Seite 5: Fazit

Seit der Übernahme der Killer-Netzwerkprodukte durch Rivet Networks von Qualcomm liegen die Lizenzen wieder bei den Gründern der Marke Killer, die zu Anfang Bigfoot Networks gegründet haben. Mit dem Killer-E2400- und Killer-Wireless-AC-1535-Netzwerkcontrollern hat das Unternehmen aktuelle, alternative Netzwerklösungen im Angebot, die vorwiegend bei Gaming-Hardware, wie Mainboards und Notebooks, großen Anklang finden und auch gut in dieses Konzept passen.

Auch wenn sie sich leistungstechnisch kaum von anderen Lösungen spürbar absetzen können, stellt das DoubleShot-Pro- und DoubleShot-X3-Pro-Feature den entscheidenden Unterschied dar, mit denen die Nutzer die laufenden Netzwerk-Anwendungen nach sechs Prioritätsstufen hin sortieren können. Anwendungen, die mit der höchsten Prioritätsstufe versehen werden, arbeiten demnach über den kabelgebundenen, direkteren Weg. Der Rest kann und wird je nach Auslastung der Netzwerkverbindungen über die WLAN-Verbindung mit abgedeckt.

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Der E2400-Netzwerkcontroller auf dem MSI X99A Godlike Gaming.

Zur Unterstützung trägt zudem der Killer-Network-Manager seinen Teil bei. Mit diesem Manager können nicht nur die Prioritäten der Netzwerk-Programme verteilt werden, sondern auch nützliche Informationen über die WLAN-Kanal-Auslastung und die Signalstärke des 2,4-GHz- und 5-GHz-Frequenzbandes sowie über die (W)LAN-Verbindung generell eingesehen werden. Auch gibt der Manager für die Übersicht jede Menge Leistungswerte preis, sodass auch die fünf bandbreitenintensivsten Programme in einem Tortendiagramm hinterlassen werden.

Wer sich nun ein aktuelles Gaming-Mainboard zulegt, kommt, von den ASUS-ROG-Mainboards abgesehen, kaum an den Killer-Netzwerkcontrollern vorbei. Die Käufer bekommen dabei mit dem Killer-Network-Manager auch eine gute Steuerzentrale an die Hand, die allerdings nicht zwingend erforderlich ist, um ein entsprechend gutes Netzwerk- und (Gaming-)Interneterlebnis zu erhalten.

Positive Eigenschaften des Killer-E2400 und Killer-Wireless-AC-1535:

  • gute Netzwerkperformance
  • niedrige Latenzen
  • Anwendungspriorisierung durch DoubleShot(-X3-)Pro
  • Killer-Network-Manager bietet mehr Einstellungen und Übersicht über die Leistung

Negative Eigenschaften des Killer-E2400 und Killer-Wireless-AC-1535:

  • nur auf Gaming-Mainboards und auf Gaming-Notebooks anzutreffen