Seite 8: Fazit

Die Corsair Neutron liefert durchweg eine gute Performance: Beim Lesen von kleinen Blöcken und niedriger Anfragetiefe (1-3), einem häufigen Szenario in Desktop-Systemen, gehören die Neutron-Modelle zu den schnellsten bisher getesteten Laufwerken. Auch die sequenziellen Transferraten sind sehr gut, wobei die GTX-Version der Neutron hier deutlich besser abschneidet als die Standardversion. Die guten sequenziellen Transferraten führen auch zu einer entsprechend guten Kopierleistung. Nicht zuletzt ist auch die Alltagsperformance sehr gut, wobei hier anzumerken ist, dass es zwischen aktuellen Highend-SSDs ohnehin praktisch keinen spürbaren Unterschied gibt.

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Benutzt man ein System, welches der SSD keinen TRIM-Befehl sendet (z.B. Windows-Versionen vor 7), sollte man von der Corsair Neutron zumindest momentan Abstand nehmen, denn sie kann unter diesen Bedingungen einen großen Teil ihrer Leistung verlieren. Dieses Verhalten kann sich mit zukünftigen Firmware-Update zwar noch ändern, momentan sind für diese Konstellationen aber immer noch SandForce-Laufwerke die beste Wahl.

Ebenfalls (noch) nicht beurteilen lassen sich Faktoren wie Kompatibilität und Zuverlässigkeit. Zwar traten während unserer Tests keine Probleme auf, das ist jedoch selbstverständlich nicht repräsentativ für die unzählige Anzahl an verschiedenen Systemen, die es gibt. Hier gibt es nur die Möglichkeit, ein paar Wochen oder Monate abzuwarten, um eventuellen Kinderkrankheiten aus dem Weg zu gehen.

Da die Performance der Corsair Neutron GTX sehr gut ist und sogar einige Rekorde gefallen sind, bekommt die schnellere SSD aus der Neutron-Serie unseren Award für exzellente Hardware. Im Preisvergleich sind die Laufwerke noch nicht gelistet.

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Positive Aspekte der Corsair Neutron (GTX):

  • Gute Performance bei kleinen Blöcken
  • Hervorragende sequenzielle Transferraten (Neutron GTX)

Negative Aspekte der Corsair Neutron (GTX):

  • Leistung bricht ohne TRIM (dauerhaft) stark ein