Advertorial

Glasfaser-FAQ

Alles über das Netzwerk der Zukunft - Inbetriebnahme des Glasfaser-Anschlusses

Portrait des Authors


Werbung

Advertorial / Anzeige:

Brauche ich einen neuen (WLAN-)Router?

Das Gute ist, dass in Deutschland weiterhin die Routerfreiheit gilt. Man muss also nicht zwingend einen neuen Router für den Glasfaser-Anschluss kaufen. In der Regel ist dies eine Absprache mit dem Internet-Provider. Meist wird vom Netzbetreiber auch ein ONT (Optical Network Termination) installiert, der nicht nur als Glasfaser-Modem fungiert, sondern auch die optischen Signale in elektrische Signale umwandelt. Am ONT ist einerseits der Glasfaser-Anschluss in Form des LC/APC-Standards zur Stelle, allerdings auch ein gewöhnlicher RJ45-WAN-Port.

Wenn also noch ein älterer Router ohne SFP(+) oder LC/APC-Anschluss im Bestand ist, kann der Router schlicht mittels LAN-Kabel mit dem ONT verbunden und einfach weiterverwendet werden. Optimalerweise hat die bestehende FRITZ!Box einen dedizierten RJ45-WAN-Port, doch es funktioniert auch über einen LAN-Port, der dann auf der FRITZ!Box-Weboberfläche umkonfiguriert wird. Folgende FRITZ!Box-Modelle eignen sich als Beispiele für diesen Fall hervorragend:

DSL-Modelle:

Kabel-Modelle:

WLAN-Modelle (ohne Modem):

Möglicher Nachteil: Wenn die bestehende FRITZ!Box noch über einen zu alten WLAN-Standard verfügt, können die angeschlossenen WLAN-Geräte unter Umständen ausgebremst werden.

Wie erfolgt der Betrieb ohne ONT mit eigenem Modem?

In Verbindung mit einer FRITZ!Box 5690 Pro, FRITZ!Box 5690 und auch mit einer FRITZ!Box 5530 Fiber ist kein ONT notwendig, denn diese WLAN-Router bringen das Glasfaser-Modem bereits mit. Bei der FRITZ!Box 5690 in Form des LC/APC-Anschlusses, in dem das LC/APC-Kabel (Local Connector/Angled Physical Contact) direkt eingesteckt wird. Egal, ob es sich um einen AON- oder GPON-basierten Anschluss handelt, die FRITZ!Box 5690 unterstützt beide Verbindungstechnologien.

Wird sogar das deutlich schnellere XGS-PON (10 GBit/s) eingesetzt, wird stattdessen auf den SC/UPC-Stecker (Subscriber Connector/Ultra Physical Contact) und Anschluss gesetzt. Von FRITZ! gibt es für Einsatz von XGS-PON-Anschlüssen die FRITZ!Box 5590 Fiber und auch die FRITZ!Box 5530 Fiber, die beide zu AON und GPON abwärtskompatibel sind. Für den Einsatz von XGS-PON mit der FRITZ!Box 5590/5530 Fiber wird das separat erhältliche passende FRITZ!SFP XGS-PON benötigt und ist im Lieferumfang bei beiden FRITZ!Box-Modellen nicht mit enthalten.

Für reine XGS-PON-Anschlüsse gibt es von FRITZ! außerdem die FRITZ!Box 5690 XGS, die jedoch ausschließlich mit dem XGS-PON-Standard kompatibel ist und nicht bei vorhandenen AON- oder GPON-Anschlüssen eingesetzt werden kann.

Die FRITZ!Box 5690 Pro hingegen stellt einen SFP-Anschluss (Small Form-factor Pluggable) bereit und liefert jeweils für AON- und GPON-basierte Anschlüsse ein kompatibles und optimiertes SFP-Modul (FRITZ!SFP AON und FRITZ!SFP GPON) mit. Die beiden SFP-Module agieren dabei selbst als Glasfaser-Modem und bringen den LC/APC-Anschluss mit. Für die einfachere Unterscheidung sind die LC/APC-Stecker grün und die SC/UPC-Stecker blau gefärbt.

FRITZ! hat eine Übersichtsseite zu den verfügbaren und beliebten Glasfaser-Routern veröffentlicht.

Warum ist die Modem-ID so wichtig?

Gerade bei (G)PON-basierten Glasfaser-Anschlüssen müssen die Netzbetreiber den einzelnen Kunden identifizieren können, der sich mit dem Glasfaser-Netz verbinden möchte. Dies erfolgt hauptsächlich über die Modem-ID oder auch (G)PON-Seriennummer genannt. Damit der Router beziehungsweise das Modem eine Internet-Verbindung aufbauen kann/darf, muss sich das Modem über die ID authentifizieren. Bei einer Neueinrichtung, jedoch auch beim Wechsel des Routers/Modems muss der Netzbetreiber Kenntnis über die Modem-ID/(G)PON-Seriennummer erlangen. Denn jedes Glasfaser-Modem (auch ein ONT) besitzt eine einzigartige Modem-ID/Nummer. Dies gilt auch für diverse andere SFP-Module für AON- und PON-Glasfaser-Anschlüsse.

