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Test: Acer Aspire S7 - 12 mm hohes Touch-Ultrabook

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Seite 2: Das Gehäuse

 

Das Gehäuse ist sicherlich das Highlight des Aspire S7, höchste Zeit also einen genauen Blick auf die flache Flunder der Taiwansen zu werfen.

Acer Aspire S7
Glas und Aluminium dominieren das Gehäuse.

Acer gelingt es beim S7 eine eigene Design-Sprache zu kreieren, sodass das bislang flachste Ultrabook eben einmal nicht wie eine Kopie oder zumindest eine Anlehnung an Apples aktuelle MacBooks wirkt. Um dies zu erreichen, setzt Acer auf einen weißen Deckel, der aus stabilem Gorilla Glas besteht und von einem Aluminium-Rahmen eingefasst wird. Das sieht optisch ansprechend aus und ist darüber hinaus noch überraschend stabil. Der Nachteil besteht aber darin, dass trotz der weißen Oberfläche Fingerabdrücke nur allzu deutlich auf dem Deckel zu erkennen sind (Besitzer eines weißen iPhones können sich in etwa vorstellen, wovon wir sprechen).

Nicht ganz so einfach war es darüber hinaus unser Testmuster zu öffnen. Um die niedrige Bauform zu ermöglichen, hat Acer keine Aussparungen als Griffmulde vorgesehen. Zusammen mit dem recht niedrigen Gewicht und den starken Scharnieren muss das S7 stets mit zwei Händen geöffnet werden.

Acer Aspire S7
Die Verarbeitungsqualität des S7 ist erstklassig.

Wird der Deckel geöffnet, erhält Aluminium einen deutlich größeren Stellenwert. Das gesamte Top-Case ist aus dem aktuell bei Notebooks so beliebten Material gefertigt.  Das Display fasst Acer aber erneut in Weiß ein, während der gesamte Monitor hinter einer Edge-to-Edge Glasplatte versteckt wurde. Das sieht ausgesprochen schick aus und da eine Glas-Oberfläche aufgrund des Multitouch-Monitors sein musste, hat Acer ohne Frage die beste Lösung gewählt.

Sehr klein fällt im zugeklappten Zustand übrigens der Abstand zwischen Tastatur und Display aus. Wer das S7 häufig eng gepackt im Rucksack oder der Umhänge-Tasche transportiert, der sollte am besten das Schutztuch zwischen Display und Tastatur legen.

Acer Aspire S7
Acers Ultrabook ist gerade einmal 12 mm hoch.

Eines der Highlights des Aspire S7 ist ohne Frage die Bauform. Im geschlossenen Zustand ist das Ultrabook gerade einmal 12 mm hoch. Berücksichtigt man die Höhe des Deckels, fällt auf, dass das eigentliche Chassis extrem flach ist, was natürlich eine Herausforderung an die Kühlung darstellt. Acer lässt daher das Display nicht hinter das Chassis klappen, sodass die gesamte Rückseite für Lüftungsöffnungen genutzt werden kann. Das Gewicht fällt mit 1,3 kg übrigens nicht sonderlich leichter aus als im 13-Zoll-Segment üblich. Toshibas Z-Ultrabook beispielsweise wiegt noch einmal knapp 300 Gramm weniger.

Die Verarbeitungsqualität des Aspire S7 kann sich sehen lassen. Sowohl Materialgüte als auch Fertigungsqualität befinden sich auf einem sehr hochwertigen Niveau und stehen der Unibody-Konkurrenz im Grunde genommen in nichts nach.

 

 

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Kommentare (17)

#8
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Registriert seit: 24.12.2010

Kapitänleutnant
Beiträge: 1566
Ein fail-Gesamtpaket was zur Untauglichkeit im eigenem Segment führt. Und das für einen viel, viel zu hohem Preis. Da ist jedes MacBook Air schlagfertiger, obwohl ich nicht auf den dreiviertel- Apfel stehe. Und Touch nur weil Win8 -.-.

Dazu muss ich aber gestehen das ich die Ultrabooks und MB Air insgesamt für überteuert halte.
#9
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Registriert seit: 28.11.2006

Fregattenkapitän
Beiträge: 2623
Ich hab mich vor Kurzem auch für ein MBA entschieden. MM hatte das im Angebot und ~1000,- Euro gibt es einfach keine bessere Alternative. Die Samsung 9 Series ist auch sehr sehr gut aber in meinem Fall 100,- teurer gewesen und das mit dem unterm Strich schlechteren Gesamtpaket.
Sicherlich sind diese Geräte teuer aber im Vergleich zu meinem Samsung E152 Elmo (damals auch ~600,-), kann ich das MBA tatsächlich gebrauchen. Das 15Zoll Plastiknotebook mit 2,5Kg hat mich 600,- gekostet und was habe ich damit gemacht? Im Bett gesurft und Filme geschaut. Ein Ultrabook/MBA nehme ich auch wirklich mit in die Uni/Arbeit um damit zu arbeiten (Präsentationen, Ausarbeitungen, Literatursuche usw.).
#10
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Registriert seit: 05.05.2008
Braunschweig
Kapitänleutnant
Beiträge: 1964
Totaler fail was die Akkulaufzeit angeht und das für 1.600 Euro die sollten eher sich Konzepte ausdenken wie sie an das MacBook Air ansatzweise rankommen !
#11
Registriert seit: 24.01.2003

