Seite 2: Betriebsmodi

akasa duodock 3

Entweder oder:

Das Dock kann entweder via USB oder via W-Lan angesprochen werden, die Auswahl des Modus ist dabei denkbar einfach: Ist das Dock beim Einschalten via USB mit einem Rechner verbunden, ist es auch via USB verfügbar - fehlt die USB-Verbindung startet das Dock automatisch im WiFi-Modus.

Akasa Air auf dem iPhone

Einrichtung

Die Einrichtung gestaltet sich sehr einfach. Etwa 20 Sekunden nach Start des Docks kann man sich zu einem ungeschützten, nicht passwortgeschützen WLAN namens "akasa air" verbinden. Ist das geschafft, startet man die App auf dem Smartphone seiner Wahl und hat direkten Zugriff auf die Daten der Festplatte - leider werden die Bilder in unserem Test nur stark verkleinert angezeigt, ändern lässt sich das nicht.

Unterstützt werden Festplatten mit bis zu 3 TB, die mit NTFS, Fat32 oder ExFat formatiert sind. Standardmäßig kann man "10.10.10.254" als Netzlaufwerk (sowohl unter Windows als auch unter OS X) einhängen und hat dann auch direkten Vollzugriff.

Eine Frage der Sicherheit

Ein weiteres Problem stellen die Einstellungen dar. Man kann zwar die SSID (Netzwerknamen) ändern, das Tethering aktivieren und auch die Verbindung mit WPA2 verschlüsseln, aber die Einstellungen bleiben nur so lange im Gerät, bis es neu gestartet wird - danach ist alles wieder im Ausgangszustand. Das kann vor allem zum Problem werden, wenn man sich nicht zu Hause, sondern zum Beispiel an einem öffentlichen Ort befindet, denn da hat (zuimndest direkt nach dem Einschalten) erstmal jeder direkten Vollzugriff auf die Festplatte, ohne auch nur irgendein Kennwort eingeben zu müssen - hier muss Akasa auf jeden Fall nachbessern.

Leider lässt sich das das DuoDock X WiFi nur als Hotspot nutzen - in ein bestehendes kabelloses Netzwerk lässt es sich nicht integrieren. Ergo können auch nur Geräte auf das Dock zugreifen, die auch eine W-Lan-Schnittstelle besitzen. Bei Smartphones und Laptops ist das kein Problem, bei Desktoprechnern sieht das schon anders aus. Damit man beim Zugriff auf das Dock noch Internetzugriff hat, unterstützt das Dock einen Tethering-Modus, mit dem es sich zu einem bestehenden Netzwerk mit Internetzugriff verbindet und so eine Verbindung zum Internet bereitstellt. Warum man über diesen Weg das Dock nicht auch direkt in ein Netzwerk einhängen kann, ist dabei fraglich.

Benchmarks

Wir testen einmal die Übertragungsraten via USB 3.0 und einmal via WLAN. Die Ergebnisse via W-Lan sind natürlich mit Vorsicht zu genießen, da hier sehr viele Faktoren (Störquellen, Abstände etc.) eine große Rolle spielen. Getestet wird an einem Macbook Pro Retina von 2012, einmal direkt via USB 3.0 und einmal als eingehängtes Netzlaufwerk über W-Lan. Auf unserer Western Digital Black-Festplatte mit 1 TB ist eine Partition mit exFAT angelegt.

Via USB 3.0 macht das Dock eine sehr gute Figur. Wir messen lesend als auch schreibend 140 MB/s, hier limitiert eher unsere Festplatte als die Schnittstelle. Ganz anders sieht es da via WLAN aus - Lesen können wir mit sage und schreibe 2 MB/s, beim Schreiben bleibt davon nur noch 1 MB/s über. Vernünftig Daten übertragen kann man damit nicht, auch das Streamen von Filmen wird sehr schwierig. Hier hätten wir definitiv mehr erwartet.