Seite 2: Das Display

Mit der Einführung der zweiten Zenbook-Generation hat ASUS ein gutes Näschen bewiesen. Während die gesamte Konkurrenz noch abwarten wollte, setzte ASUS als erster Anbieter auf ein hochauflösendes IPS-Display im Ultrabook-Segment – und konnte sich damit als Trendsetter etablieren. Aktuell gibt es beinahe von jedem Hersteller mindestens ein Premium-Gerät mit einem entsprechend hochwertigen Panel. ASUS geht beim Zenbook UX31A Touch nun noch einen Schritt weiter und stattet seinen Premium-13-Zöller mit einem Touchpanel aus.

ASUS‘ Entscheidung, dem aktuellen Windows-8-Trend zu folgen, hat aber natürlich weitreichende Auswirkungen auf das Display an sich, denn es gibt nun eine Edge-to-Edge-Glasscheibe, hinter der sich die Technik versteckt. Rein optisch ist das eine schicke Angelegenheit, die Touch-Version wirkt nun noch einmal hochwertiger als  die normale Version des Zenbook Prime. Der Nachteil liegt indes auf der Hand: Konnte das UX31A bislang mit einem matten Panel aufwarten, treten bei der Touch-Version massive Spiegelungen auf. Die gute Nachricht: Das eingesetzte Backlight erweist sich als angenehm kräftig, sodass Spiegelungen recht gut überblendet werden können. Allerdings soll hier auch nicht unerwähnt bleiben, dass das Backlight unseres ersten UX31A-Testmusters wesentlich heller war. Eine erstklassige Leistung kann unser Testexemplar hinsichtlich des erreichten Kontrastumfangs an den Tag legen. Im Zusammenspiel mit der Glas-Oberfläche wirkt das Bild so sehr kontrastreich und lebendig.

Ausleuchtung

Ausleuchtung

Bereits die Non-Touch-Version konnte dank des IPS-Panels mit einer erstklassigen Farbgebung aufwarten. Das gilt auch für die Touch-Version, die Farben wirken allerdings noch einmal etwas knalliger, die natürlichere Farbgebung besitzt also die matte Version. Wie wir es von ASUS kennen, ist darüber hinaus die Splendid-Technik von der Partie, sodass die Darstellung über verschiedene Presets in einem gewissen Rahmen dem eigenen Geschmack angepasst werden kann.  Leider bietet ASUS aber nicht die Möglichkeit, selbst auf die Einstellungen des Monitors zuzugreifen. Dies wäre ein Feature, das wir uns für spätere Generationen wünschen würden. Keine Kompromisse müssen bei der Blickwinkelstabilität eingegangen werden, wie es bei IPS-Displays üblich ist.

Ausleuchtung

Ausleuchtung

Maximale Helligkeit

Kontrastwert