Seite 2: Leistung, Laufzeit, Kühlung

Wir sind in der Einleitung schon kurz darauf eingegangen: Einer der großen Vorteile der Built-to-Order-Hersteller ist die extreme Konfigurierbarkeit der Geräte. Entsprechend sollte unser Testsetup lediglich als ein Vorschlag angesehen werden. Eines können wir aber schon verraten: schlecht verkauft sich unser Setup keinesfalls.

Die Produktbezeichnung Intel Core i5-4210 ist uns in der letzten Zeit schon häufiger begegnet, meistens allerdings in Kombination mit einem U, also als Strom sparende Ultrabook-Version. Schenker wiederum verbaut den i5-4210M, also die normale 2-Kern-Version der aktuellen Haswell-Familie – der kann dank Hyperthreading aber 4 Threads gleichzeitig abarbeiten. Mit einer TDP von 37 Watt bei einer Fertigung von 22 Watt benötigt die M-Version aber deutlich mehr Strom als der U-Namensvetter. Der Basis-Takt liegt bei 2,6 GHz, während im Turbo 3,2 GHz gefahren werden können. Der L3-Cache liegt bei 3 MB. Mit 3,37 Punkten im Cinebench 11 und 308 Punkten in der 15er Version erreicht das P304 eine respektable Leistung. Die Performance der großen Quad-Core-Modelle kann zwar nicht erreicht werden, für den normalen Einsatz (auch bei Spielen) wird diese aber ohnehin nur selten benötigt.

Cinebench 15

CPU

694 XX


685 XX


661 XX


658 XX


655 XX


646 XX


643 XX


640 XX


638 XX


636 XX


636 XX


618 XX


602 XX


599 XX


308 XX


Punkte
Mehr ist besser

Deutlich größer fällt die Umstellung im GPU-Bereich auf, denn hier kommt nun eine GeForce GTX 860M zum Einsatz, also NVIDIAs aktuelle Mittelklasse. Einmal mit ebenfalls 640 CUDA-Cores auf "Maxwell"-Basis und einmal mit 1.152 Einheiten auf "Kepler"-Basis. Der Takt liegt hier je nach Ausführung bei 797 und 1.029 MHz. Dazu gibt es ebenfalls maximal 2 GB Speicher und ein 128 Bit breites Interface – leistungstechnisch sollte es zwischen den beiden Versionen keinen nennenswerten Unterschied geben, sehr wohl aber bei der Leistungsaufnahme.

Mit der GeForce-800M-Reihe hat NVIDIA eine Reihe neuer Features eingeführt, die teilweise auch abwärtskompatibel zu den älteren Modellen ist. Allen vorne heran ist hier "Battery Boost" zu nennen. Die Technologie soll dabei den Akku schonen und die Laufzeit je nach Spiel und Setting nahezu verdoppeln. Möglich soll dies durch eine klügere Nutzung der zur Verfügung stehenden Leistung werden. Schenker nutzt für das uns vorliegende Sample einen Variante mit Maxwell-Chip, ob dies allerdings bei allen Geräten, die in den Handel kommen, der Fall sein wird, konnte man uns nicht mit Gewissheit sagen. Fest steht allerdings, dass NVIDIA bei seiner aktuellen GPU-Generation einen ordentlichen Schritt nach vorn gemacht hat. Die Leistungswerte der 860M liegen in etwa auf einem Niveau der GTX 770M.

Entsprechend kann unser Sample durch die Bank mit guten Leistungswerten auftreten. Trotz der hohen nativen WQHD-Auflösung können manche Games in der nativen Auflösung gespielt werden – bei Tomb Raider werden dann noch immer 41,7 fps geboten – unter 30 fps fällt die Rate zu keinem Zeitpunkt. Auch Grid 2 kann dann mit 66,63 fps noch immer ausreichend flüssig gespielt werden. Klar ist aber auch, dass die GTX 860M deutlich zu kämpfen hat, wenn die Engine anspruchsvoller wird, wie es beispielsweise bei Metro 2033 der Fall ist. Dann ist an Spielen mit 2560x1440 Bildpunkten nicht mehr zu denken und auch der Einsatz der FullHD-Auflösung kann unter Umständen problematisch werden. Da das Display aber gut skaliert, ist das kein Problem. In Hinblick auf die geringen Abmessungen des P304 wird eine erstklassige Gaming-Performance geboten.

