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Microsoft Surface Pro 4 im Test

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Seite 2: Surface Pen, Type Cover, Fazit

Verbesserter Surface Pen

Aber auch der Surface Pen ist wieder mit von der Partie. Gegenüber dem bisher beigelegten Stift fällt das neue Modell nicht nur etwas länger, sondern auch minimal schwerer. Dadurch liegt er insgesamt besser in der Hand, an der Haptik gibt es aber wie auch schon in der Vergangenheit nichts zu kritisieren. Aber auch im Innern gibt es Veränderungen. Mit Energie versorgt wird der Surface Pen nun von einer AAAA-Batterie, die Laufzeiten von bis zu 18 Monaten gewährleisten soll.

Wichtiger jedoch: Wer den Stift zum Zeichnen oder ähnliches verwendet, dürfte sich über weitaus mehr Druckstufen freuen. Denn aus den bislang 256 sind 1.024 geworden. Wie gehabt fällt hingegen die weitere Handhabung aus. Der am oberen Ende platzierte Knopf dient entweder als Radierer oder zum Starten von Aktionen - ein doppelter Druck startet die Notiz-App OneNote. Beim Einsatz auf dem Display wirkt der Widerstand der austauschbaren Stiftspitze nun etwas präsenter, das Gefühl eines echten Stifts wird aber beispielsweise von Samsungs aktuellem S Pen besser transportiert.

Der neue Surface Pen liegt besser in der Hand und bietet mehr Druckstufen
Der neue Surface Pen liegt besser in der Hand und bietet mehr Druckstufen

Leider nicht verändert hat Microsoft die Aufbewahrung des Stifts. Wird er nicht genutzt, kann er zwar per Magnet am Gehäuserand befestigt werden, eine fest Unterbringung im Gehäuse wäre jedoch die bessere Wahl.

Neues Type Cover

Auch dem optionalen Type Cover hat Microsoft sich angenommen. Gegenüber dem Vorgänger wird die zur Verfügung stehende Fläche besser ausgenutzt, alle wichtigen Tasten bieten das gewohnte Notebook-Format - selbst die oberste Reihe fällt ausreichend groß aus. Trotz der flachen Bauweise - das Type Cover ist gerade einmal 4,7 mm hoch - wird ein angenehmer Hub geboten. Allerdings dürfte der Druckpunkt durchaus etwas knackiger ausfallen, so wird ein leicht schwammiges Tippgefühl geboten. In Teilen verbesserungswürdig ist aber auch die Beschriftung der Tasten, so manche Belegung muss erst im Internet recherchiert werden. Dafür verwöhnt das Type Cover mit einer sehr gleichmäßigen und mehrstufigen Hintergrundbeleuchtung, die den Einsatz in dunklen Umgebungen erleichtert.

Trotz der geringen Bauhöhe gefällt das Type Cover - vor allem aufgrund der Beleuchtung
Trotz der geringen Bauhöhe gefällt das Type Cover - vor allem aufgrund der Beleuchtung

Der Tastatur zur Seite gestellt wurde ein ebenfalls überarbeitetes Touchpad, das in vielen Fällen aber immer noch zu klein ist. Ein weiterer Kritikpunkt: Die an sich guten integrierten Tasten sind optisch nicht voneinander getrennt. Dafür überzeugt das Touchpad mit guten Gleiteigenschaften sowie einer zuverlässigen Erkennung von Eingaben.

Das Touchpad ist größer als bisher, aber immer noch zu klein
Das Touchpad ist größer als bisher, aber immer noch zu klein

Wer sich für das Type Cover entscheidet, erhöht damit das Gewicht des Surface Pro 4 um gut 290 g. Die Befestigung am Tablet ist übrigens nicht neu. Die elektrische Verbindung erfolgt über sechs Metall-Pins, die mechanische beschränkt sich auf ausreichend starke Magnete sowie zwei Einbuchtungen. Bei der Positionierung besteht wieder die Wahl zwischen zwei Möglichkeiten: Flach auf der Unterlage liegend oder leicht angewinkelt mit mehr Kontakt zum Tablet. Ersteres könnte früher zu Ermüdungserscheinungen beim Schreiben führen, letzteres sorgt für eine stabilere Verbindung. Allerdings lässt sich die Tastatur dann auch im Bereich zwischen „F“ und „J“ leicht etwas eindrücken.

