Seite 3: Der Tragekomfort des Corsair HS60 Haptic

Hinsichtlich des Tragekomforts gibt es keinen Unterschied zum HS 60 Pro Surround, was aber keinesfalls etwas Schlechtes sein muss. Anders als es beispielsweise bei der VOID-Reihe der Fall ist, setzt Corsair beim HS60 Haptic auf Ohrmuscheln und einen Tragebügel aus Kunstleder.

Die Ohrpolster vermitteln im Zusammenspiel mit der Vorspannung des Bügels einen hohen Tragekomfort. Auch nach mehreren Stunden sitzt das Headset noch bequem auf dem Kopf, ohne dass es zwickt oder drückt. Gleichzeitig sitzt das HS 60 Haptic aber auch so fest, dass nie das Gefühl aufkommt, das Geräte könnte demnächst vom Kopf rutschen, wie es bei den Void-Geschwistern passieren kann, wenn der Kopf schnell gedreht wird.

Für Kunstleder-Polster ist hingegen typisch, dass es man recht schnell warme Ohren bekommt, gerade an sommerlichen Tagen ist das nicht immer angenehm. Mit einem Durchmesser von 55 mm werden die Ohren umschlossen.

Der Tragebügel besitzt eine schicke Steppoptik und kann mit dem gleichen Memory-Foam aufwarten, der auch für die Ohrmuscheln genutzt wird. Entsprechend wird auch hier ein angenehmes Tragegefühl ermöglicht. Das Gewicht von 420 g fällt nicht unangenehm auf, gegenüber dem HS60 Pro Surround legt die neue Version aber um 100 g zu.

Die Größenverstellung integriert Corsair auf der linken und rechten Seite direkt über dem Tragebügel. Auf jeder Seite werden 25 mm als Spielraum geboten. Manche Headsets bieten zwar noch etwas Anpassungsmöglichkeiten, insgesamt kann das HS60 Haptic hinsichtlich seines Tragekomforts aber überzeugen.