Bei der Deutschen Telekom beispielsweise muss hierfür nicht beim Kunden-Service angerufen werden, wie zuvor. Jeder Kunde kann den Wechsel der Modem-ID selbst über den Tausch-Assistenten durchführen. Es hängt daher vom Netzbetreiber ab, ob der Kunde anrufen muss oder die Modem-ID über eine Webseite selbst durchführen kann. Die Modem-ID befindet sich bei den FRITZ!Boxen auf der Unterseite, wo auch die WLAN-SSID und der dazugehörige WLAN-Netzwerkschlüssel zu finden ist. Bei den FRITZ!SFP-Modulen steht die Modem-ID/Seriennummer auf dem Aufkleber.

Bei AON-basierten Anschlüssen hingegen ist es meist die WAN-MAC-Adresse, die dem Netzbetreiber übermittelt werden muss.

Was ist eine Installationskennung?

Bei PON-basierten Glasfaser-Anschlüssen kommt neben der Modem-ID/PON-Seriennummer auch noch die Installationskennung für die weitere Authentifizierung hinzu. Diese Authentifizierung erfolgt über das PLOAM-Protokoll (Physical Layer Operation, Administration and Maintenance). Um die Verbindung zwischen dem OLT (Optical Line Termination) und dem ONT (oder einem beliebigen Glasfaser-Modem) herzustellen, wird das PLOAM-Protokoll eingesetzt. Doch zwischen dem OLT (in der Vermittlungsstelle oder im Verteilerkasten auf Netzbetreiber-Seite) und dem ONT (Modem auf Kundenseite) steckt als Verbindungsstück auch noch die Glasfaser-Teilnehmeranschlussdose (kurz: Gf-TA). Eine Gf-TA beschreibt den Glasfaser-Abschluss, der vom Netzbetreiber im jeweiligen Haushalt beim Kunden verbaut wird/ist und entspricht dem Netzabschluss-Punkt. Eine Gf-TA ist vergleichbar mit einer TAE-Anschlussdose für DSL-Anschlüsse. Alles ab der Gf-TA liegt dann in der Hand des Kunden.


Alle für AON und GPON optimierten FRITZ!Box-Modelle sind vollständig mit der Modem-ID und der Installationskennung kompatibel, sodass es keine Probleme geben wird. Dies gilt somit für die FRITZ!Box 5690 Pro, die FRITZ!Box 5690, die FRITZ!Box 5590 Fiber und auch für die FRITZ!Box 5530 Fiber. Für den XGS-Spezialfall mit der FRITZ!Box 5690 XGS gilt dies natürlich ebenfalls.

Über das PLOAM-Protokoll wird dem Glasfaser-Modem beispielsweise übermittelt, mit welchen Down- und Upstream-Bandbreiten (Tarif-Konditionen des Glasfaser-Anschlusses) sich das Glasfaser-Modem mit dem PON-Netz verbinden soll. Dem Netzbetreiber dient das PLOAM-Protokoll jedoch auch für die Fehlerbehandlung. Die PLOAM-Installationskennung ist im Kern als Schlüssel zwischen dem OLT und dem ONT (Modem) anzusehen, wird dem Kunden vom Netzbetreiber zugewiesen und muss im Router eingegeben werden.

Und was ist mit der PPPoE-Einwahl?

Gerade bei der Deutschen Telekom ist die PPPoE-Einwahl (Point-to-Point Protocol over Ethernet) bei den älteren DSL-Anschlüssen eine Zwangsvoraussetzung für den erfolgreichen Aufbau der Internet-Verbindung, und auch mit den Glasfaser-Anschlüssen von der Deutschen Telekom wird weiterhin die PPPoE-Einwahl benötigt. Die PPPoE-Einwahl dient neben der Modem-ID und der PLOAM-Installationskennung als weitere Authentifizierung beim Netzbetreiber. Bei der Deutschen Telekom als größter Provider in Deutschland erfolgt die PPPoE-Einwahl über die VLAN-ID 7 und obendrein werden weiterhin die Zugangsdaten benötigt, wie es auch bei den DSL-Anschlüssen der Fall ist, wenn Easy-Login deaktiviert ist (beispielsweise wenn der Router das Feature nicht unterstützt).

Die Zugangsdaten für Internet-Anschlüsse von der Deutschen Telekom setzen sich aus der "Anschlusskennung + T-Online-Nummer + Mitbenutzernummer + @t-online.de" zusammen. Hinzu kommt noch das persönliche Kennwort, das vom Kunden auf Wunsch auch abgeändert werden kann. Eine typische PPPoE-Einwahl bei der Deutschen Telekom setzt sich aus dem Benutzernamen und dem Kennwort zusammen:

Beispiel für den Benutzernamen: 000012345678#000000123456#Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. (Ohne #-Zeichen). Besteht die T-Online-Nummer nur aus 11 anstatt 12 Zahlen, muss die 12. Zahl mit einem #-Zeichen aufgefüllt werden.

Es ist vom jeweiligen Netzbetreiber abhängig, ob eine PPPoE-Einwahl erforderlich ist oder nicht.

Advertorial / Anzeige:

Back to top