 

3D Mark - Cloud Gate

maximal

23449 XX


23388 XX


21055 XX


20304 XX


18751 XX


18090 XX


17950 XX


16956 XX


16469 XX


16236 XX


14829 XX


14803 XX


14260 XX


13526 XX


12906 XX


12638 XX


12551 XX


12324 XX


12071 XX


11201 XX


10315 XX


9795 XX


9392 XX


Futuremark Punkte
Mehr ist besser

3D Mark - Fire Strike

maximal

8764 XX


7952 XX


6503 XX


5406 XX


5367 XX


4899 XX


4306 XX


4210 XX


3770 XX


3738 XX


3697 XX


3579 XX


3454 XX


2556 XX


2465 XX


2345 XX


2331 XX


2303 XX


2189 XX


1994 XX


1836 XX


Futuremark Punkte
Mehr ist besser

3D Mark - Ice Storm

maximal

146660 XX


146209 XX


133812 XX


124774 XX


115484 XX


113216 XX


107774 XX


105863 XX


103930 XX


103554 XX


102317 XX


102076 XX


97034 XX


94082 XX


89087 XX


86215 XX


79993 XX


76676 XX


64163 XX


62938 XX


45870 XX


15001 XX


14636 XX


Futuremark Punkte
Mehr ist besser

 

Tomb Raider

1920 x 1080 – High Settings

113.9 XX


104.5 XX


64.6 XX


in fps
Mehr ist besser

Metro 2033

native Auflösung - High Settings - MSAA 4x - AF 4x

98.36 XX


95.24 XX


81.24 XX


65.00 XX


53.33 XX


52.88 XX


52.4 XX


45.6 XX


40.33 XX


39.28 XX


38.67 XX


38.00 XX


34.07 XX


33.13 XX


27.00 XX


25.43 XX


24.31 XX


23.60 XX


23.43 XX


23.33 XX


23.30 XX


19.67 XX


11.28 XX


frames per second
Mehr ist besser

Bioshock Infinite

native Auflösung - High Settings

183.85 XX


168.57 XX


123.74 XX


87.9 XX


87.78 XX


83.15 XX


82.40 XX


82.33 XX


60.52 XX


54.9 XX


54.55 XX


52.49 XX


52.45 XX


50.71 XX


46.77 XX


46.66 XX


40.33 XX


38.97 XX


37.03 XX


36.5 XX


35.77 XX


32.04 XX


0.0 XX


0.0 XX


frames per second
Mehr ist besser

Da Schenker wie üblich auf eine Storage-Konfiguration mit einer SSD als Systemlaufwerk und einer HDD für große Datenmengen setzt, kann das XMG P304 an dieser Stelle rundum überzeugen. Schenker setzt auf eine aktuelle SSD aus dem Hause Crucial, die mit einem Fassungsvermögen von 120 GB daherkommt. Damit wird neben dem Betriebssystem nur Platz für die wichtigsten Anwendungen geboten. Dank einer Datenrate von rund 520 MB/Sek. kann das P304 in dieser Disziplin aber mit einer erstklassigen Performance aufwarten. Wer beispielsweise aber alle Spiele auf der SSD verstauen möchte (was aber eigentlich nicht nötig ist), sollte besser ein Modell in der Klasse von 250 GB verbauen und den Aufpreis in Kauf nehmen.