Kaum verändertes Gehäuse

Derartige Schwächen gibt es beim eigentlichen Surface Pro 4 nicht. Das wieder aus Magnesium bestehende Gehäuse hinterlässt einen sehr stabilen und hochwertigen Eindruck. Mit 786 g fällt es etwas leichter als das Surface Pro 3 aus, mit 292,1 x 201,4 x 8,5 mm ist es bei exakt gleicher Grundfläche 0,6 mm dünner. Dass dennoch ein größeres Display verbaut werden kann, liegt am schmaleren Rahmen rund um den Bildschirm.

Hinsichtlich der Tasten (am oberen Rand) und Anschlussverteilung (am rechten Rand) ist alles beim Alten geblieben, einzig die dedizierte Windows-Taste ist entfallen. Der Kickstand genannte Standfuß kann wie gewohnt in einem beliebigen Winkel zwischen 22 und 150° aufgestellt werden, an dessen Stabilität gibt es keine Zweifel.

Das Gehäuse gleicht dem des Vorgängers in fast allen Punkten
Das Gehäuse gleicht dem des Vorgängers in fast allen Punkten

Insgesamt wirkt das Tablet in puncto Optik und Haptik sehr gelungen, für den ständigen Einsatz in der Hand ist es aber sowohl zu schwer als auch zu groß. Keine allzu große Überraschung dürfte die fehlende Zugänglichkeit sein. Wo andere Business-Tablets meist zumindest den Tausch von WLAN-Modul und Massenspeicher erlauben, verhindert das Surface Pro 4 dies. Nicht ohne Grund wurde dem Gerät eine sehr schlechte Reparierbarkeit attestiert.

Fazit

Lauwarmer Aufguss oder sinnvolle Weiterentwicklung? Wie der Test zeigt, trifft beim Surface Pro 4 beides zu - was keineswegs negativ gemeint ist. Denn Microsoft hat es geschafft, die Stärken beizubehalten und behutsam an den Schwächen zu arbeiten. So wird mehr Leistung als noch beim Vorgänger geboten, Type Cover und Surface Pen gefallen besser und das Display bietet mehr Fläche und Schärfe bei gleicher Gehäusefläche. Dass das Äußere hervorragend verarbeitet ist und hochwertig anmutet, ist dabei keine Errungenschaft des Surface Pro 4 - schon bei der letzten Generation konnte Microsoft hier gute Noten einheimsen.

Doch bei genauerem Hinschauen fällt so mancher kleine Makel auf. Der Prozessor wird sehr früh gedrosselt, eine durchdachte Unterbringung für den Stift fehlt nach wie vor und die Laufzeit ist insgesamt nur durchschnittlich. Kreative Nutzer könnten sich zudem an der Farbdarstellung des Displays stören, das auch in Sachen Homogenität nicht ganz überzeugt. Und wer am Ende Microsofts Werbebotschaft folgt und ein klassisches Notebook durch das Surface Pro 4 ersetzen will, muss mit Einbußen hinsichtlich der Konnektivität leben. Wer mehr als einen USB-Port benötigt, muss zum teuren Dock greifen.

Das Surface Pro 4 kann viel, ersetzt aber nicht für jeden das Notebook
Das Surface Pro 4 kann viel, ersetzt aber nicht für jeden das Notebook

Dass das Surface Pro 4 dennoch eine Empfehlung erhält, liegt am Ende an der Konkurrenz. Zwar ist diese in dem einen oder anderen Punkt besser, in Summe schneidet Microsoft aber besser ab. Wer ein leistungsstarkes Tablet für mehr als nur den Medienkonsum sucht, kommt am Surface Pro 4 kaum vorbei.

Im vom uns getesteten Umfang, der so etwas wie die realistische Einstiegskonfiguration darstellt, muss mit knapp 1.600 Euro inklusive Type Cover gerechnet werden. Für knapp 100 Euro mehr bietet Lenovo sein ThinkPad Helix 2 an inklusive Tastatur-Dock, Stylus und LTE-Modem an, das Display fällt jedoch weniger groß und scharf aus, zudem steckt im Gehäuse nur ein Core M. Eine günstigere Alternative ist das Surface Pro 3, das von Microsoft derzeit rabattiert angeboten wird. Eine vergleichbare Ausstattung plus aktuellem Type Cover und Surface Pen schlägt mit knapp 1.400 Euro zu Buche.

