Seite 6: Fazit

ASUS geht mit der Zeit und macht sein Premium-Ultrabook Zenbook Prime UX31A mit einem Touchscreen fit für Windows 8. Wer sich mit dem neuesten Betriebssystem aus Redmond anfreunden kann, der sollte die Version mit berührungssensitivem Display auf jeden Fall in Betracht ziehen, für alle anderen stellt die Non-Touch-Version eine interessante Alternative dar.

ASUS Zenbook-Reihe erfreut sich nicht umsonst so großer Beliebtheit. Das Gehäuse sieht nicht nur erstklassig aus (auch wenn es manch einen vielleicht etwas zu stark an das MacBook Air erinnert), sondern ist darüber hinaus auch erstklassig verarbeitet. Im Zusammenspiel mit dem niedrigen Gewicht ist und bleibt das Zenbook Prime damit ein erstklassiger Begleiter für den täglich mobilen Einsatz. Die Kanten des Unibody-Gehäuses könnten zwar gern noch einmal eine Spur handschmeichelnder sein, das kann aber auch unter dem Thema „Meckern auf hohem Niveau“ verbucht werden. Wie es bei so kleinen Geräten üblich ist, fällt die Anschlussausstattung nicht allzu umfangreich aus. Schön ist es da aber, dass ASUS direkt entsprechende Adapter mitliefert.

Sehr gut kann die hintergrundbeleuchtete Tastatur gefallen. Dank des sehr steifen Top-Cases gibt es ohnehin kein Flexing, sodass die Chiclet-Tastatur mit einem erstklassigen Druckpunkt und einem angenehmen Hub aufwarten kann. Das große Touchpad ist befreit von den Makeln der ersten Generation und ist somit ein adäquater Maus-Ersatz. Darüber hinaus bietet die hier getestete Version einen Touchscreen, der sich in Kombination mit Windows 8 schnell in den täglichen Arbeitsablauf integriert.

Leistungstechnisch kann das ASUS Zenbook UX31A Touch vollends überzeugen, orientiert es sich doch am aktuellen Ultrabook-Standard der Premium-Klasse. Der zum Einsatz kommende Intel Core i7-3517U bietet für den üblichen Einsatzbereich eines Ultrabooks mehr „Wumms“ als eigentlich benötigt wird. Dass es bei der 31er-Version keine dedizierte GPU gibt, können wir gut verschmerzen. Eine erstklassige Performance liefert auch die verbaute SSD ab. Hier sollte allerdings etwas Vorsicht geboten werden, denn ASUS verbaut im Retail-Markt verschiedene Modelle.

Das Display gehört immer noch zu den besten im Ultrabook-Segment, wer die Non-Touch-Version kennt, weiß aber, dass noch etwas mehr möglich gewesen wäre. Die Kombination aus der IPS-Technik und der hohen FullHD-Auflösung ist noch immer ein Garant für ein erstklassiges Handling am Ultrabook. Es kann sehr viel auf dem Desktop dargestellt werden und noch dazu wirkt die Darstellung gestochen scharf. Natürlich wird das Dargestellte nativ recht klein, Abhilfe kann hier aber der Zoom-Modus in Windows schaffen. Auf einem vollends überzeugenden Level befinden sich dank der IPS-Technik auch die Farben sowie die Blickwinkeldarstellung. Leider erweist sich das Backlight aber als schwächer als noch bei unserem matten Testmuster. Zwar erreicht die Hintergrundbeleuchtung noch immer ein ansehnliches Niveau, gegenüber dem matten Testmodell fehlt es aber doch an Leuchtkraft. Mit Hinblick auf die nun spiegelnde Oberfläche ist das schade.

Keine Überraschungen gibt es hinsichtlich der Akkulaufzeiten, des Stromverbrauchs und der Lautstärke-Entwicklungen. In keiner der erwähnten Disziplinen erlaubt sich unser Testkandidat eine Blöße und bestätigt den Premium-Anspruch.

Alles in allem ist auch das ASUS Zenbook UX31A Touch ein erstklassiges Ultrabook, das sich unseren Excellent-Hardware-Award redlich verdient. Wer auf Touch-Features allerdings verzichten kann, der fährt in unseren Augen mit der matten Non-Touch-Version besser.

eh asus ux31a touch s

Positive Aspekte des ASUS UX31A Touch:

  • Sehr hochwertiges Gehäuse
  • Adapter im Lieferumfang
  • Gute, beleuchtete Tastatur
  • hochwertiges FullHD-Display
  • Sehr gute Leistung

Negative Aspekte des ASUS UX31A Touch:

  • Display der Non-Touch-Version noch heller
  • Teuer