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Lenovo IdeaPad U430T im Test

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Seite 2: Leistung, Laufzeit und Kühlung

 

Lenovo möchte nicht nur mit einem optisch ansprechenden Gehäuse, sondern auch mit überzeugenden inneren Werten aufwarten. Die Eckpunkte werden dabei von Intels aktueller Haswell-Architektur gesetzt.

Lenovo U430T

Als Prozessor kommt ein Intel Core i5-4200U zum Einsatz, also ein aktuelles Haswell Modell. Der Prozessor besitzt zwei Kerne, die mit 1,6 bis 2,6 GHz takten, dank HyperThreading allerdings vier Aufgaben gleichzeitig abarbeiten können. Der L3-Cache besitzt 3 MB, ist also auch ausreichend dimensioniert. Die TDP gibt Intel mit 15 Watt an, gegenüber der Vorgänger-Generation konnten also 2 Watt eingespart werden. Aber auch darüber hinaus sind gerade bei der Akkulaufzeit deutlich Fortschritte zu erwarten, schließlich ist dies der Bereich, in dem Intel mit dem Architekturwechsel die meisten Fortschritte gemacht hat – unsere bisherigen Tests konnten dies auch bestätigen. Dass der Core i5-4200U dabei gleichzeitig alles andere als langsam ist, zeigen unsere Testergebnisse. Mit 2,51 Punkten im Cinebench 11 und 6277 MIPS in 7-Zip gehört der Prozessor zwar sicherlich nicht zu den absoluten Sprintern, liefert aber eine ausreichend hohe Performance, um bei Alltagsaufgaben stets einen flotten Eindruck zu hinterlassen. Wartezeiten gibt es praktisch nie, einzig bei extrem anspruchsvollen Aufgaben wie dem Videorendering könnte man sich ein paar zusätzliche Kerne wünschen.

Cinebench

Natürlich besitzt der Core i5-4200U auch eine integrierte GPU in Form der HD4600. Lenovo hat sich aber dennoch dazu entschlossen, eine dedizierte Grafikeinheit zu verbauen. Bei der handelt es sich um eine GeForce GT 730M, die natürlich die in der Zwischenzeit hervorragend arbeitende Optimus-Technik unterstützt und sich nur dann hinzuschaltet, wenn sie wirklich benötigt wird. Die GPU basiert auf dem GK107-Kern. Sie setzt auf 384 Shadereinheiten und kann einen Kern- und Shadertakt von 725 MHz vorweisen. Der Grafikspeicher setzt auf die DDR3-Technik und taktet mit bis zu 1800 MHz, angebunden wird er aber lediglich über ein 64 Bit breites Interface. Das führt in das Praxis zu 1756 Punkten in 3D Mark 11. In 3D Mark Ice Storm werden 14650 Punkte erreicht, während es bei Cloud Gate nur noch 4828 Punkte sind und das anspruchsvolle Fire Strike nur noch 929 Punkte generiert. In realen Gaming-Benchmarks werden bei anspruchslosen Engines wie Grid 2 noch ausreichende Frames für eine flüssige Darstellung erreicht. Wirklich spielefähig macht das GT 730M das U430T so also auf keinen Fall. Daher stellt sich die Frage, ob eine solche GPU überhaupt sinnvoll ist.

3D Mark

Beim Massenspeicher muss Lenovo aus Budgetgründen auf eine reine SSD-Lösung verzichten, setzt dafür aber auf die in den Ultrabook-Spezifikationen vorgegebene Hybrid-Lösung, bestehend aus einer 500 GB fassenden HDD und einer 16 GB fassenden SSD, die als Cache fungiert. Die von Intel stammende Technik sorgt selbstständig dafür, dass häufig benötigte Daten auf dem Flash-Laufwerk landen, was die gefühlte Systemleistung erheblich steigert. Einen direkten Einfluss auf die Datenverteilung hat der Nutzer leider nicht. Der Arbeitsspeicher ist mit 8 GB recht üppig für ein aktuelles Ultrabook dimensioniert, sodass eine gewisse Zukunftssicherheit geboten wird. Die Systemleistung liegt damit alles in allem auf einem vergleichsweise unauffälligem Niveau. Für die allermeisten Aufgaben wird genügend Leistung geboten, wirkliche Spitzenleistungen sind hingegen nicht dabei. Das bestätigen auch die Ergebnisse in PC Mark 7 (4070 Punkte) und PC Mark 8 (Home 2554 Punkte, Creative 2545 Punkte).

PC Mark

Vergleichsweise unauffällig verhält sich unser Testkandidat auch im nächsten Kapitel. Da das U430T auf einen Strom sparenden U-Prozessor setzt und gleichzeitig nur eine schwächere dedizierte GPU besitzt, hat das Kühlsystem nicht sonderlich viel zu tun. So erreicht der Lüfter maximal eine Lautstärke von 41,2 dB und gleichzeitig liegen sowohl die CPU-Temperatur mit  83 °C und die GPU-Temperatur mit 80 °C auf einem guten Niveau. Ebenso lässt sich auf Ober- und Unterseite kein Hotspot erkennen. Einzig die verbaute HDD erweist sich in diesem Kapitel als Problem, denn diese macht beständig mit leisen Zugriffsgeräuschen auf sich aufmerksam und hätte wohl noch etwas besser vom Gehäuse entkoppelt werden müssen.