Trotz aller Schwächen: Das Microsoft Surface Pro 4 ist ein überzeugendes Tablet für den Produktiveinsatz
Trotz aller Schwächen: Das Microsoft Surface Pro 4 ist ein überzeugendes Tablet für den Produktiveinsatz

Keine Rolle spielt hingegen das iPad Pro. Denn Apples Tablet kann weder in Sachen Leistung noch hinsichtlich der Einsatzgebiete mit dem Surface Pro 4 mithalten.

Positive Aspekte des Microsoft Surface Pro 4:

  • überzeugende Verarbeitung
  • bei geringer Last leise Kühlung
  • hohe Systemleistung
  • Surface Pen bietet echten Mehrwert
  • insgesamt gute Tastatur

Negative Aspekte des Microsoft Surface Pro 4:

  • CPU wird gedrosselt
  • Potential der Hardware wird nicht ausgereizt
  • zu wenige Anschlüsse
  • Touchpad zu klein

 

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Kommentare (23)

#14
Registriert seit: 21.02.2009

Oberbootsmann
Beiträge: 925
Schon nach dem Lesen weniger Zeilen habe ich mich gefragt, welcher Vollidiot wohl diesen Artikel geschrieben hat. Das kann nur ein Applejünger gewesen sein! Dann habe ich hoch gescrollt und siehe da... ich hatte mal wieder Recht mit meiner Vermutung. Für mich ist das Maß jetzt voll. Solange dieser inkompetente Querulant, Microsoft-Hasser und Applejünger hier seinen persönlichen Feldzug gegen alles was nicht Apple ist führen darf, werde ich dieser Seite fern bleiben. Patrick Bellmer hat maximal BILD-Niveau und sollte auch höchstens für die schreiben dürfen. Auf einer Seite wie dieser hat so eine ferngelenkte Unterhose nichts zu suchen! Ich habe hier fertig! Geschrieben auf dem besten Tablet der Welt - einem Surface Pro 4 - ein Niveau, das Apple und Ballmer nie erreichen werden....
#15
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Registriert seit: 21.02.2013
Brandenburg
Oberbootsmann
Beiträge: 821
@crackett

Ich frag mich ehr welcher idiot dich ins Internet lässt *augenroll
#16
Registriert seit: 10.10.2007

[online]-Redakteur
Beiträge: 1035
Zitat HW-Mann;24128932
Mein Mitbewohner hat das Surface 4 Pro mit allen was geht durch die Arbeit bekommen und schafft deutlich mehr als 3h.

Die Laufzeiten fallen halt bei jedem Nutzer unterschiedlich aus, weswegen wir ja auf einen Benchmark zurückgreifen. Damit lassen sich zumindest die verschiedenen Geräte miteinander vergleichen. Dass das Surface Pro 4 kein Laufzeitwunder sein kann, zeigt ja schon der Blick auf die Akkukapazität und den Energiebedarf des Prozessors.

Zitat smalM;24130386
Der Artikel betont ja so sehr, wie stark der i5 throttelt - und bringt dann die üblichen 2-Minuten-Testläufe...
Merkst Du was davon in CPU-intensiven Programmen?

Bevor da etwas falsch verstanden wird: Wenn der komplette Prozessor (CPU und GPU) voll ausgelastet wird, drosselt der CPU-Part. Um zu testen ob gedrosselt wird, wird über 15 Minuten Volllast gefahren. Beim Surface Pro 4 war der Effekt aber schon binnen kürzester Zeit zu erkennen.
#17
Registriert seit: 10.12.2009
Schweiz
Kapitän zur See
Beiträge: 3931
Office-ähnlicher Betrieb = PCMark?
Ist das eine Verarsche?

Bei einem Office-ähnlichen Betrieb aka Word/Excel, Webseiten Refresh alle paar Minuten, WLAN an hält der Akku 8-10h mit Display on und sicherlich nicht 3h.
#18
Registriert seit: 10.10.2007

[online]-Redakteur
Beiträge: 1035
Zitat blubb0r87;24133879
Office-ähnlicher Betrieb = PCMark?
Ist das eine Verarsche?

Bei einem Office-ähnlichen Betrieb aka Word/Excel, Webseiten Refresh alle paar Minuten, WLAN an hält der Akku 8-10h mit Display on und sicherlich nicht 3h.

Office-ähnlicher Betrieb bedeutet im Falle von PCMark nicht, dass Word oder Excel geöffnet sind - da sollte man sich schon einig drüber sein. Ein solches Szenario bildet Battery Eater mit dem Reader's Test deutlich besser ab. Und da hat das Surface Pro 4 je mehr als acht Stunden erreicht.

