Seite 10: Fazit

Da die Plextor M8Pe SSD in keiner unserer Adapterplatinen erkannt wurde, mussten wir sie im Gegensatz zu allen anderen M.2-Laufwerken ohne zusätzlichen Kühlkörper in einem M.2-Slot direkt auf dem Mainboard testen. Trotzdem liefert sie eine konkurrenzfähige Performance, beim alltagsnahen PCMark-Benchmark ist sie sogar schneller als die Toshiba OCZ RD400 und Intel SSD 750. Geschlagen geben muss sie sich lediglich den Laufwerken von Samsung.

Erfreulich ist die große Anzahl an Varianten, in denen die Plextor M8Pe angeboten wird. Bei der Kapazität kann man sich mit 128 GB begnügen oder über 256 und 512 GB bis zu einem Terabyte Speicher wählen. Für Desktop-Mainboards gibt es eine Variante im M.2-Format mit Mini-Kühlkörper oder auf einer PCI-Express-Adapterplatine. Um die Abmessungen einzuhalten, die der M.2-Standard vorgibt, gibt es außerdem eine Variante ganz ohne Kühlkörper. Damit eignet sich das Laufwerk auch für den Einsatz in Notebooks.

Der an dieser Stelle übliche Preisvergleich muss leider entfallen, da die Plextor M8Pe zwar in allen Varianten in unserem Preisvergleich gelistet, jedoch nirgends verfügbar ist. Ob die M8Pe empfehlenswert ist, liegt, wie so oft, jedoch vor allem am Preis. Sie besitzt eine sehr gute Performance und keine offensichtlichen Schwächen. Sie muss sich preislich allerdings spürbar unter der Samsung SSD 960 PRO einsortieren, da diese deutlich schneller ist.

Positive Aspekte der Plextor M8Pe:

  • Sehr gute Alltagsperformance
  • Viele Varianten verfügbar, auch mit Adapterplatine

Negative Aspekte der Plextor M8Pe:

  • Leichte Schwäche beim Belastungstest
  • (Temperaturbedingte Drosselung)