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MIFcom XG5-S mit schneller Desktop-CPU und Notebook-Grafik im Test

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Seite 3: Display, Fazit

Durchschnittliches Display

Das verbaute LG-Panel leistet dagegen nur durchschnittliche Werte. Das 15,6-Zoll-Modell löst mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten auf und erreicht Helligkeitswerte von bis zu 304 cd/m². Zwischen dem hellsten und dunkelsten Wert liegen 46 cd/m², insgesamt liegt die Homogenität der Ausleuchtung bei knapp unter 85 % und kann damit als gut bezeichnet werden. 

mifcom xg5s test 12
MIFcom XG5-S

Der Kontrast ist mit einem Verhältnis von 903:1 ebenfalls gut, stellenweise ist das Display mit Farbtemperaturen von über 7.000 Kelvin allerdings etwas blaustichig – ein Problem, mit dem derzeit wohl viele Gaming-Notebooks zu kämpfen haben.

bench display mifcom xg5s

Fazit

Die Kombination aus schneller Desktop-CPU und flotter Notebook-Grafik trägt vor allem was die Leistung anbelangt Früchte. Dank des Intel Core i7-6700K gehört das MIFcom XG5-S bei der Prozessor-Leistung zu den aktuell schnellsten Geräten und alle aktuellen Spiele lassen sich mit der GeForce GTX 980M ruckelfrei darstellen – vor allem, wenn man ohnehin das integrierte Display nutzt. Dieses löst mit maximal 1.920 x 1.080 Bildpunkten auf, kann insgesamt aber mit einem guten Kontrast und einer ausreichenden Ausleuchtung punkten. Allerdings ist es für helle Umgebungen etwas zu dunkel und weist stellenweise einen Blaustich auf – ein Problem, mit dem derzeit viele Gaming-Notebooks zu kämpfen haben. 

Doch die schnelle Desktop-CPU bringt auch ihre Probleme mit sich. Aufgrund der für Notebook-Verhältnisse gewaltigen Abwärme von rund 90 W, wird das MIFcom unter Last sehr laut, der Prozessor sehr heiß. Im Extremfall erreicht der Chip Temperaturen von über 95 °C und senkt zur Sicherheit seine Taktraten und Spannungen ab, was die Leistung reduziert. Die Kühlung des 15,6 Zoll großen Clevo-Gehäuses stößt also schon an ihre Grenzen. Überzeugen kann außerdem die M.2-SSD, die dank NVMe-Protokoll Datenübertragungsraten von über 2,2 GB/s ermöglicht und damit auch im Alltag ein schnelles Arbeiten zulässt. Zusätzlichen Speicherplatz gibt es auf einer herkömmlichen 2,5-Zoll-Festplatte, die allerdings deutlich langsamer unterwegs, für Spiele aber noch ausreichend schnell ist. Tastatur und Verarbeitungsqualität können ebenfalls überzeugen.

Mit einem Preis von über 2.600 Euro ist unsere Konfiguration kein Schnäppchen, bietet dafür aber Sparpotential bei Prozessor, Grafik und Speicherausstattung.

Abgesehen von der heißen CPU und der kurzen Laufzeiten ist das MIFcom XG5-S ein sehr schnelles Gaming-Notebook mit sehr guter Verarbeitung. Wir zücken unseren Excellent-Hardware-Award:

mifcom xg5s award 

Positive Aspekte des MIFcom XG5-S:

  • Exzellente Prozessor-Leistung
  • Sehr hohe Spieleleistung
  • Pfeilschnelle SSD
  • Hohe Verarbeitungsqualität

Negative Aspekte des MIFcom XG5-S:

  • Kühlung arbeitet am Limit
  • Geringe Laufzeiten
 

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Kommentare (5)

#1
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Registriert seit: 26.03.2011

