Seite 2: Die technischen Daten

Im Inneren des WD TV Live Hub werkelt ein 500-MHz-DSP von Sigma, der 8654. Die Scorpio-Festplatte (WD10TPVT) bringt eine Kapazität von einem Terabyte und dreht mit 5200 Umdrehungen pro Minute. Als Zwischenspeicher stehen ihr acht Megabyte bereit. Der zuständige Gigabit-Chipsatz des Live Hub für das Netzwerk stammt von Realtek (RTL8110SCL).

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Hinsichtlich der multimedialen Anschlussfreude steht der Live Hub seinen Vorgängern in nichts nach: Er bietet selbstverständlich den HDMI-Port (1.4) für hochauflösendes Material, ebenso wie drei Chinch-Anschlüsse für Analogsignale bereitstehen. An dieser Stelle sind nun auch noch drei Komponten-Signale hinzugekommen, die auf den vorherigen Playern gerade wegen des geringen Formfaktors nicht angeboten wurden. Der Netzwerk-Anschluss hat ebenfalls eine kleine Aufwertung erfahren, hier ist nun ein Gigabit-Port verbaut. Die Audio-Wiedergabe kann zusätzlich noch über den optischen SPDIF erfolgen. DTS-Signale kann der Live Hub automatisch auf Stereo konvertieren, sofern kein externer Decoder vorhanden ist.

Zum Anschluss von externen Medien befindet sich an Front- und Rückseite jeweils ein USB-Port. Hier kann zusätzlich auch eine USB-Tastatur oder ein USB-WLAN-Stick angeschlossen werden, was den Bedienkomfort deutlich erhöht. Eine Liste kompatibler WLAN-Adapter ist auf der WD-Seite zu finden.

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Zusammenfassend stehen also folgende Anschlüsse bereit:

  • 1x HDMI (1.4)
  • 2x USB2.0
  • 1x Gigabit Ethernet
  • 1x optischer TOSLINK
  • 3x AV-Out (Chinch)
  • 3x Komponenten (Chinch)
Die Anschlüsse sind bis auf einen frontalen USB-Port allesamt an der Rückseite angebracht. Neu ist an dieser Stelle auch ein separater Ein-/Ausschalter an der Front.

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Was die unterstützten Audio- und Video-Formate betrifft, so steht der WD TV Live Hub seinen Vorgängern in nichts nach. Auf Videoseite werden folgende Formate und Codecs abgespielt:

  • AVI (Xvid, AVC, MPEG1/2/4, WMV9, VC-1)
  • MPG/MPEG, VOB
  • MKV (h.264, x.264, AVC, MPEG1/2/4, WMV9, VC-a)
  • TS/TP/M2T (MPEG1/2/4, AVC, VC-1)
  • MP4/MOV (MPEG4, h.264)
  • M2TS, WMV9

Untertitel können ebenfalls dargestellt werden, sofern sie in SRT, ASS, SSA, SUB oder SMI vorliegen.

Die Audio-Front wird mit MP3, Wav/PCM/LPCM, WMA, AAC, FLAC, MKA, AIF/AIFF, OGG, Dolby Digital und DTS entsprechend bedient, wobei auch Playlist-Formate wie PLS, M3U, WPL benutzt werden können. Nach wie vor wird DRM-geschütztes Material allerdings nicht abgespielt.

Bei den angebotenen Auflösungen zeigt sich der kleine Mediaplayer alles andere als zimperlich, insgesamt stehen dem Käufer folgende Ausgabeformate bereit:

Bilder kann der WD TV Live Hub ebenso darstellen, hier werden die gebräuchlichen Formate wie JPEG, Gif, TIFF, BMP und PNG angeboten. JPGs werden nur dann unterstützt, sofern es sich um komprimiertes RGB-Material handelt und die Auflösung 2048x2048 nicht überschreitet. TIFFs dürfen maximal eine Ebene besitzen.

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Eine Fernbedienung befindet sich natürlich auch im Lieferumfang: Die Exemplare der Vorgängermodelle waren sehr klein gehalten und hatten recht wenige Funktionen, das neue Modell ist nun deutlich größer (in der Länge nahezu verdoppelt) ausgefallen, und darüber hinaus auch programmierbar. Das Zahlenfeld ist wie bei Mobiltelefonen mit  Ziffern zusätzlich belegt und ermöglicht so eine etwas bessere Navigation bei Online-Inhalten. Ein Ersatz für eine Tastatur ist es jedoch keinesfalls. Insgesamt liegt die Fernbedienung aber gut in der Hand, lediglich der Druckpunkt der einzelnen Tasten ist unserer Ansicht nach viel zu weich und undefiniert geraten.

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Trotz zusätzlicher Belüftungsschlitze an der Unterseite des Chassis hat WD einen kleinen 40-mm-Lüfter integriert, der für adäquate Belüftung sorgt. Dieser macht sich während des Betriebs kaum bemerkbar: Lediglich bei reiner Bildbetrachtung ohne musikalische Untermalung fällt der Lüfter in unmittelbarer Nähe auf. Ansonsten surrt er gemächlich vor sich hin, ohne jedoch Film- oder Musikgenuß zu beeinträchtigen.