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Im Zuge der gamescom, die vor kurzem in Köln stattfand, konnten wir dem Stand von Apogee Entertainment einen Besuch abstatten. Dort hatten wir Gelegenheit, uns zwei der Spiele des Publishers anzuschauen. Dabei hat uns ein ordentliches Kontrastprogramm erwartet. Als erstes ging es zu Quest Master. Der Titel im Retro-Look befindet sich seit Mai 2024 im Early Access und soll noch Ende dieses Jahres erscheinen. Vor Ort hat uns der Programmierer persönlich durch das Spiel geführt. Danach haben wir eine Runde Total Chaos gespielt. Der Horror-Shooter-Mix aus der Ego-Perspektive ist nichts für schwache Nerven und kommt von Trigger Happy Interactive, den Entwicklern von Turbo Overkill.
Dungeons bauen mit Quest Master
Insgesamt steht ein Team von rund zehn Personen hinter der Entwicklung. Zum Release soll das Spiel auch eine Kampagne erhalten. Diese ist aktuell zu rund 75 % fertig entwickelt. Es ist auch eine Veröffentlichung auf allen gängigen Konsolen angedacht. Wir konnten bereits einen kurzen Blick auf Teile der Kampagne werfen. Ein kleines Dorf fungiert hier als Hub. Hier lassen sich diverse Minigames und der Dungeon Workshop aufrufen. Das Besondere an Quest Master ist jedoch, dass es neben einer kleinen Singleplayer- Kampagne, die rund 9 bis 10 Stunden Umfang mit sich bringt, auch einen Dungeon Maker gibt.
Hier können Spieler ihre eigenen Level entwerfen. Es ist auch möglich, sich die Werke von anderen Käufern über das Spiel herunterzuladen. Es gibt bereits mehrere tausend Level. Der umfangreiche Level-Editor bietet kreativen Köpfen viele Möglichkeiten, sich auszuleben. So kann man aktuell aus zehn verschiedenen Biomen wählen, die den Look des fertigen Levels festlegen. Bei der Größe gibt es quasi keine Einschränkung. Es können unbegrenzt viele Stockwerke übereinander geschichtet werden und diese sind auch in der Horizontalen erweiterbar. So können gigantische Level gestaltet werden. Mit einem Knopfdruck kann man in den Testmodus springen und sich seine eigene Kreation anschauen. Wer kleine Rätsel in seinen Level einbauen möchte, kann über das intuitive Baumenü allerlei Aufgaben planen. So lassen sich in Truhen sowohl Wertgegenstände, als auch Gegner platzieren. Außerdem ist es möglich, kurze Sequenzen anzulegen. Öffnet man eine bestimmte Truhe, erhält man einen Schlüssel. Hebt man diesen auf, zoomt die Kamera auf eine Tür. So kann man seinen Spielern Hilfestellungen geben, wofür die gefundenen Items gedacht sind.
Es lassen sich auch Kombinationen erstellen, wie man sie beispielsweise aus Zelda und ähnlichen Titeln kennt. Wirft man einen Bumerang durch eine Fackel, fängt dieser Feuer und wir können ihn nutzen, um weitere Fackeln anzuzünden. Feder und Segel lassen sich beispielsweise zu einer Art Luftballon kombinieren, mit dem wir über Abgründe schweben können. Wer möchte, kann auch ein Schienensystem durch seinen gesamten Dungeon ziehen, um diesen anschließend mit der Lore zu erkunden.
Spieler müssen sich auch nicht allein in die Unterwelten begeben. Es gibt einen lokalen Multiplayer für bis zu drei Spieler. Optional kann auch ein Spieler alleine drei Figuren spielen, indem er zwischen ihnen hin und her springt. Die Entwickler planen schon jetzt, das Spiel auch nach Release mit weiteren Ideen zu versorgen. Im Raum steht unter anderem ein Sidescroller Modus, der dem ganzen noch einmal einen neuen Look verpassen würde. Wer möchte, kann sich Quest Master entweder als Demo herunterladen, oder sich für 14,62 Euro die Early Access Version kaufen.