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 455
wenn die GPU 98°C erreicht, ist das für mich eine Fehlkonstruktion.
Asetek hat mal eine Wasserkühlung in ein Notebook gepfercht. Damit lässt sich auch eine 980 kühlen.
#2
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Registriert seit: 20.02.2013
In Europa daheim :-)
Hauptgefreiter
Beiträge: 251
Demnach wären alle Notebooks Fehlkonstruktionen ;)
Man sollte beachten wie die Lautstärke im Vergleich ist und da trennt sich eine synchrone Entwicklung auf. Klar schafft es das Ein oder Andere Gerät kühler, ist dann aber auch bei weitem lauter. 98 Grad sind kein Problem - da in einem Clevo der Bauart (Bauhöhenbedingt) sehr viel Abstand zum Boden ist, was das Notebook dennoch außen Kühler belässt als die schmaleren Wettbewerber. Alles in allem ist es auch eine der härtesten Konfigurationen und das in einem 15" Chassis. Dafür in einem guten Verhältnis - Bei einem MacBook oder Vaio wird auch bis 101 Grad Chip Temp. nicht eingeschritten - dort sind die Chassis dann aber bei weitem wärmer bedingt durch die geringe Bauhöhe.

Die Frage ist auch immer was für ein Ziel man mit dem Gerät verfolgt - solch ein Gerät wie das XG5-S von MIFcom ist halt schon eher der Desktop Ersatz als das Mobile Spiele Wunder mit dem man auf dem Schoß spielt. Dafür lässt es sich leistungstechnisch nicht lumpen und kann ordentlich Gas geben und das bei vergleichsweise angenehmen Geräuschpegel, was bei den meisten eher das Problem darstellen sollte.

Das mit der Wasserkühlung ist ganz nett, dafür erzeugt es immer wieder bei Lageänderung untypische Geräusche was gerade beim Spielen oder konzentrierten Arbeiten viel irritierender ist als ein Lüfter der kontinuierlich läuft. Zudem ist es bei einem Fallschaden immer ein Totalschaden dann (also mit einer Asetek Lösung bei Notebooks).

Zurück zum XG5-S, man kann da auch etwas entgegenwirken - wenn ein 6700er CPU nicht zwingend ist (was bei Spielen bspw. generell nicht nötig ist) kann man die Temps auch etwas bei der GPU senken.
#3
Registriert seit: 12.05.2010
@ Home
Matrose
Beiträge: 17
Bei solcher Hardware finde ich es einmal mehr schade das so gut wie keine „Spiele-Laptops“ mit einer anständigen Dockingstation gibt.
Wenn ich schon Desktop CPU´s und mit der GTX 980 sogar leistungsfähige Desktop GPU´s in ein Notebook packen kann, wäre das meines Erachtens mehr als angebracht.
Im Ausland nur Laptop und zu Hause dann schön mit großem Monitor, Tastatur, Maus und Anlage ohne jedes Mal die ganzen Kabel an stöpseln zu müssen :-(
(Auch keine Sorge wegen installierten Spielen, Savegames oder Mods.)

#4
customavatars/avatar97341_1.gif
Registriert seit: 23.08.2008
Bitz
Anime und Hardware Otaku
Beiträge: 11323
Ein Gamer will bei seinem Book soviel Leistung wie möglich. Das bedeutet gute Kühlung. Wie kommt man auf die Idee die Dinger immer dünner zu machen? Das ist kein Ultrabook. Von mir aus kann es ruhig doppelt so dick sein. Und eine Docking-Station wäre super.
#5
customavatars/avatar202850_1.gif
Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 10010
Zitat MENCHI;24108900
Ein Gamer will bei seinem Book soviel Leistung wie möglich. Das bedeutet gute Kühlung. Wie kommt man auf die Idee die Dinger immer dünner zu machen? Das ist kein Ultrabook. Von mir aus kann es ruhig doppelt so dick sein.

Wer ein "Book" will, der will aber auch mobil sein...
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