Bevor man also kritisiert und beleidigt, sollte man sich vielleicht erstmal ein wenig über die Benchmarks informieren.
#19
customavatars/avatar202850_1.gif
Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 10525
Er hat aber irgendwo recht. Andere Seiten testen offensichtlich anders denn die Office-Laufzeit wird in der Regel deutlich höher angegeben...
#20
Registriert seit: 10.12.2009
Schweiz
Kapitän zur See
Beiträge: 3931
Zitat homann5;24134123


Bevor man also kritisiert und beleidigt, sollte man sich vielleicht erstmal ein wenig über die Benchmarks informieren.


Wo habe ich dich bitte beleidigt?
Es geht schlicht um die Lesertäuschung mit der Aussage, dass das Surface Pro 4 nur 3h im Office Betrieb hält.
Die Aussage PCMarkt = Office Betrieb gehört einfach in keinen normalen Testbericht.

Die Resultate vom Battery Eater aber schon.

Also entweder war das pure Absicht von dir oder du bist nicht kompetent solche Tests durchzuführen. Ich weiss nicht, was schlimmer ist aus Lesersicht (ein Fanboy oder ein inkompetenter Redakteur).
#21
Registriert seit: 19.01.2005
Rödinghausen
Flottillenadmiral
Beiträge: 4574
finds auch irreführend für jemanden der sich nur schnell informieren will und dann denkt, er kommt mit excel grad mal 3h hin.
#22
Registriert seit: 03.12.2013
Niederrhein
Stabsgefreiter
Beiträge: 276
Finde ich auch bedenklich, zumal es deutlich von anderen Tests abweicht. Möchte mir eigentlich ein SP4 kaufen, obwohl ich nur Apple Hardware nutze. Das Surface hat es mir aber irgendwie angetan.
#23
Registriert seit: 11.12.2009
Kassel
Obergefreiter
Beiträge: 105
Hallo an alle,
ich habe sehr interessiert die Diskussionen verfolgt. Eigentlich bin ich ein Leser und kein Schreiber.
Da ich schon ein Macbook 13 / 15 Zoll und ein Ipad mein eigen nennen durfte und mir jetzt ein
Surface 4 Pro ( i5 4 GB 128 GB ) gegönnt habe kann ich so einen guten vergleich anstellen.
- Man kann diese Geräte nicht mit einander vergleichen.
- Das Surace Pro 4 ist und bleibt kein echter Notebook Ersatz.
- Surface Pro 4 bringt Ultrabook und Tablet zusammen – was Appel zurzeit nicht kann
- Keine Leistungseinschränkungen im normalen Gebrauch ( CPU Takt ) spürbar
- Selbst virtuelle Maschinen ( Virtual Box ) problemlos
Wenn man ein Notebook möchte muss man andere Geräte kaufen, will man aber wie ich, ein Gerät was man wie ein Notebook nutzen kann aber auch auf der Couch ein Tablet haben will , da ist dieses Gerät für mich zur Zeit das non plus ultra. Denn ein Tablet mit dieser Leistung ist schwer zu finden. An alle die jetzt sagen, dass Surface ist als Tablet zu schwer, richtig, der geniale Klappständer macht das aber Wett, egal wie du das Gerät auf dem Sofa ( Tablet Couch surfen ) oder sonst mit oder ohne Typecover hinstellst, es steht immer richtig.
Zu homann5 der den Testbericht geschrieben hat, ja der Bericht ist schlecht und ja der Testbricht ist für einen Normalo nicht zu gebrauchen. Wir in diesem Forum können diese Test verstehen, aber der Normalo, der sich nicht mit Technik beschäftigt und über Google diesen Test findet und sich das Surface Pro 4 kaufen möchte kann mit diesem Bericht nichts anfangen und wird sogar abgeschreckt, was alles andere als gut ist, wenn man objektiv testen will und soll. Macht den Test doch einmal, wie das Gerät im normalen Alltagsleben gebraucht wird. Denn im normalen Betrieb trottelt weder der CPU und die durchschnittliche Akkulaufzeit ist deutlich höher ( bei mir im moment 6,5 Std. mit Typecover auf der Couch ( Google Chrome, Word usw.)
Benchmark sind für viele interessant aber nicht für die, die das Gerät so nutzen wollen wie ich der normale User
Bis denn
Ein ganz normaler User, der aber auch was von Technik versteht und sich dafür interessiert
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