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QNAP TBS-453A im Test

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Seite 4: Benchmarks: Performance

Leistungsmessung

Das QNAP TBS-453A ist aufgrund seiner speziellen Auslegung auf die Nutzung von M.2-SSDs nur bedingt mit anderen NAS-Systemen zu vergleichen. Von der verbauten Hardware her liegt das TBS-453A auf gleichem Performance-Niveau wie z.B. die TS-453A-4G, d.h. ist für ein NAS-System mit vier Laufwerken dank Quad-Core Intel N3150 und den 4 GB RAM bereits recht schnell.

Wir haben daher die Datenübertragung über die Gigabit-Netzwerkschnittstelle für verschiedene Szenarien getestet, jeweils mit und ohne Verschlüsselung. Zum Einsatz kamen zwei Transcend TS256GMTS800 zum Einsatz, weswegen wir nur RAID 0, RAID 1 und JBOD betrachtet haben.

Datenrate

Lesen per FTP

MB/s
Mehr ist besser

Datenrate

Schreiben per FTP

MB/s
Mehr ist besser

Datenrate

Lesen per SMB

MB/s
Mehr ist besser

Datenrate

Schreiben per SMB

MB/s
Mehr ist besser

Das TBS-454A zeigt dabei eine angenehm hohe Geschwindigkeit. Beim Download der mehrere GB großen Testdaten wird egal ob JBOD, RAID 1 oder RAID 0 die Gigabit-Schnittstelle mit einer Datenrate knapp über 112MB/s voll ausgelastet. Dies gilt sowohl für Übertragungen per FTP als auch per SMB (Windows-Netzwerk). Bei FTP hat der Einsatz der Verschlüsselung teilweise einen geringen Einfluss auf die Performance, per SMB ist der Speed hingegen durchgänging auf vollem Gigabit-Niveau.

Wie bereits erwähnt, unterstützt das TBS-453A trotz der fünf RJ45-Gigabit-Ports keine Link Aggregation. Im von QNAP angedachten Szenario müssen sich die vier über die 2.x-Ports direkt an das TBS-453A angeschlossenen Clients also die Gigabit-Performance teilen, was aber in vielen Anwendungsfällen durch den dank SSDs schnellen Zugriff nicht auffallen sollte. Parallel dazu kann das TBS-453 aber noch über Port 1 ausliefern.

Einrichtungszeit

Bei der Einrichtung der verschiedenen RAID-Level bietet das TBS-453A eine gute Performance. Wir haben die Zeiten nicht exakt gestoppt, aber der Einsatz von vermeintlich "superschnellen" SSDs macht sich hier gegenüber anderen leistungsstarken NAS-"HDD"-Systemen kaum bemerkbar, d.h. auch Aktionen wie Neu-Anlegen oder das Löschen von Volumes etc. passieren bei der TBS-453A nicht "sofort", sondern der Vorgang braucht immer seine übliche Zeit, je nach Aktion Sekunden bis Minuten.

 

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Kommentare (1)

#1
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Das Gerät ist eine schöne Studio, aber mir erschließt sich wirklich der Einsatzzweck nicht. M.2 ist ja OK und der Preis ist eben Geschmackssache, aber nur zwei Gigabit Anbindungen und das bei SSDs, die sich schon bei einem SATA 6 GBit Anschluss langweilen?

Jede normale HD kann heutzutage eine 1GBit Anbindung auslasten und auch für mehrere parallele Streams als Medienspeicher fungieren. Ist also das Thema vom Tisch.

Bleibt der Office Einsatz. Hier nutzt mir die geringere Zugriffszeit nichts, denn die macht sich nur bei parallelen Zugriffen wirklich bemerkbar und da greift dann sofort wieder der Flaschenhals.

Am Ende ist es eine schöner und teurer Miniserver, der nichts richtig gut beherrscht und den Vorteil der SSD Bestückung nicht ausspielen kann. Da hätten sie aus meiner Sicht lieber auf die Medienabteilung (HDMI und Audio) verzichten sollen und das Budget in die Anbindung nach außen investieren sollen. Ersteres kann jeder Streaming Stick für einen niedrigen zweistelligen Betrag und letzteres kann ich eben nicht nachrüsten.
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