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Mit Resident Evil Requiem setzt Capcom die berühmte Survival-Horror-Reihe fort. Der neue Titel soll dabei klassischen Horror mit neueren Action-Elementen mischen. Es gibt zwei spielbare Hauptfiguren, eine davon neu, eine ein alter Bekannter. Es gibt zwei Perspektiven und zwei Spielstile.
Wir haben uns angesehen, wie der Mix aus alten und neuen Mechaniken funktioniert. Für unseren Test haben wir Resident Evil: Requiem auf der Xbox Series X angespielt. Einen Technik-Check der PC-Version haben wir bereits im Vorfeld veröffentlicht.
Die Story – Das Vermächtnis von Raccoon City
Bereits die ersten Trailer zu dem Spiel warben mit einer Rückkehr nach Raccoon City. Dort spielten die ersten Serienteile ab 1996. Die Videos zeigten das verfallene Polizeirevier, in welchem sich vor allem der zweite Teil abgespielt hat. Dort trafen Spieler auch zum ersten Mal auf Leon S. Kennedy. Seine Rückkehr zum Franchise wurde ebenfalls vor Release des Spiels angekündigt und sorgte für Begeisterung bei den Fans. Auch erzählerisch knüpft Requiem direkt an die Vergangenheit der Reihe an.
Achtung: Ab hier folgen Spoiler zu den knapp 60 Minuten von Resident Evil: Requiem.
Wir starten mit der Vorstellung von FBI-Agentin Grace Ashcroft. Sie untersucht eine Mordserie, deren Opfer allesamt Überlebende aus Raccoon City sind. Sie alle waren dem Zombie-Ausbruch in den Neunzigern entkommen und werden in der Gegenwart des Spiels, das 2026 spielt, auf mysteriöse Weise ermordet. Ein persönlicher Bezug kommt schnell ins Spiel. Der letzte Mord geschah in jenem Hotel, in dem Graces Mutter vor acht Jahren ums Leben kam. Grace begibt sich nun zum Tatort und vor Ort stellen wir zunächst fest, dass wir einen Stalker haben, der uns schon seit Jahren verfolgt und fotografiert.
Der Polizist, der eigentlich sehr freundlich zu uns war, wurde mit einer ominösen Spritze gestochen und attackiert uns plötzlich. Haben wir diesen Polizisten erst einmal besiegt und dabei die grundlegende Steuerung des Spiels erlernt, erleben wir, was vor acht Jahren in dem Hotel passiert ist. Grace wird von ihrer Mutter von Stadt zu Stadt geschleppt, die sich vor irgendetwas versteckt. Den Grund dafür erfahren wir an dieser Stelle noch nicht. Eines Abends werden wir überfallen und ein Unbekannter ermordet Graces Mutter vor ihren Augen. Vor ihrem Tod hat sie noch einen Umschlag versteckt, den wir uns nun in der Gegenwart schnappen. Der stark mutierte Viktor erscheint und entführt uns.
Hier tritt die Person auf, auf die Fans am meisten gewartet haben. Ein deutlich gealterter Leon S. Kennedy verfolgt den abtrünnigen Arzt. Dieser schießt mit seinem Zombie-Virus, um sich und verwandelt umstehende Passanten in Untote. Nachdem Viktor entkommen ist, besucht Leon ein Sanatorium. Wenig überraschend kommt es auch hier zu einem Zombieausbruch. Grace findet sich gefesselt in eben diesem Sanatorium wieder und begegnet einem riesenhaften Monster. Genau diesen Spielabschnitt haben wir auch bereits in der Demo spielen können und er wurde immer wieder bei Präsentationen gezeigt. So auch bei unserem Besuch bei NVIDIA im August.
Um der Handlung nichts vorwegzunehmen, haben wir nach diesem bereits bekannten Abschnitt weder Screenshots eingefügt, noch werden wir weitere Details zum Spiel verraten. Die Geschichte entfaltet sich je nach Spielweise über rund 12 bis 15 Stunden für den ersten Spieldurchlauf.