Seite 1: Aorus GTX 1080 Gaming Box im Vergleichstest

gigabyte aorus gtx1080 gamingboxNachdem wir bereits im September die Aorus GTX 1070 Gaming Box ausführlich auf den Prüfstand gestellt hatten, schieben wir nun einen Test des größeren Schwestermodells nach. Die Grafikbox, welche per Thunderbolt 3 mit dem Notebook oder Mini-PC verbunden wird, gibt es inzwischen nämlich auch mit NVIDIA GeForce GTX 1080, was trotz der identischen Abmessungen eine deutlich höhere Leistung verspricht. Wie sich die Aorus GTX 1080 Gaming Box in Kombination mit einem Dell XPS 13 schlägt, das zeigen wir in diesem Vergleichstest näher auf.

In den vergangenen Wochen und Monaten hatten wir so einige externe Grafikboxen im Test, egal ob es die ASUS ROG XG Station 2, die PowerColor Gaming Station oder die Aorus GTX 1070 Gaming Box war. Von Letzterer gibt es inzwischen eine schnellere Variante mit GeForce GTX 1080, denn im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern, bietet Gigabyte – der eigentliche Hersteller hinter der Marke Aorus – sein Modell nicht als Leergehäuse, sondern als Komplettlösung an. 

Das mag zwar die Flexibilität einschränken, was die Wahl der Grafikkarte anbelangt, hat dafür aber den Vorteil, dass Gigabyte sein Modell deutlich kompakter bauen und zu einem vergleichsweise günstigen Preis anbieten kann. Denn während ASUS für seine XG Station 2 fast 500 Euro aufruft, gibt es die beiden Varianten von Gigabyte schon ab etwa 650 bzw. 799 Euro. Vergleicht man das mit dem regulären Preis einer normalen GeForce GTX 1080 für den Desktop, die es in unserem Preisvergleich derzeit ab etwa 575 Euro gibt, ist das fast schon ein Schnäppchen, schließlich gibt es das Mainboard, das Netzteil sowie natürlich ein passendes Gehäuse mit dazu. 

Am grundsätzlichen Prinzip hat sich nichts getan: Auch die Aorus GTX 1080 Gaming Box wird per Thunderbolt 3 mit dem Notebook, Ultrabook oder dem Mini-PC verbunden und soll so dessen Grafikleistung deutlich beschleunigen. Statt der integrierten Intel-Grafik oder der schwachbrüstigen dGPU gibt es eine vollwertige Desktop-Variante der High-End-Klasse, womit sich selbst die aktuellsten Grafikkracher in den höchsten Detailstufen problemlos spielen lassen. Außerdem können Tastatur und Maus, aber auch ein Drucker und andere USB-Geräte problemlos angeschlossen werden. Selbst die Stromversorgung erfolgt theoretisch über die Box, sofern sich das angeschlossene Gerät per Typ-C aufladen lässt.

Getestet haben wir die Aorus GTX 1080 Gaming Box dieses Mal zusammen mit einem Dell XPS 13 (2017), einem modernen Ultrabook mit sparsamem Kaby-Lake-Refresh-Prozessor und integrierter Intel UHD Graphics. Das Gerät bietet so ausreichend Leistungsreserven für den Office-Alltag, schafft es aber auch, für lange Laufzeiten zu sorgen. Power für Spiele gibt es jedoch nur sehr wenig, womit der kompakte 13-Zöller geradezu prädestiniert für unser Vorhaben ist.

An den Abmessungen hat sich im Vergleich zur Aorus GTX 1070 Gaming Box aus unserem letzten Test nichts weiter getan. Das schnellere Schwestermodell bringt es ebenfalls auf 212 x 162 x 96 mm und ein Gesamtgewicht von 2.370 g. Das Netzteil liefert eine Ausgangsleistung von 450 W, ist 80Plus-Gold-zertifiziert und auch das RGB-Beleuchtungssystem ist wieder mit von der Partie. 

Preislich werden für das Komplettpaket derzeit 799 Euro ausgerufen, was einem Aufpreis von fairen 150 Euro gegenüber der Variante mit GeForce GTX 1070 entspricht.