Bootsmann
Beiträge: 760
Zitat K1X1337;19715151
Totaler fail was die Akkulaufzeit angeht und das für 1.600 Euro die sollten eher sich Konzepte ausdenken wie sie an das MacBook Air ansatzweise rankommen !


Ich vermisse in dem Test irgendwie den Hinweis auf den zweiten (optionalen) Akku:

Acer's Aspire S7 Ultrabooks coming October 26th, starting at $1,200 for the 11-inch version -- Engadget
Zitat
The battery life is rated for six hours on both models, but the 13-inch version will be available with an external cell that can supposedly double the runtime.


[ATTACH=CONFIG]212368[/ATTACH]


So wie das für mich aussieht hat sich Acer ganz bewusst für einen ein Konzept mit einem zweiten Akku entschieden.
Dass man bei einem so flachen Modell Kompromisse eingehen muss ist doch klar, in so fern finde ich die Möglichkeit einen zweiten Akku bei Bedarf anzuschließen ziemlich cool.
So kann man sich halt entscheiden längere Akkulaufzeit mit mehr Gewicht oder eben wirklich mega flach.
Bin mal gespannt wann der Akku erhältlich ist.

Insgesamt finde ich das Konzept ziemlich überzeugend und insbesondere das Design wirklich richtig erfrischend.
#12
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Registriert seit: 10.05.2006

Korvettenkapitän
Beiträge: 2189
Echt überzeugend. Ich muss extra Geld investieren, damit ein überteuertes Notebook endlich annähernd die Laufzeit erreicht, dass es sowieso haben sollte.

Und die so erreichten 12 mm werden durch den Akku wieder ad absurdum geführt.... ^^
#13
Registriert seit: 24.01.2003

Bootsmann
Beiträge: 760
Überteuert hin oder her der Marktpreis wird sich sowieso schnell nach unten bewegen... das kennt man ja.

Für mich ist das Konzept mit dem Akku deswegen überzeugend, weil ich mich eben entscheiden kann...
Habe ich nur 3h Vorlesung nehm ich nur das Ultrabook mit und habe dafür ein richtig flaches Gehäuse.
Habe ich den ganzen Tag Vorlesung pack ich halt den zweiten Akku ein. In so fern nicht ad absurdum, sondern ein aus meiner Sicht sinnvolles Feature.

Das man die Akkulaufzeit nicht direkt mit einem Dell XPS 12 (20mm => +8mm!) vergleichen kann, ist aus meiner Sicht absolut offensichtlich.
#14
customavatars/avatar39948_1.gif
Registriert seit: 10.05.2006

Korvettenkapitän
Beiträge: 2189
Dann scheint sich das Notebook anscheinend doch für manche anzubieten. Viel Spaß damit!

Ich bleib aber dabei: Für 1600€ (!) darf man besseres und überdachteres erwarten. :)
#15
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Registriert seit: 16.01.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1451
vor allem darf man bessere kommentare als "fail"-gejaule erwarten.
notebooks sind immer kompromisse. nicht jeder mag non-glare.
nicht jeder redet sich ein 13stunden am tag auf nem ast im wald ohne strom zu hocken.

ich find es richtig nett, nur leider ne zu kleine diagonale. mit nem 17zöller zu core2duo-zeiten war ich zufrieden,
mit nem matten 15zöller und sandy bridge ist das minimum zum gut dran sitzen nach unten erreicht,
das nächste darf gern ein dünner 17zöller werden der nur stundenweise ohne strom auskommt. und dann sind auch 1200 bis 1600€ angemessen.
wird ja mindestens 4 jahre genutzt.
#16
customavatars/avatar158140_1.gif
Registriert seit: 06.07.2011
Ruanda
Stabsgefreiter
Beiträge: 375
miese Akkulaufzeiten - un-interessant
#17
Registriert seit: 30.07.2012
Rheinhessen
Leutnant zur See
Beiträge: 1114
Ich hätte mich auch weg vom MacBook Air zum Acer hin entschieden. Mir ist die Akkulaufzeit für ein Ultrabook auch einfach zu gering. 6 h muss das Gerät im WLAN-Modus auf jeden Fall bringen!
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