant
Beiträge: 1921
Kopf einschalten und mal überlegen, was die Telekom dadurch hat ;)
Da muss kein Geld fließen, damit es sich für beide Seiten lohnt. Die Streaming-Anbieter akquirieren ein paar Kunden mehr, da sie mit StreamOn kein Volumen verbrauchen und die Telekom hat für geringe Kosten eine gute PR, akquiriert genauso neue Kunden (da einziger Anbieter mit StreamOn) und Tarifänderungen in höherpreisige Tarife sind die Folge.

Alle Seiten gewinnen also... okay der Kunde, weil er mit der Drosselung verarscht wird -.-
#13
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Registriert seit: 30.03.2010
Hamburg
Flottillenadmiral
Beiträge: 4574
Ah ok, das mit Premium-Kunden kann in der Tat sein. Die anderen Anbieter haben solch eine Sache nicht.

Wenn das für die Anbieter kostenlos ist, ist es nochmal deutlich attraktiver als gedacht.
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