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Amazon übernimmt Whole Foods für stolze 13,7 Mrd. US-Dollar

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Amazon übernimmt das texanische Unternehmen Whole Foods. Als Kaufpreis sind stolze 13,7 Mrd. US-Dollar genannt, was die Übernahme zur bisher größten in Amazons Unternehmensgeschichte werden lässt. In Deutschland ist Whole Foods abwesend, unterhält aber über 460 Filialen in den USA, Kanada und Großbritannien. Die Kette bietet Lebensmittel an und wirbt vor allem mit deren natürlicher Herkunft, was hierzulande vielfach Bio-Produkten entsprechen sollte.

Im Vordergrund steht eine hohe Produktqualität und ein ausgewähltes Angebot, das in den Vereinigten Staaten z. B. auch spezielle Lebensmittel aus Europa beinhaltet. Dass Amazon Whole Foods übernimmt, bestätigt die Bestrebungen des Onlinehändlers seine Präsenz im Bereich Lebensmittel stark voranzutreiben.

Die Marke Whole Foods bleibt erhalten und es wird weiterhin Geschäfte unter diesem Banner geben. Auch der bisherige Geschäftsführer John Mackey bleibt im Amt. Der Firmenhauptsitz in Austin in Texas wird laut Pressemitteilung unverändert belassen. Amazon dürfte jedoch sicherlich hinter den Kulissen eifrig ans Werk gegen, um sich die Kompetenzen von Whole Foods für seine eigenen Lebensmittel-Expansionen, etwa Amazon Fresh, nutzbar zu machen.

Nun muss die Übernahme noch durch die Aktionäre von Whole Foods sowie die üblichen Behörden genehmigt werden. Amazon rechnet damit, dass die Transaktion dann in der zweiten Jahreshälfte 2017 abgeschlossen sein wird.

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Kommentare (7)

#1
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Registriert seit: 31.10.2006

Leutnant zur See
Beiträge: 1150
Holy Shit, hier entsteht das erste Weltkonglomerat aus den Shadowrun Romanen :-)
#2
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 12411
Zumindest haben Unternehmen, die Kunden immer im Sinn, und nicht irre Ideale wie mancheine Politische Diktatur ;)


Dystropien bei Seite - interessant dass Amazon diesen Schritt geht. Das wird sicher eine Platform für ihre Pläne für automatisierte Läden welche in der Welt mit hoher Wahrscheinlichkeit in wenigen Jahrzehnten oder gar Jahre Gang und Gäbe sein dürften.
Ganz sicher werden nicht alle von Amazon geleitet. In so gut wie allen Industrien gibt es massive Konkurenten.
#3
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Registriert seit: 09.12.2005
nähe Köln
Leutnant zur See
Beiträge: 1209
@DragonTear
unternehmen haben immmer ihre kunden im sinn. das stimmt. aber die absolute macht um den markt zu kontrolliern und andere vom markt auszuschließen bekommen sie über politiker/staat (lobbyismus = komplitzenschaft). die globalen konzerne erlassen sich neue rechte und verbieten dann andere am markt teilzunehmen dadurch das die rahmenbedingungen verändert werden und die kosten für die kleinen unternehmer steigen. das ganze läuft nur über den staat. gäbs keinen staat könnten sie sich die marktmacht nicht erkaufen und sichern und somit ihre konkurenz ausschließen und dominieren.
#4
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Registriert seit: 03.04.2010

Kapitänleutnant
Beiträge: 1733
Im Volksmund auch "overpriced hipster stores" genannt.
Ein kleiner Ausschnitt aus deren Angebot:
http://elitedaily.com/envision/whole-foods-expensive-food/1173730/
Southpark hat auch ein paar lustige Episoden über die.
#5
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 12411
Zitat QUAD4;25616646
@DragonTear
unternehmen haben immmer ihre kunden im sinn. das stimmt. aber die absolute macht um den markt zu kontrolliern und andere vom markt auszuschließen bekommen sie über politiker/staat (lobbyismus = komplitzenschaft). die globalen konzerne erlassen sich neue rechte und verbieten dann andere am markt teilzunehmen dadurch das die rahmenbedingungen verändert werden und die kosten für die kleinen unternehmer steigen. das ganze läuft nur über den staat. gäbs keinen staat könnten sie sich die marktmacht nicht erkaufen und sichern und somit ihre konkurenz ausschließen und dominieren.

Ja, da kann man zustimmen.

Ich würde es auch mal als Experiment gern sehen wie ein System allein durch Unternehmen, ohne separaten Staat laufen würde. Den Kommunismus hat man ja ein paar mal versucht - das hätte also auch eine chance verdient :D
Größtes Problem wäre wohl dass man auch ohne politische Macht, immer noch durch reinen Besitz, den kleineren Benachteiligen kann, wenn es keine Gesetze zur Wettbewerbsfreiheit gäbe...
Könige haben ja auch mal so die Macht erlangt bevor es Demokratien gab. Besitz heisst auch Besitz von physischer Gewalt und man braucht doch wieder nen Staat um das zu verhindern...
Und an die arme Umwelt will ich auch lieber nicht denken.


Zitat Cool Hand;25616675
Im Volksmund auch "overpriced hipster stores" genannt.
Ein kleiner Ausschnitt aus deren Angebot:
25 Ridiculous And Expensive Items You Can Actually Find At Whole Foods (Photos)
Southpark hat auch ein paar lustige Episoden über die.

Lol, sowas ähnliches gibt es über unsere Supermärkte hier jede Woche bei Web.de und Southpark macht sich über alles und jeden lustig.
#6
Registriert seit: 15.09.2009

Kapitänleutnant
Beiträge: 1641
Mir gefällt das langsam gar nicht mehr.
Wenn Amazon so weiter macht, kaufen die auf kurz oder lang alle Händler auf.
Dann gibt's keine Konkurrenz mehr und Amazon kann die Preise bestimmen, wie sie wollen.

In den ganzen Arcaden gibt's das schon in klein. Nur noch Ketten.
Einzelhändler werden immer weniger.
Ich finde das traurig und schlecht.
#7
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Registriert seit: 10.10.2015

[online]-Redakteur
Beiträge: 128
Zitat ssj3rd;25616479
Holy Shit, hier entsteht das erste Weltkonglomerat aus den Shadowrun Romanen :-)


Hey, chummer :-). Auch immer gerne gespielt - damals noch nach Regelbuch 2.0. Jetzt wo du es sagst, geht das in der Tat ein wenig in die Ecke der Megacons. Wobei sowas in Japan auch verbreitet ist, ich glaube Mitsubishi und Co.stellen da z. B. Drogerieartikel, Lebensmittel und viele andere Produkte her, die einen hierzulande eher bei der Marke wundern.
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