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Uber: Umstrittener CEO Travis Kalanick tritt zurück

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Der Firmengründer und bisherige CEO von Uber, Travis Kalanick, verlässt seinen Posten. Ganz freiwillig geht Kalanick nicht, vielmehr hatten die Aktionäre immensen Druck ausgeübt. So sollen fünf der wichtigsten Investoren enormen Druck auf das Management von Uber ausgeübt und Kalanicks Rücktritt gefordert haben. Unter anderem sollen die Risikokapitalgeber von Benchmark an den Gesprächen beteiligt gewesen sein. Demnach forderte Benchmark gemeinsam mit anderen Investoren einen Führungswechsel bei Uber. Kalanick fügte sich, verbleibt aber noch im Aufsichtsrat von Uber. Kalanick geriet öffentlich unter Druck, nachdem zahlreiche Skandale in den letzten Wochen Ubers ohnehin angeschlagenen Ruf weiter schädigten. Etwa klagte eine Mitarbeiterin über sexuelle Belästigung, welche durch die Personalabteilung heruntergespielt worden sei. Auch der Umgang mit den Fahrern steht seit jeher in der Kritik. Kalanick wurde dabei in der Kommunikation als jemand wahrgenommen, der kaum Kritik zuließ und großspurig Uber nach vorne bringen wollte.

Zusätzlich warf die Google-Tochter Waymo Uber vor Techniken für selbstfahrende Fahrzeuge kopiert zu haben. Insgesamt reichte es nun offenbar den Investoren und sie dürften sich von dem Führungs- auch einen Imagewechsel versprechen. Neben Benchmark sollen auch First Round Capital, Lowercase Capital, Menlo Ventures und Fidelity Investments für einen Wechsel an der Spitze plädiert haben. Ihr Wunsch sei es außerdem, nun extern einen neuen CEO zu rekrutieren, der ausreichend Erfahrung auf derlei Positionen mitbringen müsse.

Noch ist aber offen, wer Kalanick ersetzen soll. Bisher war das Image Ubers eng mit den oft pompösen Reden des Geschäftsführers verknüpft. Ein ruhigerer Tonfall würde dem Unternehmen eventuell gut zu Gesicht stehen und den Ruf verbessern.

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Kommentare (2)

#1
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Registriert seit: 07.08.2015
Athen
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1412
passt doch ganz gut, UBER bekommt von überall Druck, da kommt so ein Skandal zwar nicht gelgen, aber gbit nen Vorwand das sinkende Schiff zu verlassen.
#2
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 12438
Es ist generell nicht unbedingt gut, denjenigen der ein Unternehmen anch vorn gebracht hat, rauszuschmeissen - hat man ja damals mit Steve Jobs gesehen.
Hat einfach was damit zutund ass sich ein Firmengründer eifnach oft mehr ins Zeug legt als ein "Externer".
Allerdings sind solche Skandale heut auch nicht tragbar.
Hoffen wir das beste für das Unternehmen.
Das Unternehmensprinzip wird so oder so nicht verschwinden (jedenfalls nicht in Ländern mit weniger Alt-Industrien fördernde Regulation wie hierzulande).
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