Dass die Performance für ein Dual-Core-Modell auf dem gewohnten Niveau liegt, zeigt ein Blick auf die PC-Mark-8-Tests, denn hier werden mit 3200 Punkten im Home-Test und 3675 Punkten im Creative-Test .

Kein wirklicher Leisetreter

Clevo-Barebones hatten in der Vergangenheit mit zwei Schwachstellen im Kühlsystem zu kämpfen: einer sehr hohen Maximal-Lautstärke und einer übernervösen Lüftersteuerung. Gegenüber dem Vorgänger-Modell wurde die Lüftersteuerung dahingehend optimiert, als dass der Lüfter im Leerlauf nun nicht mehr so schnell hochdreht – das macht das Arbeiten deutlich angenehmer. Hin und wieder macht sich der Lüfter zwar noch immer überschnell ans Werk – das stört aber lange nicht mehr so sehr wie früher.

Lautstärke

Idle/Load

53.2 XX


33.8 XX
53.2 XX


39.3 XX
53.2 XX


32.5 XX
52.3 XX


34.3 XX
52.1 XX


36.2 XX
51.8 XX


33.1 XX
51.7 XX


32.4 XX
51.0 XX


32.9 XX
50.5 XX


34.1 XX
49.9 XX


34.9 XX
49.8 XX


35.6 XX
49.2 XX


34.7 XX
48.9 XX


36.1 XX
48.5 XX


33.2 XX
48.5 XX


35.8 XX
48.4 XX


34.0 XX
48.2 XX


35.1 XX
47.9 XX


35.1 XX
47.7 XX


32.7 XX
47.6 XX


33.9 XX
47.2 XX


32.4 XX
45.7 XX


33.6 XX
45.1 XX


32.1 XX
44.9 XX


33.8 XX
42.3 XX


34.7 XX
dB(A)
Weniger ist besser

Nicht geändert hat sich hingegen an der hohen maximalen Lautstärke. Mit maximal 53,2 dB ist das XMG P304 extrem laut. Hier wäre eine Optimierung wünschenswert. Allerdings sollte an dieser Steller auch erwähnt werden, dass dies nur bei maximaler Volllast (hervorgerufen mit Prime95 und Furmark) vorkommt und natürlich kaum noch stört, wenn ein Headset beim Spielen getragen wird.

Kein Ultrabook aber ausreichend dimensioniert

Schenker verbaut im XMG P304 einen Akku, der mit 62,16 Wh der für ein 13-Zoll-Modell ausreichend dimensioniert wurde. Aus diesem Stromspeicher kitzelt Schenker eine Laufzeit von etwas mehr als 4,5 Stunden im Leerlauf-ähnlichen Zustand und rund 2,5 Stunden im Lastbetrieb heraus – beides getestet mit Battery Eater. Im PC Mark 8, der einen guten Einblick in ein reales Nutzungsverhalten vermittelt, waren es in beiden Tests rund 3 Stunden.

Akkulaufzeit

Battery Eater - Classic/Reader

503 XX


75 XX
313 XX


121 XX
313 XX


77 XX
301 XX


58 XX
283 XX


156 XX
281 XX


90 XX
270 XX


78 XX
270 XX


54 XX
265 XX


146 XX
257 XX


123 XX
247 XX


90 XX
242 XX


120 XX
235 XX


100 XX
234 XX


123 XX
210 XX


64 XX
201 XX


119 XX
196 XX


80 XX
195 XX


66 XX
184 XX


75 XX
168 XX


87 XX
161 XX


76 XX
145 XX


45 XX
144 XX


65 XX
138 XX


47 XX
115 XX


38 XX
Minuten
Mehr ist besser

Wie bei so vielen aktuellen Gaming-Notebooks gilt also auch hier: Extrem mobil ist auch das XMG P304 nicht, es kann aber problemlos auch einmal für einen längeren Ausflug ins Freie mitgenommen werden – nur ganze Arbeitstage lassen sich nicht überbrücken.

schenker p303 wqhd 11
Schenker Technologies XMG P304