Temperaturen

Lenovo stattet sein Haswell-Ultrabook mit einem 52 Wh fassenden Stromspeicher aus. In Kombination mit einem Core i5-Prozessor reicht dies bei geringer Last für ordentlich lange Laufzeiten von rund 440 Minuten fernab der Steckdose. Wird der 14-Zöller unter Last gesetzt und damit die diskrete Grafik aktiviert, fällt der Atem deutlich kürzer aus, denn es werden nur noch 126 Minuten erreicht. Etwas praxisnaher zeigt sich erfahrungsgemäß der PC Mark 8. Hier bringt es unser Testkandidat im Home-Test auf 207 Minuten und im Load-Test auf 215 Minuten. Alles in allem ist das eine sehr gute Leistung, sodass das U430T auf einem Level mit dem ebenfalls sehr guten Dell XPS 12 liegt und Geräte wie das ASUS Zenbook Infinity UX301 überholt. Das zeigt sich auch beim Stromverbrauch. Denn während der Idle-Verbrauch mit 11,5 auf einem normalen Haswell-Niveau liegt, wird mit 52,4 Watt im Volllast-Betrieb deutlich mehr verbraucht.

Akkulaufzeit

 

 

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Kommentare (8)

#1
Registriert seit: 12.01.2012
Bayern
Bootsmann
Beiträge: 587
zum anderen stört die verbaute SSD mit häufigen Zugriffsgeräuschen.
->
zum anderen stört die verbaute HDD mit häufigen Zugriffsgeräuschen.

oder macht die SSD wirklich Geräusche ?
ansonsten danke für den schönen test, wenns ne bessere 2te Graka hätte bzw mattes Display + 2x usb3 wärs echt was schickes für den preis :/
#2
Registriert seit: 25.12.2012

Hauptgefreiter
Beiträge: 196
800 Euro und das Ding hat nur ne GT730m verbaut?

Als Ankündigung im Frühjahr oder Sommer und schon längst lieferbar, hätte man vielleicht auch den fehlenden WLAN AC-Standard nachvollziehen können, aber so?

Naja, halt ein Massen(ab-)fertiger mit 0815 Design und Leistungsmerkmale der Holzklasse. Für das Geld bekommt man wo anders aber schon viel mehr.
#3
Registriert seit: 14.07.2009

Gefreiter
Beiträge: 32
Nennt doch dann auch mal bitte ein paar Alternativen. Mit "wo anders" bei Google bekommt man schlecht Ergebnisse.
#4
customavatars/avatar155928_1.gif
Registriert seit: 25.05.2011

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1383
Zitat LZ551BE;21354488
Nennt doch dann auch mal bitte ein paar Alternativen. Mit "wo anders" bei Google bekommt man schlecht Ergebnisse.


w230st 13,3 zoll bei:

mysn.de
one.de
#5
Registriert seit: 31.10.2013

Gefreiter
Beiträge: 34
Zitat speedtree;21354628
w230st 13,3 zoll bei:

mysn.de
one.de


Das ist ja mal keine alternative, bedient nen ganz anderen Markt.....

Zum Thema:

@hwluxx / Andi
das U430t wird ja auch mit einem FHD Display angeboten und soll laut der HP von Lenovo auch etwas Leuchtstärker sein. Könnt Ihr dazu noch etwas rausbekommen?

Das HD+ soll ca 200 cd/m² haben und das FHD 250 cd/m². So zumindest laut Lenovo.

grüße
#6
customavatars/avatar7414_1.gif
Registriert seit: 07.10.2003
Franken
[online]-Redakteur
Beiträge: 9231
Hallo Robin,

ich habe aktuell Urlaub, kommende Woche kümmer ich mich aber darum :)

Trotzdem schon mal: Auch 250 cd/m² sind für ein stark spiegelndes Display (wie das Display des U430t auf jeden Fall beschrieben werden kann) sehr grenzwertig. Sollten wir ein entsprechendes Gerät in die Finger bekommen messe ich das Display aber gerne noch mal durch.

@Iceman: Es ist eine HDD verbaut. Sorry für den Fehler.
#7
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Registriert seit: 04.08.2009

Bootsmann
Beiträge: 711
Was ist das für ein HDMI port?
HDMI 1.3, 1.4 oder 2?
#8
Registriert seit: 31.10.2013

Gefreiter
Beiträge: 34
Hey,
hatt das U430 mit FHD da und die Helligkeit war grundsätzlich ok aber der Kontrast hat es dann entschieden. Ich empfand es als sehr schlecht, wenn ich die Helligkeit voll aufgedeht habe, Texte zu lesen. Es kam mir dann ansonsten auch alles ein wenig farblos vor.
Komme vom MBP, damit man mal vergleichen kann. Den Rest empfand ich sonst sehr gut beim U430, es wurde auch nicht sehr war und war im Idel bzw. ohne viel arbeit schön leise. Danach hat der Lüfter ein Rattern von sich gegeben, dies würde ich aber auf mein Gerät schieben. Das kann einfach nicht normal gewesen sein.
Also schaden, mit dem Display wars das. Nun mal sehen ob es doch wieder ein Mac wird oder das Yoga2. Den Gelbstich wird man da sicher hinbekommen.
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