Seite 2: ESI uniK 05 im Detail

Die Verarbeitungsqualität ist durchweg auf sehr hohem Niveau: Das MDF des Gehäuses weist keinerlei Makel auf und wirkt auf uns hochwertig. Scharfe Kanten oder dergleichen konnten wir nicht feststellen.

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Optisch geht ESI mit den uniK's neue Wege: Waren die Monitore der nEar Reihe noch markant kantig, wirken die jüngeren Geschwister deutlich rundlicher. Die Front ist komplett in schwarzem Kunstoff in Klavierlackdesign gehalten und fasst die Chassis sauber ein. Im oberen Abschnitt der uniK ist der 49 x 26 mm große Bändchenhochtöner platziert, der aufgrund seiner geringen Masse ein besonders klares und impulstreues Klangbild im Hochton abliefern soll. Geschützt wird das empfindliche Bändchen von einem aus gebürsteten Alu bestehendem Gitter, das solide verschraubt wurde. Darunter gesellt sich der 5 Zoll Tiefmitteltöner mit Kevlar Membran. Angetrieben wird das Ganze von einer 60 Watt Endstufe, was auf jeden Fall ausreichend sein sollte. Die Gehäuseseiten wurden seitens ESI abgerundet, um das Abstrahlverhalten positiv zu beeinflussen.

Unverständlicherweise wurde die Verstärkereinheit nicht abgeschirmt. Somit müssen vor allem Smartphones immer einen gewissen Abstand zu den Lautsprechern wahren, damit keine Störgeräusche durch Netzsuche oder eingehende Anrufe beziehungsweise SMS erzeugt werden.

Ebenso bringen die uniK 05 ein Grundrauschen mit sich. Dieses ist zwar deutlich leiser als bei anderen Modellen von ESI, aber trotzdem bei einem Preis von 200 Euro pro Stück ist dies ein unübersehbarer Kritikpunkt.

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Zwischen den beiden Treibern befindet sich eine kleine blaue Betriebs-Led. Die Helligkeit dieser ist nicht blendend, aber dennoch gut erkennbar. Am Fuße der Lautsprecher prangt noch einmal in silber/weißen Lettern der Firmenname.

Die Rückseite der ESI uniK 05 erscheint auf den ersten Blick sehr aufgeräumt und wartet nur mit essentiellen Features auf. Nahe der Oberkante befindet sich der Bassreflexkanal, der nicht rund, sondern vertikal länglich konstruiert wurde. Zur Vermeidung von Luftströmungsgeräuschen hat ESI die seitlichen Öffnungen des "Schlitzes" abgerundet.

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Das Anschlussfeld beherbergt lediglich eine XLR und 6.3 mm Klinke Kombobuchse. Der Lautstärkeregler verfügt erfreulicherweise über eine Rasterung, sodass man zumindest ein wenig haptisches Feedback erhält, während man am Rädchen dreht.

Das war es auch schon, mehr bietet die Rückseite nicht. ESI verzichtet auf jegliche Anpassungsmöglichkeiten des Klangs, somit fehlen etwa sämtliche Filter oder aber direkte Einstellregler für die verschiedenen Tonbereiche.