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FSP Aurum92+ 650W im Test

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Seite 3: FSP Aurum 92+ 650W - Lautstärke & Ausstattung

Im FSP Aurum 92+ 650W kommt ein 120-mm-Lüfter mit FDB-Lagerung zum Einsatz, der von Protechnic Electric hergestellt wird. FDB-Modelle dieses Herstellers haben wir auch schon in anderen Premium-Modellen gefunden.

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Der 120-mm-Lüfter arbeitet insgesamt sehr leise.

Der Lüfter mit der Typbezeichnung MGA12012HF-A25 wird bei niedriger Last mit einer Drehzahl von knapp 1100 U/min angesteuert, welche das Netzteil bis knapp 60 Prozent Last beibehält. Das FSP arbeitet hierbei sehr leise, nur in direkter Nähe zum Netzteil ist ein schwaches Brummgeräusch wahrnehmbar. Bei zunehmender Last wird die Lüfterdrehzahl über 1500 U/min bei 80 Prozent Last bis hin zu 1800 U/min unter Volllast erhöht. Bei 1500 U/min ist der Lüfter weiterhin noch recht leise, bei 1800 U/min ebenfalls, nur macht sich dann ein Laufgeräusch etwas bemerkbar. Insgesamt bleibt das FSP aber recht leise.

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Der Lüfterbereich des FSP Aurum 92+ 650W.

In Sachen Ausstattung ist das FSP Aurum 92+ 650W ordentlich aufgestellt. Die Highlights sind das teil-modulare Kabelmanagement und die mit vier PCI-Express- und neun SATA-Anschlüssen guten Anschlussmöglichleiten. Fest angebracht sind ATX-Kabel, 8-Pin-EPS-Kabel und ein PCI-Express-Kabel mit zwei Abgriffen. Über die Buchsen werden dann bei Bedarf zwei weitere PCI-Express-Anschlüsse sowie die Anschlusskabel für Peripheriegeräte angeschlossen. Insofern eine sehr praxisnahe Aufteilung, denn genau diese drei Grundanschlüsse werden in jedem System benötigt, für welches ein 650W-Netzteil geeignet ist. Gegenüber einem voll-modularem Kabelmanagement hat diese Form des Kabelmanagement eigentlich nur beim Aufbau des Systems einen kleinen Nachteil, das sich hier einige Kabel für die einfache Verlegung nicht abnehmen lassen. Im Gegenzug existieren durch die festen Kabel allerdings auch drei potentielle Fehlerquellen (Kontaktprobleme in der Buchse) weniger.

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Das Kabelmanagement des FSP Aurum 92+ 650W.

Neben den bereits erwähnten neun SATA-Anschlüssen kann der User noch auf vier Molex- und einen Floppy-Anschluss zurückgreifen. FSP verwendet beim Aurum 92+ 650W keine klassischen Flachbandkabel, sondern setzt anstelle des üblichen runden Netzmantels flache Silikonummantelungen für die Einzellitzen ein, wodurch diese Kabel ähnlich wie Flachbandkabel einzusetzen sind. Leider hat FSP dieses Konzept nicht konsequent umgesetzt, denn die drei fest angebrachten Kabel plus ein SATA-Kabel sind mit klassischem Netzsleeve ummantelt.

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Die Anschlusskabel des FSP Aurum 92+ 650W.

Die Ausstattung mit Anschlüssen ist für diese Leistungsklasse insgesamt ordentlich und vollständlig. Die Anschlusskabel sind leicht überdurchschnittlich lang ausgeführt.

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Die Anschlussmöglichkeiten eines voll bestückten FSP Aurum 92+ 650W.

Insgesamt kann das FSP also eine gute Performance zeigen: Ausstattung, Qualität und Technik stimmen.

 

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Kommentare (7)

#1
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Registriert seit: 22.06.2008
Bielefeld
Kapitän zur See
Beiträge: 3599
Gibt es hier keine Lautstärkemessungen mehr? Nur noch subjektives Empfinden und eine Umschreibung? Das finde ich für so eine Seite schon ziemlich schwach.
#2
Registriert seit: 22.05.2009

Korvettenkapitän
Beiträge: 2252
1100 U/min soll leise sein , ist klar
#3
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Registriert seit: 25.03.2013

Fregattenkapitän
Beiträge: 2615
Ohne Professionelle Messtechnik und Angaben in db(A) und sone, ist vielleicht eine subjektive Einschätzung sogar besser.
Die Messungen mit Handpegelmessgeräten mit einer Ungenauigkeit von +-3db(A), noch dazu aus einem frei gewählten Abstand, sind doch eh praktisch fürn A.....
Meine Meinung.

Ansonsten schaut euch die Lautstärkemessung des FSP Aurum 92+ 550W bei CB (VOLTCRAFT SL-100 :xmas:) an. Hat auch ~1100 U/min minimum.
#4
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Registriert seit: 01.02.2006
Hessen\LDK
Moderator
Beiträge: 40361
wenn sich fsp treu geblieben ist, wird es sowieso nicht als silent zu bezeichnen sein :fresse:
#5
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Registriert seit: 25.04.2006
Oben rechts in der Egge (S-H)
Vizeadmiral
Beiträge: 6610
Und was ist mit Tests zur Querbelastung, Neudeutsch Crossload? SOwas darf eigentlich auch nicht fehlen...
#6
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Registriert seit: 22.06.2008
Bielefeld
Kapitän zur See
Beiträge: 3599
Zitat ro8otron;22979962
Ohne Professionelle Messtechnik und Angaben in db(A) und sone, ist vielleicht eine subjektive Einschätzung sogar besser.
Die Messungen mit Handpegelmessgeräten mit einer Ungenauigkeit von +-3db(A), noch dazu aus einem frei gewählten Abstand, sind doch eh praktisch fürn A.....
Meine Meinung.


Es geht um die Vergleichbarkeit mit anderen Modellen. Woher soll ich bei kommenden Tests wissen welches NT lauter ist und welches leiser? Da hätte ich gerne vernünftige Messwerte. Der subjektive Eindruck kann ja gerne stehen bleiben, zumal man da besser auf die Lautstärkencharakteristik eingehen kann.
#7
Registriert seit: 06.03.2014

Matrose
Beiträge: 8
Hier hätte ich mir eine Übersicht der Lautstärke der getesteten Modelle mit entsprechender Grafik gewünscht.
Und ein eingehen auf Lautstärkencharakteristik soll ruhig bleiben.
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