Seite 1: Test: ESI uniK 05

esi teaser_kleinESI konnte vor einiger Zeit mit der nEar-Reihe, welche wohl die bekanntesten Low-Budget-Monitore beinhaltet, großen Erfolg einfahren. An diesen Erfolg möchten die Leonberger nun mit der uniK-Serie anknüpfen. Die uniK 05, welcher wir uns in diesem Testbericht widmen wollen, kosten jedoch mit knapp 200 Euro pro Stück erkennbar mehr als die nEar 05 aus gleichem Hause. Schnell wird also klar, dass man nicht die alten Modelle ersetzen will, sondern das eigene Sortiment nach oben hin erweitern möchte.

In Hinsicht auf die technischen Merkmale setzt ESI auf erstaunlich interessante Komponenten. Für die Höhen ist ein Bändchenhochtöner verantwortlich und für den Tiefmittelton ein Chassis mit Kevlar Membran. Diese Bestückung ist angesichts des eher moderaten Preises durchaus überraschend und eher die Ausnahme anstatt die Regel. Inwiefern sich dies auf den Klang auswirkt und ob ESI der Schritt gelingt, sich auch in höheren Gefilden zu behaupten, soll dieser Test klären.

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Wie üblich bei Studio-Monitoren kommt jeder Lautsprecher in einem separaten Karton daher, da diese auch im Handel einzeln verkauft werden und nicht als Paar. Im Lieferumfang befindet sich nur ein Kaltgerätekabel für den Anschluss an das Stromnetz. Signalkabel etwa XLR oder 6.3 mm Klinke sind nicht mit an Board, müssen also noch zusätzlich erworben werden - ebenfalls gang und gäbe in der Heimat unserer beiden Probanden.

ESI uniK 05
Hochtöner Bändchenhochtöner 49 x 26mm
Tiefmitteltöner Tieftöner mit 5" Kevlar Membran
Ausgangsleistung 60 W pro Monitor
Frequenzgang 49 Hz - 22 kHz
SPL 89dB ±3dB @1W / 1M bei 300. 400. 500. 600 Hz
Anschlüsse XLR- und 6.3mm-Klinke Comboanschluss (symmetrisch und unsymmetrisch)
Abmessungen 190 x 265 x 210 mm
Gewicht 4,28 kg